Eilkäfer
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| Eilkäfer | ||||||||||||
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| Datei:Notiophilus rufipes01.jpg
Notiophilus rufipes | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Notiophilus | ||||||||||||
| Duméril, 1806 |
Die Eilkäfer (Notiophilus) sind eine Gattung der Käfer aus der Familie der Laufkäfer (Carabidae) innerhalb der Unterfamilie Carabinae. Sie kommt in Europa mit 14 Arten und Unterarten vor,<ref name="www.faunaeur.org">Notiophilus. Fauna Europaea, abgerufen am 31. Mai 2009.</ref> 8 sind auch in Mitteleuropa heimisch.<ref name="Harde/Severa">Karl Wilhelm Harde, Frantisek Severa und Edwin Möhn: Der Kosmos Käferführer: Die mitteleuropäischen Käfer. Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co KG, Stuttgart 2000, ISBN 3-440-06959-1.</ref>
Merkmale
Die Käfer werden nur 3,5 bis 5,5 Millimeter lang. Sie haben einen flachen Körperbau mit breiter paralleler Form und eine metallisch glänzende Färbung. Ihr Kopf ist groß, ihre schräg gestellten Facettenaugen sind sehr groß. Ihr Halsschild ist breit, sein Vorderrand ist spitz ausgezogen. Die Deckflügel haben neun Punktreihen, bei denen jedoch zwischen der ersten und zweiten Reihe ein unregelmäßiger, breiterer Abstand herrscht, wodurch sich ein breites, glattes längliches Feld ergibt. Einige Arten können nur anhand einer Genitaluntersuchung sicher bestimmt werden.
Die Larven sehen denen der Dammläufer (Nebria) ähnlich, ihre Schenkel, Schienen und Tarsen sind jedoch gleich lang und haben eine raue Oberfläche.
Vorkommen und Lebensweise
Die tagaktiven Tiere leben an trockenen Orten, besonders an Waldlichtungen, Wiesen und Heiden und verstecken sich unter Moos und Steinen. Man kann sie beim Laufen am Boden über dem Laub beobachten. Sie ernähren sich räuberisch von Springschwänzen und Milben. In Mitteleuropa treten sie im August und September auf. Sie überwintern meistens als Imagines.
Arten (Auswahl)
- Notiophilus aestuans <templatestyles src="Person/styles.css" />Dejean, 1826
- Notiophilus aquaticus (<templatestyles src="Person/styles.css" />Linnaeus, 1758)
- Zweigefleckter Eilkäfer (Notiophilus biguttatus) (<templatestyles src="Person/styles.css" />Fabricius, 1779)
- Notiophilus danieli <templatestyles src="Person/styles.css" />Reitter, 1897
- Notiophilus geminatus <templatestyles src="Person/styles.css" />Dejean & Boisduval, 1830
- Notiophilus germinyi <templatestyles src="Person/styles.css" />Fauvel in Grenier, 1863
- Notiophilus interstitialis <templatestyles src="Person/styles.css" />Reitter, 1889
- Notiophilus laticollis <templatestyles src="Person/styles.css" />Chaudoir, 1850
- Notiophilus marginatus <templatestyles src="Person/styles.css" />Gené, 1839
- Notiophilus palustris (<templatestyles src="Person/styles.css" />Duftschmid, 1812)
- Notiophilus quadripunctatus <templatestyles src="Person/styles.css" />Dejean, 1826
- Notiophilus reitteri <templatestyles src="Person/styles.css" />Spaeth, 1900
- Notiophilus rufipes <templatestyles src="Person/styles.css" />Curtis, 1829
- Notiophilus substriatus <templatestyles src="Person/styles.css" />C.R. Waterhouse, 1833
Quellen
Einzelnachweise
<references />
Literatur
- Karl Wilhelm Harde, Frantisek Severa und Edwin Möhn: Der Kosmos Käferführer: Die mitteleuropäischen Käfer. Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co KG, Stuttgart 2000, ISBN 3-440-06959-1.
- Edmund Reitter: Fauna Germanica – Die Käfer des Deutschen Reiches. 5 Bände, Stuttgart K. G. Lutz 1908–1916, Digitale Bibliothek Band 134, Directmedia Publishing GmbH, Berlin 2006, ISBN 3-898-53534-7.
- Ekkehard Wachmann, Ralph Platen, Dieter Barndt: Laufkäfer – Beobachtung, Lebensweise, Naturbuch-Verlag, Augsburg 1995, ISBN 3-89440-125-7.