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Ektosymbiose

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(Weitergeleitet von Ektosymbiont)
Datei:Cangrejo ermitaño (Dardanus calidus), Cabo de Palos, España, 2022-07-15, DD 115.jpg
Ein Einsiedlerkrebs mit sogenannten Schmarotzerrosen auf der Behausung. Die Namensgebung stammt aus der Zeit, als der Mensch die symbiotische Beziehung zwischen den beiden Tierarten noch nicht nachvollziehen konnte.

Unter Ektosymbiose versteht man die Symbiose zweier Arten (interspezifische Beziehung), die zum gegenseitigen Vorteil eng miteinander verbunden sind ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)). Die Symbionten leben außerhalb voneinander ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)). Das Gegenstück zur Ektosymbiose bildet die Endosymbiose.

Als ein Paradebeispiel für diese Form des Zusammenlebens unterschiedlicher Spezies gilt z. B. die Verbindung zwischen dem Einsiedlerkrebs und einer Seeanemonenart, die den wenig schmeichelhaften Namen „Schmarotzerrose“ trägt. Die Seerose klettert mit Hilfe des Krebses auf sein Gehäuse und hält dort Feinde, wie z. B. Kraken, durch ihre Nesselzellen fern. Als Gegenleistung profitiert sie von der Mobilität des Krebses und nutzt aufgewirbelte Nahrungspartikel, die der Krebs beim Fressen aufwirbelt. Da nachgewiesen werden konnte, dass die Krebse sogar um Seerosen in der passenden Größe konkurrieren, ist es nicht verwunderlich, dass manche Einsiedlerkrebse ihre Beschützer sogar beim Wechsel der Behausung mitnehmen.<ref>Ilan Karplus: The partnerships between hermit crabs and sea anemones: an overview. Symbiosis 93, 1–15 (2024), doi:10.1007/s13199-024-00991-7.</ref>

Der Übergang zum Ektoparasitismus ist fließend und reicht von Mutualismus (mit beiderseitigem Nutzen) über Kommensalismus (nur einer der Partner hat Nutzen, der andere weder Vor- noch Nachteile) bis hin zu Parasitismus. Beispiele sind Misteln, Pflanzenläuse und menschliche Kopfläuse.

Eine Abart ist die Exosymbiose (nach {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) nach W. Probst: Hier stehen die Partner über ihre äußere Oberfläche miteinander in (dauerhaftem) Kontakt.<ref name="Probst">Wilfried Probst: Frühe Evolution und Symbiose. Europa-Universität Flensburg, Institut für Biologie und Sachunterricht und ihre Didaktik: § Pflanzentiere und Kleptoplasten, abgerufen am 1. April 2022.</ref> Beispiele dafür sind die Flechtensymbiose<ref name="Probst" /> sowie die Epixenosomen<ref>{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)</ref> (zu den Verrucomicrobia gehörende Bakterien) des Wimpertierchens Euplotidium.<ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

Siehe auch

Weblinks

  • Harald Ebert, Sebastian Rühle: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gorgonien-Lexikon. (Memento vom 19. April 2019 im Internet Archive). Universität Karlsruhe: Biologie der Schwämme, § Assoziierte Mikroorganismen.

Einzelnachweise und Anmerkungen

<references />