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Dupuș

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dupuș
Tobsdorf
Táblás
Datei:Führt kein Wappen.svg
Basisdaten
Staat: RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien
Historische Region: Siebenbürgen
Kreis: Sibiu
Gemeinde: Ațel
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(185) 46° 9′ N, 24° 30′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(185) 46° 9′ 9″ N, 24° 29′ 45″ O
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Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 504 m
Einwohner: 185 (2021<ref>Volkszählung 2021 in Rumänien bei citypopulation.de.</ref>)
Postleitzahl: 557022
Telefonvorwahl: (+40) 02 69
Kfz-Kennzeichen: SB
Struktur und Verwaltung
Gemeindeart: Dorf

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Dupuș [<templatestyles src="IPA/styles.css" />ˈdupuʃ] (veraltet Dupușul; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Dorf im Kreis Sibiu in der Region Siebenbürgen in Rumänien. Es ist Teil der Gemeinde Ațel (Hetzeldorf).

Der Ort ist auch bekannt unter den rumänischen Bezeichnungen Dupușdorf und Dupăsdorf, den deutschen Tobesdorf, Toppesdorf, Tobiasdorf, Toblasdorf und Dupesdorf, den ungarischen Tóbiás und Tabiás, und im siebenbürgisch-sächsischen Dialekt heißt er Toppesterf.<ref>Arcanum Kézikönyvtár: Historisch-administratives Ortsnamenbuch von Siebenbürgen, Banat und Partium. arcanum.com, abgerufen am 2. Dezember 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Geographische Lage

Datei:Josephinische Landaufnahme pg190.jpg
Dupuș (Tablas), in der Josephinischen Landaufnahme von 1769 bis 1773.

Im Norden des Hermannstädter Kreises befindet sich das Dorf am Tobsdorfer Bach (Râul Dupuș), vier Kilometer südlich des Drum național 14, in einem linken Seitental der Târnava Mare (Große Kokel). Tobsdorf liegt etwa sieben Kilometer östlich (2 km Luftlinie) des Gemeindesitzes, etwa 14 Kilometer östlich der Stadt Mediaș (Mediasch); die Kreishauptstadt Sibiu (Hermannstadt) befindet sich etwa 70 Kilometer südwestlich entfernt.

Geschichte

Der Ort wurde im Jahr 1267 als Thobiasfolua erstmals erwähnt. Funde von Keramik auf dem Areal des Ortes deuten nach Berichten von B. Pósta und M. Roska auf eine bis in die Kupfersteinzeit zurückreichende Besiedlung hin. Andere Funde aus der Bronzezeit und Römerzeit befinden sich in Museen von Sighișoara (Schässburg), Hermannstadt und Budapest.<ref>Repertoriul Arheologic al României – Dupuș, abgerufen am 12. Oktober 2023.</ref>

1556 bis 1559 wirkte Christian Schesaeus als Landpfarrer in Tobsdorf und verfasste zu dieser Zeit sein episches Gedicht Ruinae pannonicae.<ref>Gisela und Otmar Richter: Siebenbürgische Flügelaltäre. In: Christoph Machat (Hrsg.): Kulturdenkmäler Siebenbürgens. Band 1. Wort und Welt, Thaur bei Innsbruck 1992, ISBN 3-85373-149-X, S. 105.</ref>

Die Hauptbeschäftigung der Bevölkerung sind die Landwirtschaft und die Viehzucht.

Bevölkerung

Die Bevölkerung des Dorfes entwickelte sich wie folgt:

Volkszählung<ref>Varga E. Árpád: Volkszählungen 1850–2002 bei kia.hu, letzte Aktualisierung am 4. November 2008 (PDF; 513 kB; ungarisch).</ref> Ethnie
Jahr Bevölkerung Rumänen Ungarn Deutsche Andere
1850 549 169 363 17
1900 494 133 3 358
1941 602 149 3 450
1977 479 150 1 324 4
1992 250 196 5 48 1
2002 231 193 3 32 3

Die höchste Einwohnerzahl in Tobsdorf wurde 1941 ermittelt, die der Rumänen 1992, der Rumäniendeutschen 1941, der Ungarn (7) 1930 und die der Roma (17) 1850. Des Weiteren wurde im Ort 1992 ein Slowake registriert.

Sehenswürdigkeiten

Weblinks

Commons: Dupuș – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />