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Elsässer Saibling

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Der Elsässer Saibling (Salvelinus alpinus × fontinalis) ist ein Speisefisch, der als Kreuzungsprodukt aus dem in Deutschland heimischen Seesaibling (Salvelinus alpinus) und dem aus Nordamerika eingeführten Bachsaibling (Salvelinus fontinalis) gewonnen wird.<ref name=":0">Saiblinge und Saiblingskreuzungen in der Forellenteichwirtschaft. Abgerufen am 18. Februar 2026.</ref>

Mit der Kreuzung sollen die wünschenswerten Eigenschaften der beiden Elternarten kombiniert werden (Heterosiseffekt). So wachsen Bachsaiblinge schneller, während Seesaiblinge bessere Schlachtmerkmale aufweisen. Der Elsässer Saibling vereint diese beiden Merkmale und hat dabei hohe Vitalität, Krankheitsresistenz und ist anders als andere Kreuzungsprodukte, wie zum Beispiel die Tigerforelle, fruchtbar.<ref name=":0" />

Der Elsässer Saibling ist in seinem Erscheinungsbild intermediär, das heißt, er hat eine Mischung aus dem Aussehen beider Elternteile. Er zeigt weiße Flossenränder an den paarigen Flossen (Brustflossen und Bauchflossen) und an der Afterflosse. Die für Saiblinge typische Marmorierung ist bei den Elsässer Saiblingen in ihrer Intensität zwischen der leichteren der Seesaiblinge und der stärkeren der Bachsaiblinge ausgeprägt. Meist sind die Tiere der mütterlichen Art etwas ähnlicher als der väterlichen.<ref name=":0" />

Der Besatz von Gewässern mit Kreuzungsarten wie dem Elsässer Saibling ist in Bayern nach § 22 AVBayFiG verboten. Derartige Fische dürfen nur in ablassbaren und abgesperrten Fischteichen, sogenannten „geschlossenen Gewässern“, zum Zwecke der Fischzucht und -produktion gehalten werden.<ref name=":0" /><ref>AVBayFiG: § 22 Besatzmaßnahmen - Bürgerservice. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 13. Juli 2025; abgerufen am 18. Februar 2026.</ref>

Quellen

Einzelnachweise

<references />