Zum Inhalt springen

Erlstätt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Erlstätt
Gemeinde Grabenstätt
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Erlst%C3%A4tt 47° 52′ N, 12° 35′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 47° 52′ 25″ N, 12° 35′ 26″ O
 {{#coordinates:47,873611111111|12,590555555556|primary
dim=10000 globe= name=Erlstätt region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 559 m
Eingemeindung: 1. Mai 1978
Postleitzahl: 83355
Vorwahl: 0861
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Erlstätt ist ein Pfarrdorf und ein Ortsteil der Gemeinde Grabenstätt im Landkreis Traunstein.

Geographie

Der Ort liegt im Regierungsbezirk Oberbayern, etwa sechs Kilometer südöstlich des Chiemsees und 15 Kilometer nördlich der Chiemgauer Alpen auf einer Höhe von 559 m ü. NN.

Geschichte

Datei:Bildstock Römischer Meilenstein 01.png
Meilenstein von Erlstätt, Teil eines Bildstocks bei Schmidham

Unmittelbar nordwestlich von Erlstätt verlief die Römerstraße Via Julia. Der Meilenstein von Erlstätt war bis 1780 in der Kirchhofsmauer von Erlstätt verbaut. Darauf wurde er Teil eines Bildstocks, der noch heute in unmittelbarer Nähe der ehemaligen Römerstraße aufgestellt ist, und erst 1840 als Meilenstein erkannt.<ref>CIL 3, 5749</ref>

Die Notitia Arnonis erwähnt „Ad Erlastedi ecclesia cum territorio“ (übersetzt: In Erlstätt eine Kirche mit Grundbesitz). Der Pfarrsitz der Urpfarrei Erlstätt wurde spätestens 1263 nach Haslach verlegt. Im Mittelalter war Erlstätt Sitz einer Hauptmannschaft des Amtes Oberchiemgau des Herzogtums Bayern, die nur den Orte selbst umfasste.<ref>Historischer Atlas von Bayern – Traunstein. Komm. für Bayerische Landesgeschichte, S. 133, abgerufen am 6. Januar 2022.</ref> Die Grundherrschaft lag bis 1803 überwiegend beim Domkapitel Salzburg. Die politische Gemeinde Erlstätt entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818. 1950 wurde Erlstätt wieder eine selbstständige katholische Pfarrei. Am 1. Mai 1978 wurden die bisherigen Gemeinden Grabenstätt, Erlstätt und Oberhochstätt zu einer neuen Gemeinde mit dem Namen Grabenstätt zusammengeschlossen.<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982"></ref>

Baudenkmäler

Siehe: Liste der Baudenkmäler in Erlstätt

Bodendenkmäler

Persönlichkeiten

  • Josef Wirnshofer (* 1987), unter dem Pseudonym The Marble Man bekannter Musiker
  • Karl Schefczik, (1901–1968), Heimatforscher der nach dem Krieg in Erlstätt seine zweite Heimat fand

Literatur

  • Karl Rosenegger: Die Baugeschichte der Haslacher Pfarrkirche, Chiemgau-Blätter 18/2010, [1]
  • Christian Soika: Funde aus der Römerzeit von Erlstätt, Grabenstätt und Holzhausen. Schrift zur Sammlung Multerer Grabenstätt. Drei Linden Verlag Fritz Lindenberg 8221 Grabenstätt. Herausgeber: Albert Multerer, Grabenstätt 1982.

Weblinks

Commons: Erlstätt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Grabenstätt

Vorlage:Hinweisbaustein