Döckingen
Döckingen Gemeinde Polsingen
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| Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(654)&title=D%C3%B6ckingen 48° 56′ N, 10° 46′ O
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| Höhe: | 506 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 654 (31. Dez. 2016)<ref>Nahverkehrspläne – Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen – Endbericht 2019 – Tabellen. (PDF; 1,62 MB) In: vgn.de. Verkehrsverbund Großraum Nürnberg, S. 12, abgerufen am 4. November 2024.</ref> | |||||
| Eingemeindung: | 1. Mai 1978 | |||||
| Postleitzahl: | 91805 | |||||
| Vorwahl: | 09093 | |||||
Kirche St. Urban
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Döckingen ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Polsingen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Döckingen hat eine Fläche von 12,993 km². Sie ist in 1113 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Flurstücksfläche von 11673,53 m² haben.<ref>Gemarkung Döckingen (093648). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 19. Oktober 2024.</ref> In ihr liegt neben dem namensgebenden Ort der Gemeindeteil Kohnhof.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 19. Oktober 2024.</ref>
Lage
Das Pfarrdorf liegt zwischen Uhlberg und Döckinger Berg im Süden des Hahnenkamms und nördlich der Monheimer Alb, rund drei Kilometer von Polsingen, dem heutigen Sitz der Gemeindeverwaltung, entfernt. Durch den Ort fließt der Schlittenharter Graben. Durch Döckingen verlaufen die Kreisstraßen WUG 30 und WUG 33.<ref>Topographische Karte 1:25.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 19. Oktober 2024 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort 1154. Im Norden von Döckingen befindet sich ein alemannisches Reihengräberfeld des 6.–7. Jahrhunderts,<ref>H. Koschik: Neue alamannische Grabfunde aus Döckingen, Gde. Polsingen, Ldkr. Weißenburg-Gunzenhausen/Mfr., 1982. In: Abhandlungen der Naturhistorischen Gesellschaft Nürnberg, Band 39, 1982, S. 291–308, online, PDF</ref> welches jedoch seit den 1980er Jahren weitgehend überbaut wurde. Auch verschiedene römische Gutshöfe in der Umgebung zeugen von einer weit früheren Besiedlung des Ortes.
Döckingen gehörte zum Kloster Heidenheim bis zu dessen Auflösung im Jahr 1537 im Rahmen der Reformation. Danach fiel der Ort an die Markgrafen von Brandenburg-Ansbach.<ref>gartenbau-doeckingen.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref>
Am Ende des Zweiten Weltkriegs war Döckingen das einzige Dorf im Umkreis, das von der Wehrmacht gegen die vorrückenden amerikanischen Truppen verteidigt wurde. Am 23. April 1945 kam die US-Army aus Richtung Schlittenhart, in der darauffolgenden Nacht wurde der Ort besetzt. Bei den Kämpfen kamen 13 deutsche Soldaten, ein neunjähriges Mädchen und einige amerikanische Soldaten ums Leben.<ref>Nordbayern.de vom 26. April 2015: Erinnerungen von Else Löhe an den Kampf um Döckingen</ref>
Am 1. Mai 1978 wurde die ehemalige Gemeinde Döckingen mit dem Gemeindeteil Kohnhof in die Nachbargemeinde Polsingen eingegliedert.<ref> </ref>
Baudenkmäler
Die neugotische Kirche St. Urban aus dem Jahre 1874 hatte vermutlich eine 1960 abgerissene Kirche in Gunzenhausen als Vorbild. Der Kirchturm ist dreigeschossig und wird von einem Spitzhelm gekrönt. Der Taufstein und das Kruzifix sind vermutlich von Giuseppe Volpini und stammen von 1720.<ref>Kirchenbeschreibung auf pointoo</ref>
Geologie
Östlich des Ortes befinden sich im Bereich des Sportplatzes die sogenannten Döckinger Quarzite.<ref>Quarzitblöcke östlich von Döckingen</ref>
Infrastruktur
Im Ort befinden sich die Grundschule der Gemeinde Polsingen und ein Kindergarten sowie ein Getränkemarkt, eine Bäckerei und ein Gasthaus.
Döckingen ist ebenfalls die Heimat des Heide e. V. Döckingen, welcher jährlich, neben dem traditionellen Maibaumaufstellen und anderen kulturellen Veranstaltungen, das dreitägige Musik-Open-Air „Die Heide Raucht“ ausrichtet.
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Döckingen. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 610–612 (Digitalisat).
- Vorlage:Gröber Bezirksamt Gunzenhausen
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Gottfried Stieber: Döckingen. In: Historische und topographische Nachricht von dem Fürstenthum Brandenburg-Onolzbach. Johann Jacob Enderes, Schwabach 1761, OCLC 231049377, S. 319–321 (Digitalisat).
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Döckingen in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Döckingen im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Bergershof | Döckingen | Kohnhof | Kronhof | Mäuskreut | Oberappenberg | Polsingen | Trendel | Ursheim
Sonstiger Wohnplatz: Wiesmühle
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Webarchiv
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Literatur/Interner Fehler
- Geographie (Polsingen)
- Ort im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen
- Ehemalige Gemeinde (Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen)
- Ersterwähnung 1154
- Gemeindeauflösung 1978
- Kirchdorf (Siedlungstyp)
- Gemarkung im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen