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Dröschede

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dröschede
Stadt Iserlohn
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(4011)&title=Dr%C3%B6schede 51° 22′ N, 7° 39′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(4011) 51° 22′ 27″ N, 7° 39′ 23″ O
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Einwohner: 4011 (31. Dez. 2025)<ref name="Einwohner2025">Stadt Iserlohn: Einwohnerzahlen 2025. (XLSX) Abgerufen am 17. März 2026.</ref>
Postleitzahl: 58644
Vorwahlen: 02374, 02371
Datei:Iserlohn-Dröschede.png
Karte
Lage von Dröschede in Iserlohn
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Dröschede ist ein Stadtteil der Stadt Iserlohn im Märkischen Kreis im Sauerland. Ende 2025 hatte Dröschede rund 4000 Einwohner.<ref name="Einwohner2025" />

Geschichte

Dröschede wurde erstmals im 11. Jahrhundert urkundlich als in Thriuschen im Urbar der Reichsabtei Werden erwähnt. In einem Lehnsverzeichnis das Dorf um 1330 to Drusche und 1335 Druyssche genannt. Vom Schultenhof an der Rauen Haardt, der 1409 erstmals urkundlich als der Hof zu Dröschede erwähnt wurde, steht heute nur noch ein Gebäude<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Horst Benzler baute Schultenhof als Modell nach (Memento vom 17. April 2016 im Internet Archive) WAZ 10. Juli 2009</ref>. Der Ortsname wandelte sich in den folgenden Jahren vielfach. Unter anderem über Dreschervert (1484), Droeuschede (1607) und Dreischede (1791) bildete sich ab 1841 der heutige Ortsname Dröschede heraus. Die Namensherkunft wird mit dröge schede (trockene Scheide) erklärt, da die Dröschederhardt die Wasserscheide zwischen Ruhr und Lenne bildet. Flör meint die Deutung des Ortsnamens kann mit „Ort am Brachland“ umschrieben werden.<ref>Flöer, Michael: Die Ortsnamen des Märkischen Kreises, Westfälisches Ortsnamenbuch (WOB) 12, Bielefeld 2018, S. 113/114 (Dröschede).[1]</ref>

Dröschede gehörte zur Stadt Letmathe im damaligen Kreis Iserlohn, die am 1. Januar 1975 nach Iserlohn eingemeindet wurde.<ref> § 2 Sauerland/Paderborn-Gesetz </ref>

Kirche

Datei:Droeschede-Adventskirche1-Bubo.JPG
Adventskirche (2010)

In Dröschede befand sich die 1960 gebaute evangelische Adventskirche, die 2015 im Zuge von Sparmaßnahmen abgerissen wurde.<ref>Abriss der Adventskirche wird in den Sommerferien erfolgen. IKZ, 5. Juni 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. Dezember 2015; abgerufen am 2. Oktober 2015.</ref> Evangelische Gottesdienste finden jetzt im benachbarten Oestrich statt. Die Katholiken in Dröschede gehören zur katholischen Kirchengemeinde Herz-Jesu Grüne.

Persönlichkeiten

Sport

In Dröschede sind zwei Sportvereine beheimatet:

TuS 06 Dröschede

Datei:Droeschede-Turnhalle1-Bubo.jpg
Turnhalle Im Hütten

Der Turnverein für Dröschede wurde am 9. Juli 1906 gegründet und schloss sich dem Märkischen Turngau an. Am 27. April 1927 wurde die Turnhalle Im Hütten fertiggestellt, die sich der TuS 06 mit dem TV Eiche Grüne teilte. Diese Turnhalle wird heute noch genutzt neben der neueren Turnhalle auf der Emst. Aktuell bietet der Verein folgende Sportgruppen an:
Eltern und Kind, Vorschulkinder, Moving Kids, Breitensportgymnastik, Tanzen/Aerobic/Fitness, Fitness für Frauen, Wirbelsäulengymnastik für Senioren, Wandern

FC Borussia Dröschede 1911 e. V.

Datei:Borussia Dröschede Logo.svg
Logo des Vereins
Datei:Droeschede-Sportplatz1-Bubo.JPG
Vereinsheim Auf der Emst

Im Jahr 1911 wurde der FC Borussia Dröschede gegründet. Der Spielbetrieb wurde jedoch nicht kontinuierlich durchgeführt, sondern ruhte u. a. kriegsbedingt und aus Spielermangel. 1936 schlossen sich der FC Borussia und der Turnverein Dröschede zusammen und spielten unter dem Namen TuS 06 Dröschede.
Seit 1963 hat der Verein, inzwischen wieder unter dem ursprünglichen Namen Borussia Dröschede, einen durchgängigen Spielbetrieb. Nach mehreren Auf- und Abstiegen in den Jahren bis 1989 begann mit dem neuen Vorsitzenden Karl-Heinz Lemmer der sportlich entscheidende Aufschwung. Über die Kreisliga A und die Bezirksliga stieg die erste Mannschaft um Trainer Andreas Friedberg 1994 in die Landesliga auf. 1996 wurde das Umkleidegebäude in Eigenregie renoviert, seit 2001 hat der Verein zu seinen Heimspielen den Kunstrasenplatz Auf der Emst zur Verfügung.<ref>Borussia Dröschede: Historie, abgerufen am 2. Februar 2017</ref>
Nach dem Abstieg aus der Westfalenliga, in der Saison 2010/11, spielte die erste Mannschaft des FC Borussia ein Jahr in der Landesliga Staffel 2<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen: Staffeleinteilung Herren 2011/2012 (Memento vom 15. September 2011 im Internet Archive), abgerufen am 18. Februar 2012</ref>.
In der Saison 2011/2012 gelang mit dem Trainer Alen Terzic der direkte Wiederaufstieg in die Fußball-Westfalenliga. FC Borussia Dröschede spielt aktuell wieder in der Fußball-Landesliga. Neben der Landesligamannschaft gibt es bei Borussia Dröschede zwei weitere Seniorenmannschaften, 15 Juniorenteams sowie eine Frauenmannschaft.

Literatur

  • Walter Ewig: Dröschede – Die Geschichte eines Dorfes. Schäfer-Verlag. Letmathe 1971.
  • Hermann Holtmeier (Redaktion): Dröschede. Eine Dokumentation zum 650jährigen Ortsjubiläum. Iserlohn 1985.

Weblinks

Commons: Dröschede – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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