Hoppe-Felsenblümchen
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| Hoppe-Felsenblümchen | ||||||||||||
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| Datei:Draba hoppeana 001.jpg
Hoppe-Felsenblümchen (Draba hoppeana) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Draba hoppeana | ||||||||||||
| Rchb. |
Das Hoppe-Felsenblümchen (Draba hoppeana) ist eine Pflanzenart aus Gattung der Felsenblümchen (Draba) innerhalb der Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae). Sie gedeiht in den europäischen Gebirgen von den Pyrenäen bis zur Balkanhalbinsel. Es ist nach dem Botaniker David Heinrich Hoppe benannt.
Beschreibung

Vegetative Merkmale
Das Hoppe-Felsenblümchen ist eine ausdauernde, krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 1 bis 3, selten 6 Zentimetern. Sie bildet dichte Rasen. Die Blütenstängel tragen keine Blätter. Die Laubblätter stehen in dichten, kugeligen Rosetten. Die Blattspreiten sind linealisch-lanzettlich und gekielt. Die Blätter sind 3 bis 8 Millimeter lang, 0,8 bis 1,2 Millimeter breit und am Rand kammförmig bewimpert.<ref name="Markgraf1958" />
Generative Merkmale
Die Blütezeit liegt im Juli und August. In den traubigen Blütenstände stehen drei bis sechs Blüten zusammen. Die Blütenstiele sind 0,5 bis 1,5 Millimeter lang.<ref name="Markgraf1958" /> Die zwittrigen Blüten sind vierzählig. Die vier freien Kronblätter sind leuchtend gelb und 3 Millimeter lang. Die Staubfäden sind gleich lang wie die Kronblätter.<ref name="Markgraf1958" /> Der Fruchtstiel ist 2 bis 4 Millimeter lang. Die Schötchen sind 4 bis 7 Millimeter lang und kahl. Der Griffel ist zur Fruchtzeit etwa 1 Millimeter lang. Die Samen sind gelbbraun und etwa 1 Millimeter lang.<ref name="Markgraf1958" />
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 16.<ref name="Oberdorfer" />
Ökologie
Beim Hoppe-Felsenblümchen handelt es sich um einen Chamaephyten.
Die Bestäubung erfolgt durch Insekten oder Selbstbestäubung.
Vorkommen
Das Hoppe-Felsenblümchen kommt in den Silikat-Alpen vor. Das Verbreitungsgebiet liegt in Frankreich, der Schweiz, Deutschland, Italien und Albanien.<ref name="Euro+Med" />
Es wächst in der alpinen bis nivalen Höhenstufe in Felsspalten, Felsschutt und in Schneetälchen über Kalksilikatschiefer. Es kommt in Höhenlagen zwischen 2600 und 3200 Metern vor.
Es ist eine Assoziations-Charakterart des Drabo-Saxifragetum aus der Ordnung Drabetalia hoppeanae und des Verbands Drabion hoppeanae.<ref name="Oberdorfer" />
Die ökologischen Zeigerwerte nach Landolt & al. 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 3 (mäßig feucht), Lichtzahl L = 5 (sehr hell), Reaktionszahl R = 3 (schwach sauer bis neutral), Temperaturzahl T = 1 (alpin und nival), Nährstoffzahl N = 2 (nährstoffarm), Kontinentalitätszahl K = 3 (subozeanisch bis subkontinental).<ref name="InfoFlora" />
Literatur
Einzelnachweise
<references> <ref name="Oberdorfer"> Erich Oberdorfer: Pflanzensoziologische Exkursionsflora für Deutschland und angrenzende Gebiete. 8. Auflage. Stuttgart, Verlag Eugen Ulmer, 2001. ISBN 3-8001-3131-5. Seite 456. </ref>. <ref name="Euro+Med"> Karol Marhold, 2011: Brassicaceae: Datenblatt Draba hoppeana In: Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity.</ref> <ref name="InfoFlora"> Info Flora. [1] </ref> <ref name="Markgraf1958">Friedrich Markgraf: Familie Cruciferae. In Gustav Hegi: Illustrierte Flora von Mitteleuropa. 2. Auflage, Band IV, Teil 1, Seite 300–303. Verlag Carl Hanser, München 1958.</ref> </references>
Weblinks
- Draba hoppeana Rchb.. auf FloraWeb.deVorlage:Abrufdatum
- Draba hoppeana Rchb. In: Info Flora, dem nationalen Daten- und Informationszentrum der Schweizer Flora. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.
- Datenblatt mit Fotos bei Botanik im Bild / Flora von Österreich, 2005.
- Datenblatt mit Verbreitung in Frankreich bei Tela Botanica.
- Thomas Meyer: Datenblatt: Felsenblümchen (Draba) - Blüten gelb, Blätter linealisch, grundständig mit Fotos und Bestimmungsschlüssel bei Flora-de: Flora von Deutschland (alter Name der Webseite: Blumen in Schwaben).