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Eddy Sözer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Eddy Sözer
Datei:Eddy soezer.jpg
Sözer (2011)
Personalia
Voller Name Erdinç Sözer
Geburtstag 11. Juli 1968
Geburtsort IstanbulTürkei
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
SV Darmstadt 98
SKG Roßdorf
TSV Pfungstadt
SKG Ober-Ramstadt
Stationen als Trainer
Jahre Station
1997–2002 SKG Roßdorf
2002–2003 SV Darmstadt 98 II (Co-Trainer)
2003–2005 SV Darmstadt 98 U-19
2005–2006 SV Darmstadt 98 (Co-Trainer)
2006–2007 SV Darmstadt 98 II
2007–2008 SpVgg Greuther Fürth (Co-Trainer)
2008–2009 Bayer 04 Leverkusen (Co-Trainer)
2009–2010 Hamburger SV (Co-Trainer)
2010–2013 VfB Stuttgart (Co-Trainer)
2015–2016 Hamburger SV (Co-Trainer)
2018–2019 VfL Wolfsburg (Co-Trainer)
2020–2021 Hertha BSC (Co-Trainer)
2021 Fenerbahçe Istanbul (Co-Trainer)
2021– Istanbul Başakşehir FK (Co-Trainer)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Erdinç „Eddy“ Sözer (* 11. Juli 1968 in Istanbul, Türkei) ist ein türkischer Fußballtrainer. Er war lange Zeit als Co-Trainer von Bruno Labbadia aktiv.

Kindheit

Eddy Sözer wurde in Istanbul geboren. Er kam im Alter von drei Jahren mit seiner Familie nach Darmstadt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. Hamburger Morgenpost vom 6. Januar 2010.</ref>

Karriere

Als Spieler war Sözer für den SV Darmstadt 98, die SKG Roßdorf, den TSV Pfungstadt und die SKG Ober-Ramstadt aktiv.<ref>Infomappe der DFL vom 14. März 2009, S. 57.</ref> Als 16-Jähriger zog er sich eine schwere Knöchelverletzung zu.<ref>Marko Schuhmacher: VfB-Co-Trainer: Mehr als nur der zweite Mann. Stuttgarter Zeitung vom 20. Januar 2011.</ref> Weil er sich von dieser Verletzung nicht mehr vollkommen erholte und sich weitere Verletzungen zuzog, musste er seine aktive Spielerkarriere im Alter von 21 Jahren beenden.<ref>Çağlayan Aktürk: Erdinç Sözer “Tunay ve Tolgay Türkiye'nin geleceği”. Interview mit Eddy Sözer in der Hürriyet vom 25. März 2010.</ref> Nachdem er bereits zuvor im Jugendbereich als Trainer gearbeitet hatte, übernahm er direkt nach dem Ende seiner Spielerkarriere erstmals eine Mannschaft im Erwachsenenbereich.<ref>Kurt Heidingsfelder: Eddy fährt nicht nur den Wagen vor. Fürther Nachrichten, 24. Juli 2007.</ref> Im Februar 1997 wurde er Cheftrainer bei der SKG Roßdorf, die er nach der Saison 2001/02 verließ.<ref>Er ist Bruno Labbadias starker Rückhalt, welt.de</ref> Anschließend wurde er Co-Trainer der zweiten Mannschaft des SV Darmstadt 98. Von 2003 bis 2005 trainierte Sözer die U-19 des SV Darmstadt 98, danach übernahm er wieder dessen zweite Mannschaft.

2007 wurde Sözer auf Wunsch des neuen Fürther Cheftrainers Bruno Labbadia,<ref>İsa Deveçeken: Bericht über Sözers Wechsel zu Fürth. Hürriyet vom 14. April 2007.</ref> dem vorigen Trainer der ersten Mannschaft des SV Darmstadt 98, Co-Trainer der SpVgg Greuther Fürth in der 2. Bundesliga.<ref>Greuther Fürth: Nachfolger für Möhlmann steht fest. Labbadia: „Eine Bauchentscheidung“. In: kicker.de, 19. März 2007.</ref> Für seinen Wechsel in den Profifußball gab Sözer seine Tätigkeit als Informatikkaufmann auf.<ref>Christian Görtzen: Der freundliche Herr an Labbadias Seite. Die Welt vom 29. Oktober 2009.</ref> Ein Jahr später wechselte er mit Labbadia in die Bundesliga zu Bayer 04 Leverkusen.<ref>Leverkusen: Neuer Coach bereits gefunden: Labbadia macht das Rennen. In: kicker.de, 26. Mai 2008.</ref> Damit wurde Sözer nach Özcan Arkoç und Bülent Albayrak der dritte türkische Trainer in der höchsten deutschen Fußballspielklasse. Mit Leverkusen erreichte das Trainerteam 2009 das Pokalfinale.

Nach der Saison 2008/09 schloss sich Sözer mit Labbadia dem Hamburger SV an.<ref>Trainer-Duo Labbadia und Sözer: Partner fürs Leben. Hamburger Abendblatt vom 6. August 2009.</ref> Im April 2010 wurden beide vom HSV beurlaubt.<ref>HSV beurlaubt Labbadia – Moniz übernimmt bis Saisonende. Hamburger SV, 26. April 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 30. August 2010; abgerufen am 25. Mai 2018.</ref> Danach hospitierte Sözer beim FC Barcelona.<ref>Oliver Strerath: Zu Gast beim großen FC Barcelona. In: fussball.de, 28. Oktober 2010.</ref>

Im Dezember 2010 übernahm Sözer als Co-Trainer von Labbadia den VfB Stuttgart.<ref>Stuttgart'ta bir Türk. Hürriyet vom 13. Dezember 2010.</ref> Am 30. Januar 2013 verlängerte er seinen Vertrag bei den Stuttgartern bis Ende Juni 2015.<ref>Bruno Labbadia, Eddy Sözer und der VfB verständigten sich auf eine Vertragsverlängerung. VfB Stuttgart, 30. Januar 2013, abgerufen am 22. Oktober 2022.</ref> Am 26. August 2013 erfolgte die Freistellung.<ref>Stuttgart feuert Labbadia. Sport1, 26. August 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 30. August 2010; abgerufen am 25. Mai 2018.</ref>

Als Teilnehmer des 61. Fußballlehrer-Lehrgangs der Hennes-Weisweiler-Akademie erhielt Sözer am 30. März 2015 seine Lizenz als Fußballlehrer und damit die Zulassung als Cheftrainer im Profifußball.<ref>Frings und Co.: Lizenz für 24 Fußball-Lehrer. In: DFB.de. 23. März 2015, abgerufen am 3. April 2015.</ref>

Am 15. April 2015 kehrte Sözer mit Labbadia zum Hamburger SV zurück.<ref>Mit Labbadia in die Zukunft. Hamburger SV, 15. April 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 15. April 2015.</ref> Beide wurden am 29. September 2016 erneut vom HSV beurlaubt.<ref>HSV beurlaubt Trainer Labbadia. In: HSV.de. Abgerufen am 25. September 2016.</ref>

Wieder zusammen mit Labbadia übernahm er am 20. Februar 2018, erneut in seiner Position als Co-Trainer, den VfL Wolfsburg.<ref>„Jede Stunde nutzen“. VfL Wolfsburg, 20. Februar 2018, abgerufen am 21. Mai 2018.</ref>

Am 13. April 2020 übernahmen Labbadia und Sözer die Bundesligamannschaft von Hertha BSC.<ref>Bruno Labbadia neuer Cheftrainer bei Hertha BSC. In: HerthaBSC.de. 9. April 2020, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 11. April 2020; abgerufen am 9. April 2020.</ref> Am 24. Januar 2021 wurden beide nach dem 18. Spieltag freigestellt, als die Mannschaft lediglich 2 Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz hatte.<ref>Hertha stellt auch Labbadias Co-Trainer frei. In: RTL.de. 24. Januar 2021, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 25. Januar 2021.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

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