Parodia nigrispina
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| Parodia nigrispina | ||||||||||||
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| Datei:Notocactus nigrispinus 42166.JPG
Parodia nigrispina | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Parodia nigrispina | ||||||||||||
| (K.Schum.) F.H.Brandt |
Parodia nigrispina ist eine Pflanzenart aus der Gattung Parodia in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton nigrispina leitet sich von den lateinischen Worten niger für ‚schwarz‘ sowie -spinus für ‚-bedornt‘ ab.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Springer, Berlin/Heidelberg 2010, ISBN 978-3-642-05597-3, S. 166.</ref>
Beschreibung
Parodia nigrispina wächst kurz zylindrisch, bildet durch basale Verzweigung häufig Gruppen mit parallel-aufrechten Trieben, die Wuchshöhen von bis zu 40 Zentimeter und Durchmesser von 16 Zentimeter erreichen. Die 20 bis 24 Rippen sind 2 bis 2,5 Zentimeter voneinander entfernt angeordnet. Die auf ihnen befindlichen Areolen sind in Scheitelnähe der Triebe reichlich weiß bewollt. Die neun bis zehn gräulich weißen bis gelben oder dunkelgrauen Dornen sind dunkel gespitzt und lassen sich nicht in Mittel- und Randdornen unterscheiden. Sie sind gewunden und gebogen, drahtartig steiflich und weisen eine Länge von 2,5 bis 6 Zentimeter auf.
Die trichterförmigen gelben Blüten erreichen einen Durchmesser von 7 Zentimeter und Längen von bis zu 6,5 Zentimeter. Ihr Perikarpell ist mit behaarten Schuppen besetzt in deren Achseln Borsten vorhanden sind. Die Narbe ist hellgelb. Die glänzend braunen kugelförmigen Früchte weisen Durchmesser von bis zu 1,5 Zentimeter auf. Die Früchte enthalten mützenförmige, mattschwarze Samen, die etwas körnig gehöckert sind.
Verbreitung, Systematik und Gefährdung
Parodia nigrispina ist in Paraguay im Departamento Caaguazú auf flachen Felsplateaus zwischen Gräsern und Sträuchern verbreitet.
Die Erstbeschreibung als Echinocactus nigrispinus durch Karl Moritz Schumann wurde 1899 veröffentlicht.<ref>K. Schumann: Zwei neue Arten von Echinocactus aus Paraguay. In: Monatsschrift für Kakteenkunde. Band 9, Nr. 3, 1899, S. 45–46 (online).</ref> Fred H. Brandt stellte die Art 1982 in die Gattung Parodia.<ref>F. H. Brandt: Die Gliederung der Gattung Parodia Spegazzini. In: Kakteen- und Orchideen-Rundschau. Band 7, Nummer 4, 1982, S. 61.</ref> Weitere nomenklatorische Synonyme sind Malacocarpus nigrispinus <templatestyles src="Person/styles.css" />(K.Schum.) Britton & Rose (1922), Notocactus nigrispinus <templatestyles src="Person/styles.css" />(K.Schum.) Buining (1970), Eriocactus nigrispinus <templatestyles src="Person/styles.css" />(K.Schum.) F.Ritter (1979), Notocactus schumannianus f. nigrispinus <templatestyles src="Person/styles.css" />(K.Schum.) Neduchal (1997), Eriocephala schumanniana subsp. nigrispina <templatestyles src="Person/styles.css" />(K.Schum.) Guiggi (2012) und Eriocephala nigrispina <templatestyles src="Person/styles.css" />(K.Schum.) Lodé (2013).
In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als stark gefährdet geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Pin, A. & Kiesling, R., 2010. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>
Nachweise
Literatur
- Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 507.
Einzelnachweise
<references />
Weblinks
- Foto von Parodia nigrispina