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Parodia tabularis

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(Weitergeleitet von Echinocactus tabularis)

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Parodia tabularis
Datei:Parodia tabularis pm 1.JPG

Parodia tabularis

Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Notocacteae
Gattung: Parodia
Art: Parodia tabularis
Wissenschaftlicher Name
Parodia tabularis
(Cels ex Rümpler) D.R.Hunt

Parodia tabularis ist eine Pflanzenart aus der Gattung Parodia in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton tabularis stammt aus dem Lateinischen, bedeutet ‚tafelförmig‘ bzw. ‚flach‘ und verweist auf die abgeflacht kugelförmigen Triebe der Art.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Springer, Berlin/Heidelberg 2010, ISBN 978-3-642-05597-3, S. 235.</ref>

Beschreibung

Parodia tabularis wächst einzeln. Die glauk blaugrünen, kugelförmigen bis kurz zylindrischen Triebe erreichen Wuchshöhen von bis zu 15 Zentimeter und Durchmesser von 8 Zentimeter. Der Triebscheitel ist häufig abgeflacht. Die 16 bis 23 niedrigen und stumpfen Rippen sind leicht gehöckert. Die drei bis vier über Kreuz stehenden, leicht gebogenen Mitteldornen sind weiß und besitzen eine braune Spitze. Sie weisen Längen von bis zu 1,2 Zentimeter (selten bis zu 2 Zentimeter) auf. Die zwölf bis 18 nadeligen, ausgebreiteten Randdornen sind weißlich und bis zu 1 Zentimeter lang.

Die gelben Blüten erreichen Längen von bis zu 6 Zentimeter und ebensolche Durchmesser. Ihr Perikarpell und die Blütenröhre sind mit weißer Wolle und langen braunen Borsten besetzt. Die Narben sind karminrot. Die gelblich grünen ovalen Früchte weisen Längen von bis zu 1,2 Zentimeter auf und besitzen einen Durchmesser von 7 Millimeter. Die Früchte enthalten mützenförmige, schwarze Samen von bis zu 1 Millimeter Länge, die gehöckert sind.

Verbreitung und Systematik

Parodia tabularis ist im brasilianischen Bundesstaat Rio Grande do Sul sowie in Uruguay verbreitet.

Die Erstbeschreibung als Echinocactus concinnus var. tabularis durch Karl Theodor Rümpler wurde 1886 veröffentlicht.<ref>Karl Theodor Rümpler: Carl Friedrich Förster's Handbuch der Cacteenkunde in ihrem ganzen Umfange. 2. Auflage, Band 2, 1886, S. 552 (online).</ref> David Richard Hunt stellte die Art 1997 in die Gattung Parodia.<ref>D. R. Hunt: New names and combinations in various genera. In: Cactaceae Consensus Initiatives. Nummer 4, 1997, S. 6.</ref> Weitere nomenklatorische Synonyme sind Echinocactus tabularis <templatestyles src="Person/styles.css" />Cels ex F.A.C.Weber (1896), Malacocarpus tabularis <templatestyles src="Person/styles.css" />(Cels ex Rümpler) Britton & Rose (1922, unkorrekter Name ICBN-Artikel 11.4), Notocactus tabularis <templatestyles src="Person/styles.css" />(Cels ex Rümpler) A.Berger (1929), Notocactus concinnus var. tabularis <templatestyles src="Person/styles.css" />(Cels ex Rümpler) P.V.Heath (1995) und Peronocactus tabularis <templatestyles src="Person/styles.css" />(Cels ex Rümpler) Doweld (1999, unkorrekter Name ICBN-Artikel 11.4).

Die Unterart Parodia tabularis subsp. bommeljei <templatestyles src="Person/styles.css" />(Vliet) Hofacker wird nicht mehr anerkannt.<ref>Nadja Korotkova, David Aquino, Salvador Arias, Urs Eggli, Alan Franck, Carlos Gómez-Hinostrosa, Pablo C. Guerrero, Héctor M. Hernández, Andreas Kohlbecker, Matias Köhler, Katja Luther, Lucas C. Majure, Andreas Müller, Detlev Metzing, Reto Nyffeler, Daniel Sánchez, Boris Schlumpberger, Walter G. Berendsohn: Cactaceae at Caryophyllales.org – a dynamic online species-level taxonomic backbone for the family – Electronic supplement. In: Willdenowia. Band 51, Nr. 2, 2021, S. 281 (doi:10.3372/wi.51.51208).</ref>

Nachweise

Literatur

  • Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 515.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks