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Else Gores

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Datei:2016-11-02-LSG Eller Forst Denkmal Tafel.jpg
Gedenktafel im Forst Eller
Datei:Strassenschild Else-Gores-Strasse.jpg
Straßenschild Else-Gores-Straße mit durchgestrichenem Straßenschild Franz-Jürgens-Straße

Else Gores (* 1914; † 12. April 1945 in Düsseldorf) war eine deutsche Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus.

Leben

Else Gores war eine Arbeiterin aus Düsseldorf-Vennhausen. Sie half fahnenflüchtigen Wehrmachtssoldaten<ref name="DKP"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Eller: CDU/FDP gegen Gedenken (Memento vom 30. September 2007 im Internet Archive; PDF). In: Informationen der DKP Düsseldorf, Mai 2005, S. 10.</ref><ref name="Geschichtswerkstatt">Vortrag „Kriegsende in Düsseldorf am 17.April 1945“. Verfasser: Herr Voscht. Geschichts-Werkstatt e. V., 12. Juli 2003, abgerufen am 20. Dezember 2023.</ref>.

Die Umstände ihres Todes sind nicht abschließend geklärt. Eine Heeresstreife<ref name="Geschichtswerkstatt"/> oder Mitglieder der SS<ref name="DKP"/> fanden bei ihr versteckte Deserteure, nahmen sie fest und erschossen sie. In anderen Berichten wurde sie bei der Hilfeleistung für einen von der Luftabwehr abgeschossenen britischen Piloten von einer Heeresstreife festgenommen und hingerichtet.<ref name="ns-gedenk">NS-Gedenkstätten: Widerstand in Düsseldorf, abgerufen am 9. Oktober 2014.</ref> Anderen Angaben und einem Zeitzeugenbericht zufolge soll sie mit missliebigen Bürgern aus dem Düsseldorfer Stadtteil Eller von der SS verschleppt und nach schweren Misshandlungen ohne jedes Verfahren erschossen worden sein.<ref name="duesseldorf">Düsseldorf: http://www.duesseldorf.de/pvrat/vorlagen/178-98-2005.pdf. 16. Januar 2007</ref>

Sie soll den ursprünglichen Todesschuss schwer verletzt überlebt haben und am 12. April 1945 in der Nähe der Gaststätte „Waldschänke“ gefunden worden sein. Dorthin wurde sie gebracht, um sie zu versorgen. Bevor sie in ein Krankenhaus transportiert werden konnte, wurde sie wieder von Heeresstreife bzw. SS verschleppt. Seitdem gilt sie als spurlos verschwunden. Sie wurde 31 Jahre alt.<ref name="Geschichtswerkstatt"/>

Ehrungen

Ein Gedenkstein im Eller Forst erinnert an dieses Verbrechen.<ref name="duesseldorf"/>

Ein Antrag von SPD, Grünen und PDS/DKP in der Bezirksvertretung 8 (Eller, Lierenfeld, Vennhausen, Unterbach), eine jährliche Gedenkfeier an Else Gores am 8. Mai im Eller Forst abzuhalten, scheiterte 2005 an einer Enthaltung aus der SPD und der geschlossenen Ablehnung des Antrages durch die CDU-Fraktion. Die CDU begründete ihre Ablehnung mit der bereits stattfindenden Gedenkveranstaltung am Volkstrauertag.<ref>CDU: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Presseinfo CDU-Fraktion BV 8 – Sitzung der Bezirksvertretung 8 vom 7. April 2005 (Memento vom 27. September 2007 im Internet Archive). 16. Januar 2007</ref>

2024 wurde Else Gores im Rahmen des Projekts Frauenorte in die Liste der FrauenOrte NRW aufgenommen und die Gedenktafel am 12. April 2025 eingeweiht.<ref>FrauenOrte NRW: Else Gores. In: frauenorte-nrw.de. 1914, abgerufen am 20. September 2025.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

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