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Dörrmorsbach

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Vorlage:Hinweisbaustein

Dörrmorsbach
Gemeinde Haibach
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(424)&title=D%C3%B6rrmorsbach 49° 57′ N, 9° 14′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(424) 49° 56′ 44″ N, 9° 13′ 45″ O
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Höhe: 300 (300–350) m ü. NHN
Fläche: 1,23 km²<ref name="Gemarkung"/>
Einwohner: 424 (31. Dez. 2025)<ref>Ortsportrait. Gemeinde Haibach, abgerufen am 9. Dezember 2024.</ref>
Bevölkerungsdichte: 345 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1978
Postleitzahl: 63808
Vorwahl: 06021

Dörrmorsbach ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Haibach im unterfränkischen Landkreis Aschaffenburg in Bayern.<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref>

Geographie

Lage

Dörrmorsbach liegt im Naturpark Bayerischer Spessart. Das Dorf ist um die zentral gelegene Kirche St. Laurentius angeordnet. Die Bundesautobahn 3 verläuft 5 km entfernt nordöstlich. Der topographisch höchste Punkt nahe der Dorfgemarkung befindet sich am Meisberg, südöstlich des Ortes mit 395 m ü. NN, der niedrigste liegt am Dörrmorsbach auf 198 m ü. NN.<ref name="DE-BY_BV">BayernAtlas der Bayerischen Staatsregierung (Hinweise)</ref>

Gemarkung

Die Gemarkung Dörrmorsbach hat eine Fläche von 1,225 km². Sie ist in 1192 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 1027,89 m² haben.<ref name="Gemarkung">Gemarkung Dörrmorsbach (090378). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 4. April 2026.</ref><ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. April 2026.</ref>

Folgende Gemarkungen grenzen an das Ortsgebiet von Dörrmorsbach:<ref name="Gemarkung"/>

Grünmorsbach Straßbessenbach
Gailbach Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Oberbessenbach

Geschichte

Vorlage:Hinweisbaustein Eine erstmalige Erwähnung findet sich im Koppelfutterregister des Jahres 1280 als „Durrinmospach“. In der Maskoopkarte von 1575 und in der Spessartkarte des Paul Pfinzing von 1594 ist „Dorn-Morsbach“ bzw. „Durmerspach“ eingetragen. In der Echterkarte von 1594 findet sich ein direkter Weg von Aschaffenburg nach Heimbuchenthal zum historischen Eselsweg (einem Salz-Transportweg von Bad Orb nach Miltenberg).

Zu Zeiten des Großherzogtums Frankfurt lag Dörrmorsbach („Dörrenmorsbach“) auf dem Gebiet der Districtsmairie Schweinheim (der früheren Kurmainzischen Amtsvogtei Schweinheim) im Departement Aschaffenburg und zählte bei 17 Feuerstellen 88 Einwohner (Seelen). Maire war Joh. Roth, Adjunct Andreas Stürmer.

Infolge des Pariser Vertrages vom 3. Juni 1814 kam Dörrmorsbach am 26. Juni 1814 mit der Districtsmairie Schweinheim zum Königreich Bayern und wurde mit Verfügung vom 1. Oktober 1814 dem Verwaltungsgebiet des daraus entstandenen Landgerichtes zweiter Klasse Aschaffenburg zugeteilt.

Am 1. Juli 1862 wurde aus dem Landgericht Aschaffenburg das Bezirksamt Aschaffenburg, und 1939 wurde wie überall im Deutschen Reich die Bezeichnung Landkreis eingeführt. Dörrmorsbach war nun eine Gemeinde im Altkreis Aschaffenburg. Dieser schloss sich am 1. Juli 1972 mit dem Landkreis Alzenau in Unterfranken zum neuen Landkreis Aschaffenburg zusammen.

Am 1. Januar 1978 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde in die Gemeinde Haibach eingegliedert.<ref> </ref>

Sonstiges

Eine erste Kapelle wurde 1797 gebaut. Ihr Grundstein wurde 1928 in die neue Laurentiuskirche eingebaut. In den letzten Kriegstagen 1945 wurde deren typischer Zwiebelturm zerstört.<ref>Robert Fuchs: Kirche Dörrmorsbach. In: Haibach entdecken. 13. Juli 2021, abgerufen am 3. Februar 2026.</ref>

Dörrmorsbach besitzt ein 1999 errichtetes Bürgerhaus mit zwei Sälen für private Feiern und Sitzungen; die Räume im Untergeschoss werden vom Musikverein „Spessartecho“<ref>http://www.spessartecho.de</ref> und der Freiwilligen Feuerwehr genutzt. Weitere Vereine des Ortes sind der Wanderverein „Falke“ und der Freizeitverein „Olympic ’72 Dörrmorsbach“, der auf seinem Gelände Möglichkeiten für Fußball und Basketball zur Verfügung stellt.

Der Heimat- und Geschichtsverein Haibach – Grünmorsbach – Dörrmorsbach e. V. beschäftigt sich mit der Ortsgeschichte.<ref>Heimat- und Geschichtsverein Haibach - Grünmorsbach - Dörrmorsbach e. V.</ref> Das Dorf besitzt außerdem eine öffentliche Bücherei.

Jedes Jahr am dritten vollen Wochenende im Juli findet auf dem Sportplatz der Olympic das „Dörrmorsbacher Wiesenfest“ statt.

In einem Steinbruch wird Diorit abgebaut.

Literatur

  • So war’s bei uns. Bildband über das Leben in Haibach, Grünmorsbach und Dörrmorsbach. Veröffentlichung des Heimat- und Geschichtsvereins Haibach-Grünmorsbach-Dörrmorsbach e. V.
    • Band 1, Haibach 2000
    • Band 2, Haibach 2009, ISBN 978-3-87707-762-7.
    • Belege: 1: Koppelfutterregister: Hessisches Staatsarchiv Darmstadt: Signatur: C 1 B Nr. 35, in: Hans-Bernd Spies: „Copelfutir“ – das mainzische Koppelfutterverzeichnis für den Raum Aschaffenburg, in: Mitteilungen aus dem Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg, Bd. 8 (2005–2007), Heft 2/3, Juni 2006, S. 53–96, hier S. 84 f
    • 2: Pfinzing-Karte: Staatsarchiv Nürnberg, Reichsstadt Nürnberg, Karten und Pläne, Nr. 230
    • 3: Maskoop-Karte: Staatsarchiv Kitzingen, Mainzer Risse und Pläne, 14I/II
    • 4: Echter-Karte: Staatsarchiv Würzburg, MRA Ingelheim K 477_74

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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