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Eduard Alexandrowitsch Kokscharow

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Eduard Kokscharow
Eduard Kokscharow
Eduard Kokscharow am 26. Juli 2008
Spielerinformationen
Voller Name Eduard Alexandrowitsch Kokscharow
Geburtstag 4. November 1975
Geburtsort Krasnodar, Sowjetunion
Staatsbürgerschaft RusseRussland russisch
Sterbedatum 31. März 2026
Körpergröße 1,85 m
Spielposition Linksaußen
Wurfhand rechts
Vereinslaufbahn
von – bis Verein
0000–1999 RusslandRussland SKIF Krasnodar
1999–2011 SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg RK Celje
2011–2013 RusslandRussland Medwedi Tschechow
Nationalmannschaft
  Spiele (Tore)
RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland 226 (1110)
Stationen als Trainer
von – bis Station
0000–2016 RusslandRussland SKIF Krasnodar
2017–2020 RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland
2019–2019 NordmazedonienDatei:Flag of North Macedonia.svg RK Vardar Skopje
2022–2/2023 RusslandRussland GK Rostow am Don
3/2023–3/2026 BelarusDatei:Flag of Belarus.svg Brest GK Meschkow
Stand: Nationalmannschaft 15. Januar 2012

Eduard Alexandrowitsch Kokscharow ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); * 4. November 1975 in Krasnodar, † 31. März 2026) war ein russischer Handballtrainer und Handballspieler.

Leben

Eduard Kokscharow, der zuletzt für den russischen Club Medwedi Tschechow (Rückennr. 23) spielte und für die russische Handballnationalmannschaft (Rückennr. 23) auflief, wurde auf Linksaußen und in der Abwehr als vorgezogener Offensivverteidiger eingesetzt.

Kokscharow begann beim SKIF Krasnodar mit dem Handballspiel. 1999 wechselte er dann zu RK Celje. Mit den Männern aus der slowenischen Steiermark gewann er 2000 und 2001, sowie 2003 bis 2007 die slowenische Meisterschaft sowie 2004 die EHF Champions League. Ab 2011 spielte er beim russischen Serienmeister Medwedi Tschechow, mit dem er 2012 und 2013 die Meisterschaft sowie den Pokal gewann. Kokscharow beendete 2013 seine Karriere.<ref>Peric, Perez, Dinart, Koksharov, Metlicic: The legends said "goodbye". In: Handball Planet. 10. Juni 2013, abgerufen am 1. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Später übernahm er ein Traineramt bei SKIF Krasnodar. Ab 2016 war Kokscharow beim mazedonischen Klub RK Vardar Skopje als Sportdirektor tätig.<ref>Weltmeister und Olympiasieger Koksharov neuer Sportdirektor bei Skopje. In: handball-world.news. 23. Juni 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 1. April 2026.</ref> Im Juli 2017 übernahm er das Traineramt der russischen Nationalmannschaft.<ref>rushandball.ru: Эдуард Кокшаров станет главным тренером мужской сборной России по гандболу, abgerufen am 15. Juli 2017</ref> Kokscharow trainierte ab Oktober 2019 bis zum Dezember 2019 interimsweise Vardar Skopje.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />handball-world.news: Vardar Skopje nach Niederlage gegen THW Kiel mit Trainerwechsel (Memento vom 17. Oktober 2019 im Internet Archive), abgerufen am 1. April 2026</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />rkvardar.mk: Стевче Алушовски е нов тренер на Вардар (Memento vom 2. Januar 2020 im Internet Archive), abgerufen am 1. April 2026</ref> Nach der Europameisterschaft 2020 beendete er seine Tätigkeit als russischer Nationaltrainer.<ref>rushandball.ru: Эдуард Кокшаров подал в отставку, abgerufen am 2. Januar 2020</ref> Zur Saison 2022/23 übernahm er den russischen Frauen-Erstligisten GK Rostow am Don,<ref>handball-world.news: Früherer Olympiasieger übernimmt Traineramt bei Rostov Don, abgerufen am 22. Juli 2022</ref><ref>www.rostovhandball.com/, „Эдуард Кокшаров — главный тренер «Ростов-Дона»“, 21. Juli 2022, abgerufen am 26. Juli 2022</ref> bei dem er im Februar 2023 entlassen wurde. Im März 2023 wurde er als neuer Trainer beim belarussischen Erstligisten Brest GK Meschkow vorgestellt.<ref>Эдуард Кокшаров — главный тренер «Мешков Брест». In: meshkovbrest.by. 6. März 2023, abgerufen am 6. März 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Mit Brest gewann er 2023 und 2024 die belarussische Meisterschaft.

Eduard Kokscharow bestritt in seiner Länderspiellaufbahn über 200 Länderspiele für die russische Männer-Handballnationalmannschaft und warf dabei über 1000 Tore. Mit der russischen Männer-Handballnationalmannschaft wurde er 1997 Weltmeister sowie bei den Olympischen Spielen 2000 Olympiasieger. Außerdem war er Torschützenkönig der Weltmeisterschaft 2001. Bei der Weltmeisterschaft 2007 in Deutschland wurde er ins All-Star Team gewählt.

Kokscharow war verheiratet und hatte zwei Kinder. Sein Sohn Alexander (* 2004) wurde Fußballprofi.<ref>Железный Эдик. Несгибаемый лидер сборной России по гандболу в быту добр и покладист sovsport.ru, am 4. Februar 2005, abgerufen am 13. November 2022</ref>

Eduard Kokscharow starb am 31. März 2026 im Alter von 50 Jahren.<ref>Trauer um Olympiasieger Koksharov. In: handball-world.news. 31. März 2026, abgerufen am 31. März 2026.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />