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Epithelial-mesenchymale Transition

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
{{#if: Mesenchymentwicklung
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Gene Ontology
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{{#ifeq: P | C | }} {{#ifeq: P | P | }}}} Als Epithelial-mesenchymale Transition (EMT) bezeichnet man den Übergang von Epithelzellen in Zellen mit mesenchymalen Eigenschaften.

Während der Embryonalentwicklung können Epithelzellen ihre epithelialen Eigenschaften verlieren, indem sie ihre Zellkontakte auflösen und Adhäsionsmoleküle wie E-Cadherin herunterregulieren. Dadurch können die Zellen nun migrieren und die Basalmembran passieren. In ihrem Zielgebiet angekommen, können sie sich zu verschiedenen Zellen oder wieder zu Epithelzellen differenzieren.<ref>R. Kalluri, R. A. Weinberg: The basics of epithelial-mesenchymal transition. In: J Clin Invest. 2009 Jun;119(6), S. 1420–1428. doi:10.1172/JCI39104.</ref>

Eine Voraussetzung für die Migration ist der Verlust der Polarisierung der Zelle. Epithelzellen haben eine äußere, apikale Seite, die dem Äußeren (z. B. bei der Haut) oder dem Lumen (z. B. beim Darm oder Drüsen) zugewandt ist, und eine basale Seite, die über eine Basallamina mit dem darunterliegenden Gewebe verbunden ist.<ref>S. Etienne-Manneville: Polarity proteins in migration and invasion. In: Oncogene. 2008 Nov 24;27(55), S. 6970–6980. doi:10.1038/onc.2008.347. PMID 19029938</ref> Die Polarität von Epithelzellen ist durch strukturelle und funktionelle Unterschiede von apikaler und basaler Membran der Epithelzellen geprägt.

Auch bei der Metastasierung von Tumoren kommt es zu einem Phänotypwechsel, bei dem die Tumorzellen ihre zellspezifischen Eigenschaften verändern oder verlieren und damit die Fähigkeit zur Migration erlangen.<ref>X. Gu, R. Jiang, M. R. Fowler: Acantholytic squamous cell carcinoma in upper aerodigestive tract: histopathology, immunohistochemical profile and epithelial mesenchymal transition phenotype change. In: Head Neck Pathol. 2012 Dec;6(4), S. 438–444. doi:10.1007/s12105-012-0391-2.</ref><ref>W. Yuan, Y. Yuan, T. Zhang, S. Wu: Role of bmi-1 in regulation of ionizing irradiation-induced epithelial-mesenchymal transition and migration of breast cancer cells. In: PLoS One. 2015 Mar 3;10(3), S. e0118799. doi:10.1371/journal.pone.0118799. PMID 25734775</ref> Im Zuge dieses Prozesses kommt es nicht nur zu einer Herunterregulierung von epithelialen Markern (wie E-Cadherin), aber auch zu einer Hochregulierung von mesenchymalen Markern (wie Vimentin oder glattmuskulärem Aktin).<ref name=":0">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>

Das Gegenteil ist die mesenchymale-epitheliale Transformation (MET).<ref name=":0" />

Einzelnachweise

<references />