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Duftschuppe

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Datei:Keisarinviitta tiella.jpg
Männchen des Kaisermantels mit vier langgestreckten Duftschuppenflecken (Duftschuppenstreifen) auf jedem Vorderflügel

Als Duftschuppen (Androkonien) werden besondere Schuppen von Schmetterlingen bezeichnet, über die ein von Drüsenzellen abgegebenes artspezifisches Sekret (Pheromon) zur Verdunstung gebracht wird.<ref>Rolf Gattermann (Hrsg.): Wörterbuch zur Verhaltensbiologie der Tiere und des Menschen. Elsevier, 2006 (2. Auflage), ISBN 3827417031</ref> Pheromone dienen u. a. als Sexuallockstoffe dem Anlocken der Geschlechtspartner; die Duftschuppen befinden sich meist auf den Flügeln, können aber auch auf den Beinen sitzen wie z. B. bei den Wurzelbohrern.<ref>MC Birch, GM Poppy, and TC Baker (1990): Scents and Eversible Scent Structures of Male Moths. Annual Review of Entomology 35: 25–54. {{#invoke:Vorlage:Handle|f|scheme=doi|class=plainlinks|parProblem=Problem|errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:DOI|errClasses=error editoronly|errHide=1|errNS=0 4 10 100}}</ref> Die Duftschuppen finden sich häufig bei männlichen Faltern und sind oft mit Haarbüscheln versehen sowie an bestimmten Stellen konzentriert, was dann als Duftschuppenfleck (Androkonienfeld) bezeichnet wird und ein wichtiges Merkmal zur Bestimmung der Art liefert.

Typisches Beispiel für einen Falter in Mitteleuropa mit ausgeprägten Duftschuppenflecken ist das Männchen des Kaisermantels.

Einzelnachweise

<references />