EPA (Warenhaus)
| Neue Warenhaus AG
| |
|---|---|
| colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Logo EPA Schweiz.svg | |
| Rechtsform | Aktiengesellschaft |
| Gründung | 1929 |
| Auflösung | 2005 |
| Sitz | Zürich |
EPA (aus Einheitspreis AG, französisch UNIP) war eine Schweizer Warenhauskette, die 1930 eröffnet wurde und im Billigsegment angesiedelt war. Von 1933 bis 1945 war sie vom Filialverbot betroffen. 1938<ref name=":0" /> oder 1943<ref name=":1" /> wechselte sie den Namen zu Neue Warenhaus AG.
Geschichte
1929 wurde als Gemeinschaftsgründung der Brann AG und Maus Frères S. A. die Einheitspreis-Aktiengesellschaft<ref>Der Bund (Hrsg.): Handelsteil: Neue Aktiengesellschaften, Einheitspreis-Aktiengesellschaft. 2. Auflage. Band 80, Nr. 395, 26. August 1929 (e-newspaperarchives.ch [abgerufen am 16. Mai 2025]).</ref> (französisch Uniprix Société Anonyme), mit Sitz in Zürich, als Aktiengesellschaft gegründet. Oscar Weber war eines der Mitglieder des Verwaltungsrates und übernahm 1939 die Brann AG.<ref name=":0">Neue Zürcher Zeitung (Hrsg.): Schrittweiser Rückzug der Oscar Weber AG von der Einzelhandelsfront. Geschichtlicher Abriss. Nr. 152, 2. Juni 1983 (e-newspaperarchives.ch [abgerufen am 16. Mai 2025]).</ref> Oscar Webers Sohn, Karl Weber, war ab 1929 Mitarbeiter, ab 1939 Direktor und von 1952 bis 1973 Präsident des Unternehmens.<ref name=":1">Christian Baertschi: Karl Weber. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 22. November 2011, abgerufen am 17. Mai 2025.</ref> Im Jahr 1930 wurde das erste Uniprix-Geschäft in Genf eröffnet. 1932 wurde eine Filiale in Bern eröffnet. 1933 bestanden bereits zehn Filialen.<ref>Der Bund (Hrsg.): EPA Bern — seit 60 Jahren ein «Triumph der Billigkeit». Band 143, Nr. 73, 27. März 1992 (e-newspaperarchives.ch [abgerufen am 16. Mai 2025]).</ref>
1983 wurde die EPA an der Marktgasse 24 in Bern zum mehrgeschossigen Warenhaus umgebaut, bisher war dafür ausschliesslich das Erdgeschoss genutzt worden.<ref>Berchtold Weber: EPA. In: Historisch-Topographisches Lexikon der Stadt Bern. 2016, abgerufen am 12. Dezember 2023.</ref> In den 1990er Jahren liess die EPA Werbespots mit dem Schauspieler Martin Schenkel ausstrahlen.<ref>Werner Rüedi: Die Basis zum Erfolg. In: Handelszeitung vom 2. Juni 1999. Abgerufen auf ionewmanagement.ch (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot am 24. September 2011.</ref><ref>news.ch: Liz Hurley und Hugh Grant wieder in einem Boot. 29. August 2000, abgerufen am 24. September 2011.</ref> Sein Werbespruch, welcher auch auf Plakaten zu lesen war („Lueg zerscht i der EPA“, auf Deutsch: „Schau zuerst in der EPA“), war recht bekannt.
2001 wurde EPA von der Oscar Weber Holding an die Familie Buhofer veräussert.<ref>NZZ Online: Ausverkauf der Oscar Weber Holding. Artikel vom 25. Juli 2001, abgerufen am 24. September 2011.</ref> Am 16. April 2002 wurden 40 Prozent des Aktienkapitals rückwirkend per 1. Februar 2002 von Coop übernommen. Bis Anfang 2005 wurden dann alle 39 bestehenden EPA-Filialen entweder in Filialen der Warenhaus-Kette Coop City umgewandelt oder geschlossen.
Weblinks
- EPA UNIP, Zürich, CH. Objekte in den Sammlungen des Museums für Gestaltung Zürich
- Frühe Dokumente und Zeitungsartikel zur EPA in den Historischen Pressearchiven der ZBW
- Foto-Galerie von der Thuner EPA-Filiale
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Infobox Unternehmen/Logoeinbindung
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Weblink offline IABot
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Botmarkierungen 2018-04
- Coop (Schweiz)
- Einzelhandelsunternehmen (Schweiz)
- Ehemals börsennotiertes Unternehmen (Schweiz)
- Ehemaliges Unternehmen (Zürich)
- Unternehmensgründung 1929
- Aufgelöst 2005