Zum Inhalt springen

Einödsbach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Eindödsbach Oktober 2013.jpg
Kapelle St. Katharina mit Trettachspitze und Mädelegabel im Oktober 2013
Datei:Einödsbach-SO.jpg
Gasthof Einödsbach vom südöstlich liegenden Hang im Juli 2017

Einödsbach ist ein Gemeindeteil des Marktes Oberstdorf im schwäbischen Landkreis Oberallgäu in Bayern.

Namensherkunft

Namengebend dürfte ursprünglich die Alpe Einödsberg sein, die 1439 als alpp Ainatsberg erstmals beurkundet wurde<ref name="Steiner AAN10">Thaddäus Steiner: Allgäuer Alpnamen. Lindenberg: Kunstverlag Josef Fink, 1. Auflage, 2010 - ISBN 978-3-89870-579-0, S. 71.</ref>. Heute trägt ein 1589 m ü. NHN hoher Nebengipfel der Trettachspitze, der im Bereich der Hinteren Einödsbergalpe liegt, den Namen Einödsberg<ref name="BA Einödsberg">BayernAtlas - Topographische Karte - Kartenausschnitt mit Einödsberg, aufgerufen am 4. Februar 2026.</ref><ref>Tobias Schuhwerk: Nüüf – Hinauf. Tobias Schuhwerk Eigenverlag, Kempten 2023, ISBN 978-3-00-075217-9.</ref>.

Geografie

Der Weiler liegt am Ende des Stillachtals auf 1113 m Höhe und besteht aus drei Häusern sowie der Kapelle St. Katharina aus dem 17. Jahrhundert. Von Einödsbach zweigt nach Südwesten das Rappenalptal ab, nach Osten geht es durch das Bacherloch zum Waltenbergerhaus.

Geschichte

Eine Besiedlung ist für das Jahr 1613 sicher nachweisbar. Heute ist nur noch das ganzjährig bewirtschaftete Gasthaus mit Beherbergungsmöglichkeiten bewohnt. Damit ist Einödsbach der südlichste ständig bewohnte Ort Deutschlands. Die Entfernung nach Oberstdorf beträgt circa zwölf Kilometer. Der Grenzstein 147, der südlichste Punkt Deutschlands, liegt 8,3 Kilometer südwestlich von Einödsbach.

Die Volkszählung vom 25. Mai 1987 weist für Einödsbach zehn Einwohner in zwei Wohngebäuden mit jeweils einer Wohnung nach.<ref name="OVB1987">Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 415 (Digitalisat).</ref> Damit wird Einödsbach nicht mehr als Weiler (mindestens drei Wohngebäude), sondern als Einzelsiedlung klassifiziert.

Baudenkmäler

Siehe: Liste der Baudenkmäler in Einödsbach

Weblinks

Commons: Einödsbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindeteile des Marktes Oberstdorf

Koordinaten: 47° 19′ N, 10° 16′ O

 {{#coordinates:47,316111111111|10,266111111111|primary
   |dim=
   |globe=
   |name=
   |region=DE-BY
   |type=city
  }}