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Düingdorf

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Düingdorf
Stadt Melle
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(832)&title=D%C3%BCingdorf 52° 13′ N, 8° 26′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(832) 52° 12′ 58″ N, 8° 25′ 34″ O
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Fläche: 3,84 km²<ref name="geo">Daten zur Gemarkung Düingdorf</ref>
Einwohner: 832<ref name="geo" />
Bevölkerungsdichte: 217 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 49328
Vorwahl: 05427
Lage von Düingdorf in Niedersachsen

Düingdorf ist ein Ortsteil der Stadt Melle im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1972 eine Gemeinde im damaligen Landkreis Melle und gehört heute zum Meller Stadtteil Bruchmühlen.

Geographie

Der Ortsteil liegt am östlichen Rand der Stadt Melle. Im Süden bildet die Else die Grenze zum Meller Ortsteil Bennien und im Osten bildet der Kilverbach die Grenze zum Ortsteil Bruchmühlen der nordrhein-westfälischen Gemeinde Rödinghausen. Das alte kleine Dorf Düingdorf liegt am Osthang des 131 Meter hohen Düingbergs. Den Bevölkerungschwerpunkt von Düinghausen bildet die im 20. Jahrhundert entstandene Siedlung Steinbrink im Südosten des Ortsteils, die gemeinhin als Teil des Ortes Bruchmühlen und nicht von Düingdorf angesehen wird.

Geschichte

Die Bauerschaft Düingdorf gehörte bis zu den Napoleonischen Kriegen zum Amt Grönenberg des Hochstifts Osnabrück. Von 1807 bis 1810 gehörte Düingdorf zum Kanton Buer des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort unmittelbar zu Frankreich und dort zur Mairie Buer im Arrondissement Osnabrück des Departements der Oberen Ems. 1814 kam Düingdorf zum Königreich Hannover und gehörte dort wieder zum Amt Grönenberg. 1867 fiel Düingdorf mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und seit 1885 gehörte die Gemeinde zum Landkreis Melle. Innerhalb des Landkreises Melle gehörte Düingdorf zur Samtgemeinde Buer. Am 1. Juli 1972 wurde Barkhausen im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen Teil der Stadt Melle. Aus den Meller Ortsteilen Düingdorf und Bennien wurde der Stadtteil Bruchmühlen gebildet.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
1871 401 <ref>Volkszählung 1871</ref>
1910 441 <ref>Landkreis Melle. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. Dezember 2024;.</ref>
1939 480 <ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
1950 800 <ref name="isys">Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)</ref>
1961 650 <ref name="isys" />
1970 818 <ref name="isys" />

Baudenkmale

Datei:Bünde, Bruchmühlen, Kilver Juni 2009 091.jpg
Bahnhof Bruchmühlen

In Düingdorf sind die Ostermühle am Suttbach, der Hof Grothaus und das Heuerhaus des Hofes Fretholt denkmalgeschützt.

Verkehr

Im Ortsteil liegt der Bahnhof Bruchmühlen der Bahnstrecke Löhne–Osnabrück–Rheine.

Einzelnachweise

<references /> Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende