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Dschankoj

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Dschankoi)

Vorlage:Infobox Ort in der Ukraine

Datei:Джанкойский кафедральный собор в честь Покрова Пресвятой Богородицы в 2017 году.jpg
Dschankoj-Kathedrale zu Ehren der Fürsprache der Allerheiligsten Theotokos 2017

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  1. WEITERLEITUNG Vorlage:ukS-Cyrl

Die ukrainische Sprache wird in kyrillischer Schrift geschrieben und so auch in der deutschsprachigen Wikipedia dargestellt.

Romanisierung, also lateinische Umschrift, kommt nur sehr selten vor, insbesondere kaum im Zusammenhang mit der Nutzung dieser Vorlage.

In den Artikeln soll deshalb die Form {{ukS}} für kyrillische Schrift benutzt werden und die Weiterleitung nicht aufgelöst werden.

Diese Weiterleitung ist grundsätzlich kein Gegenstand von SLA. und {{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=ru|SCRIPTING=Cyrl|SERVICE=russisch}} {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, Vorlage:CrhS-Latn) ist eine Stadt unter Direktverwaltung in der Autonomen Republik Krim. Sie ist Sitz der Rajonsverwaltung des gleichnamigen Rajons Dschankoj, allerdings selbst kein Teil desselben.

Geographie

Dschankoj liegt im Norden der Halbinsel Krim, in der Nähe des Nord-Krim-Kanals. Die Stadt liegt 96 km nördlich von Simferopol.

Bevölkerung

Dschankoj hat eine Einwohnerzahl von 40.542 (2005).

Vorlage:Bevölkerungsentwicklung

Im zugehörigen Rajon Dschankoj wohnen etwa 82.000 Menschen.

Zusammensetzung der Bevölkerung nach den Angaben der Volkszählung 2001:

  • Russen – 59,8 %
  • Ukrainer – 25,9 %
  • Krimtataren – 8,1 %
  • Weißrussen – 1,5 %
  • Polen – 0,3 %
  • Moldawier – 0,3 %.<ref name="nac">Дністрянський М. С. Етнополітична географія України. Львів: Літопис, 2006. С.452-453.</ref>

Geschichte

Dschankoj wurde erstmals im Jahr 1855 erwähnt. Damals siedelten viele deutsche Kolonisten in dieser Gegend. Mit dem Bau der Bahnstrecke nach Feodossija nahm die Stadt einen Aufschwung. Im Russischen Reich gehörte Dschankoj zum Gouvernement Taurien, das bis Oktober 1921 bestand. Nach der Oktoberrevolution war Dschankoj Teil der ASSR der Krim innerhalb der Russischen SFSR. 1926 erhielt der Ort die Stadtrechte.

Durch Beschluss<ref>The Transfer of the Crimea to the Ukraine (englisch)</ref> des Obersten Sowjets der UdSSR aus Anlass des 300. Jahrestags des Vertrags von Perejaslaw wurde Dschankoj zusammen mit der Oblast Krim am 26. April 1954 an die Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik angeschlossen. Seit 1991 ist Dschankoj Teil der unabhängigen Ukraine.

Seit dem international nicht anerkannten Anschluss der Halbinsel Krim an Russland im März 2014 gehört Dschankoj de facto zum Föderationssubjekt Republik Krim im Föderationskreis Südrussland der Russischen Föderation.<ref>Федеральный закон Российской Федерации от 21 марта 2014 года № 6-ФКЗ «О принятии в Российскую Федерацию Республики Крым и образовании в составе Российской Федерации новых субъектов — Республики Крым и города федерального значения Севастополя»</ref> De jure ist Dschankoj nach der administrativ-territorialen Gliederung der Ukraine Teil der Autonomen Republik Krim, die zu den durch Russland besetzten Gebieten gehört.<ref>Annexion der Krim. Putin verstößt gegen russische Verfassung</ref>

Wirtschaft

Wichtige Wirtschaftszweige der Stadt sind Maschinenbau, Betonproduktion und Nahrungsmittelindustrie (Milch, Wein, Fleisch). Dschankoj ist ein Verkehrsknotenpunkt.

Söhne und Töchter der Stadt

Weblinks

Vorlage:Commonscat

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:NaviBlock