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Ebersmunster

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(Weitergeleitet von Ebersmünster)
Ebersmunster
Datei:Blason ville fr Ebersmuenster (Bas-Rhin).svg
Staat Frankreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Bas-Rhin / Europäische Gebietskörperschaft Elsass (67)
Arrondissement Sélestat-Erstein
Kanton Sélestat
Gemeindeverband Sélestat
Koordinaten 48° 19′ N, 7° 31′ OKoordinaten: 48° 19′ N, 7° 31′ O
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Höhe 160–168 m
Fläche
Einwohner 574 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 67600
INSEE-Code 67116
Datei:Ebersmunster 002.JPG
Abteikirche in ihrer dörflichen Umgebung

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Ebersmunster ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), früher Ebersheim-Münster; elsässisch Awerschmínster) ist eine 574 Einwohner (Stand 1. Januar 2023) zählende französische Gemeinde im Département Bas-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Die Gemeinde ist Mitglied der Communauté de communes de Sélestat.

Geographie

Die Gemeinde liegt im Unterelsass an der Ill, etwa 40 Kilometer südlich von Straßburg und etwa 30 Kilometer nördlich von Colmar. Nachbargemeinden sind Kogenheim im Norden, Hilsenheim im Osten, Muttersholtz im Südosten, Sélestat (Schlettstadt) im Südwesten und Ebersheim im Westen.

Geschichte

Der Ort wurde im Jahr 725 als Villa Ebrotheim erwähnt.<ref name=Kraus >Franz Xaver Kraus: Kunst und Alterthum in Elsass-Lothringen. Beschreibende Statistik. Band I: Unter-Elsass, Friedrich Bull, Straßburg 1876, S. 50 (Google Books).</ref>

Auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde, auf einer Insel in der Ill namens Noviento, siedelten schon die Kelten, wie Funde belegen. In römischer Zeit führte eine Militärstraße nach Straßburg, dem Standort einer Legion, in der Nähe vorbei. Nach Auskunft der in diesem Punkt nicht sehr zuverlässigen Chronik soll sich auf der Insel ein Heiligtum der Göttin Diana befunden haben.<ref>Dorothée Eggenberger-Billerbeck: Die ehemalige Benediktinerkirche Ebersmünster. Ein Beitrag zur Vorarlberger Barockbaukunst. Dissertation, Haguenau 1974, S. 165</ref>

Das Kloster Ebersmünster soll um 675 von Deodat von Nevers mit Unterstützung des Frankenkönigs Chilperich II. gegründet worden sein. Im 9. Jahrhundert schloss es sich dem Benediktinerorden an. Im Lauf der Jahrhunderte entstand um das Kloster herum der Ort Ebersmünster, dessen Geschichte eng mit der Geschichte der Abtei verknüpft ist.

Die Ortschaft gehörte früher zum Territorium des Domkapitels Straßburg im Heiligen Römischen Reich.<ref name=alteTerr > Die alten Territorien des Elsaß nach dem Stand vom 1. Januar 1648. Mit Ortsverzeichnis und zwei Kartenbeilagen. Statistische Mittheilungen über Elsaß-Lothringen, Heft 27. Herausgegeben vom Statistischen Bureau für Elsaß-Lothringen. Verlag M. DuMont-Schauberg, Straßburg 1896, S. 111–112 (Google Books).</ref> Nach der Zerstörung der Abtei während des Dreißigjährigen Kriegs wurde sie wieder aufgebaut. Im Jahr 1680 wurde das Territorium des Domkapitels Straßburg im Rahmen der sogenannten Reunionspolitik Ludwigs XIV. nach Beschlüssen der Reunionskammern von Breisach und Metz vom Königreich Frankreich annektiert.<ref name="du Prel">Maximilian du Prel: Die Deutsche Verwaltung in Elsass-Lothringen 1870-1879. Denkschrift mit Benutzung amtlicher Quellen. Karl J. Trübner, Straßburg 1879, S. 7, Ziffer II.2 (Google Books).</ref><ref name="Schulze355">Hermann Schulze, Lehrbuch des deutschen Staatsrechtes. Zweites Buch: Das deutsche Reichsstaatsrecht. Breitkopf & Härtel, Leipzig 1886, S. 355–356 (Google Books).</ref>

Im Zuge der französischen Revolution wurde das Kloster 1791 aufgelöst, die Klostergüter fielen an den Staat. Die Kirche wurde Pfarrkirche, die Konventsgebäude dienten unterschiedlichen Zwecken, ab 1829 als Schule der Marianisten.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Website der Gemeinde – Histoire (Memento des Vorlage:IconExternal vom 16. Juni 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/commune-ebersmunster.fr</ref>

Durch den Frankfurter Frieden vom 10. Mai 1871 kam das Gebiet an das Reichsland Elsaß-Lothringen, und das Dorf wurde dem Kreis Schlettstadt im Bezirk Unterelsass zugeordnet.

Nach dem Ersten Weltkrieg musste die Region aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrags 1919 an Frankreich abgetreten werden. Im Zweiten Weltkrieg war die Gegend von der deutschen Wehrmacht besetzt, und das Dorf stand bis 1944 unter deutscher Verwaltung.

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2009 2018
Einwohner 409 436 407 434 445 435 460 525
Quelle: INSEE

Abteikirche Ebersmunster

Datei:Ebersmünster.jpg
Abteikirche aus anderer Perspektive

Bemerkenswert ist die dreitürmige ehemalige Abteikirche St. Mauritius, ein Werk des Vorarlberger Architekten Peter Thumb. Das nach einem Brand der Vorgängerkirche neu erbaute und 1727 vollendete Gotteshaus gilt als eine der schönsten Barockkirchen im Osten Frankreichs. In der Kirche befindet sich eine 1730–1732 von Andreas Silbermann gebaute Orgel, die zu den am besten erhaltenen Werken des berühmten Orgelbauers gehört. Sie wurde 1997–1999 sorgfältig restauriert.

Jedes Jahr wird von Mai bis Juli in der Abteikirche eine Konzertreihe veranstaltet, Les Heures Musicales d’Ebersmunster, deren Ertrag der Restaurierung der Kirche zugutekommt.

Verkehr

Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich im weniger als drei Kilometer entfernten Ebersheim an der Bahnstrecke Straßburg–Basel. Der Radwanderweg Nr. 14 Véloroute de l’Ill – partie Nord zwischen Sélestat und Straßburg tangiert Ebersmunster.<ref>Alsace à vélo – Radfahren im Elsass. (PDF; 6,7 MB) Abgerufen am 18. August 2020 (Radwanderkarte).</ref>

Gemeindepartnerschaft

Partnergemeinde von Ebersmunster in Deutschland ist St. Peter im Hochschwarzwald.<ref>Jumelages France - Bade-Wurtemberg. Abgerufen am 18. August 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Siehe auch

Literatur

  • Le Patrimoine des Communes du Bas-Rhin. Flohic Editions, Band 2, Charenton-le-Pont 1999, ISBN 2-84234-055-8, S. 1204–1207.

Weblinks

Commons: Ebersmunster – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Nachweise

<references/>

Vorlage:Klappleiste/Anfang Albé | Andlau | Artolsheim | Baldenheim | Barr | Bassemberg | Benfeld | Bernardswiller | Bernardvillé | Bindernheim | Blienschwiller | Bœsenbiesen | Bolsenheim | Boofzheim | Bootzheim | Bourgheim | Breitenau | Breitenbach | Châtenois | Dambach-la-Ville | Daubensand | Diebolsheim | Dieffenbach-au-Val | Dieffenthal | Ebersheim | Ebersmunster | Eichhoffen | Elsenheim | Epfig | Erstein | Fouchy | Friesenheim | Gerstheim | Gertwiller | Goxwiller | Heidolsheim | Heiligenstein | Herbsheim | Hessenheim | Hilsenheim | Hindisheim | Hipsheim | Huttenheim | Ichtratzheim | Innenheim | Itterswiller | Kertzfeld | Kintzheim | Kogenheim | Krautergersheim | Lalaye | La Vancelle | Le Hohwald | Limersheim | Mackenheim | Maisonsgoutte | Marckolsheim | Matzenheim | Meistratzheim | Mittelbergheim | Mussig | Muttersholtz | Neubois | Neuve-Église | Niedernai | Nordhouse | Nothalten | Obenheim | Obernai | Ohnenheim | Orschwiller | Osthouse | Reichsfeld | Rhinau | Richtolsheim | Rossfeld | Saasenheim | Saint-Martin | Saint-Maurice | Saint-Pierre | Saint-Pierre-Bois | Sand | Schaeffersheim | Scherwiller | Schœnau | Schwobsheim | Sélestat | Sermersheim | Steige | Stotzheim | Sundhouse | Thanvillé | Triembach-au-Val | Urbeis | Uttenheim | Valff | Villé | Westhouse | Witternheim | Wittisheim | Zellwiller Vorlage:Klappleiste/Ende

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