Döpshofen
Döpshofen Gemeinde Gessertshausen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(400)&title=D%C3%B6pshofen 48° 17′ N, 10° 42′ O
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| Höhe: | 522 m | |||||
| Einwohner: | 400 (2020)[Ohne Beleg] | |||||
| Eingemeindung: | 1. Mai 1978 | |||||
| Postleitzahl: | 86459 | |||||
| Vorwahl: | 08238 | |||||
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Döpshofen (umgspr.: Depshofa) ist ein Pfarrdorf im schwäbischen Landkreis Augsburg. Mit Wirkung vom 1. Mai 1978 wurde der Ort bei der Gebietsreform in Bayern in die Gemeinde Gessertshausen eingegliedert.
Lage
Döpshofen liegt auf einer Höhe von 522 m ü. NN im Schwarzachtal.
Es liegt in den Stauden und ist von den westlichen Wäldern umgeben.
Die Kreisstraße A 3 führt von Gessertshausen über Oberschönenfeld, Weiherhof, Döpshofen, Kreuzanger, Waldberg, Eggerhof und Klimmach und mündet in die Kreisstraße A 16.
Zur Gemarkung gehören auch das Dorf Weiherhof und der Weiler Engelshof.
Geschichte
Das Pfarrdorf Döpshofen wurde als Rodungsort gegründet. Das Patrozinium Martin von Tours lässt auf eine Gründung im frühen Mittelalter schließen. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1150 als Tatehauen.<ref>Döpshofen. In: gessertshausen.de. Gemeinde Gessertshausen, abgerufen am 11. Mai 2024.</ref> 1241 kaufte das Augsburger Augustiner-Chorherrenstift Heilig-Kreuz einen Hof in Döpshofen. Durch weitere Erwerbungen ab dem 14. Jahrhundert, u. a. der Vogtei, konnte das Stift bis zum 18. Jahrhundert die Grundherrschaft bzw. Niedergerichtsbarkeit über den gesamten Ort erlangen. Das Hochgericht und Jagdrecht gehörte der vorderösterreichischen Markgrafschaft Burgau.<ref>Joachim Jahn: Historischer Atlas von Bayern: Augsburg Land. Kommission für Bayerische Landesgeschichte, 1984, S. 365–366.</ref>
Nach dem Reichsdeputationshauptschlusses fiel der Ort an das Kurfürstentum Bayern. Döpshofen war mit seinen Ortsteilen eine selbstständige Gemeinde und wurde im Zuge der Gebietsreform in Bayern am 1. Mai 1978 in die Gemeinde Gessertshausen eingemeindet.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 768.</ref> Die römisch-katholische Pfarrei Sankt Martin in Döpshofen gehört zur Pfarreiengemeinschaft Dietkirch im Dekanat Augsburg-Land im Bistum Augsburg. Zur Pfarrei gehören auch die Kuratie Sankt Georg in Margertshausen sowie Weiherhof.
Sehenswürdigkeiten
- Römisch-katholische Pfarrkirche St. Martin
- Loretokapelle, erbaut 1601
- Ehemaliges Pfarrhaus, erbaut 1696
- Der Glaserschuster aus Döpshofen ist das letzte noch erhaltene Staudenhaus im alten Stil mit Strohdach. 1976 wurde es abgebaut und in Oberschönenfeld beim Schwäbischen Volkskundemuseum (seit 2018: Museum Oberschönenfeld) wieder aufgebaut, wo es noch heute zu besichtigen ist.<ref>Staudenhaus | Museum Oberschönenfeld. Abgerufen am 23. Januar 2020.</ref>
- Auf diversen Wanderwegen (zum Wandern, Joggen oder Fahrradfahren), die rund um Döpshofen liegen, kann man Ziele wie z. B. das Kloster Oberschönenfeld erreichen.
Wappen
Das Wappen zeigt In Blau ein durchgehendes goldenes Tatzenkreuz, in dessen Winkeln je eine silberne heraldische Rose mit goldenen Butzen und Kelchblättern eingelegt ist. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
Vereine
- Bayerischer Bauernverband Döpshofen
- Freiwillige Feuerwehr Döpshofen e. V.
- Jagdgenossenschaft Döpshofen
- Krieger- und Soldatenverein Döpshofen
- Schützenverein Schwarzachtal Döpshofen e. V.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Deubach mit Deubacher Mühle | Döpshofen mit Engelshof und Weiherhof | Gessertshausen mit Bergmühle, Dietkirch, Hubertuskapelle und Oberschönenfeld | Margertshausen | Wollishausen