Dortmunder Hütte
| Dortmunder Hütte DAV-Schutzhütte Kategorie II | ||||||
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Modernisierte Dortmunder Hütte im Januar 2023 | ||||||
| Lage | über dem Speicher Längental an der Straße nahe dem Kühtaisattel; Tirol, Österreich; Talort: Kühtai | |||||
| Gebirgsgruppe | Stubaier Alpen | |||||
| Geographische Lage: | 47° 12′ 42″ N, 11° 0′ 29″ O
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| Höhenlage | 1948 m ü. A. | |||||
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| Erbauer | Sektion Dortmund des DuOeAV | |||||
| Besitzer | Sektion Dortmund des DAV | |||||
| Erbaut | 1932; Umbau: 2019 bis 2021 | |||||
| Bautyp | Schutzhütte | |||||
| Übliche Öffnungszeiten | Anfang Juni bis Ende Oktober, Anfang Dezember bis Ende April | |||||
| Beherbergung | 59 Betten, 32 Lager, 0 Notlager | |||||
| Weblink | Dortmunder Hütte | |||||
| Hüttenverzeichnis | ÖAV DAV | |||||
Die Dortmunder Hütte ist eine Schutzhütte der Sektion Dortmund des Deutschen Alpenvereins. Sie liegt in 1948 m ü. A. Höhe am Ortsrand von Kühtai in den Stubaier Alpen.
Geschichte
Die Dortmunder Hütte wurde nach Plänen des Architekten Peter Grund erbaut und im August 1932 eröffnet.<ref>Architekten | Die Ausstellung Schaffendes Volk. Abgerufen am 3. September 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Die Sektion Dortmund des DuOeAV hatte bereits zwei Jahrzehnte zuvor im hinteren Martelltal am Grünsee einen Hüttenbau geplant und begonnen (Lage
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}}), dessen erfolgreiche Realisierung aber durch den Ersten Weltkrieg und der folgenden Abtretung Südtirols von Österreich an Italien scheiterte.<ref>Michael Kriegel (2008)</ref>
In den Jahren 2019 bis 2021 wurde die Hütte umfangreich saniert und durch einen Anbau sowie ein neues Dachgeschoß erweitert.<ref>Dortmunder Hütte modernisiert - neuer LVS-Trainingspark. Deutscher Alpenverein, 11. Dezember 2019, abgerufen am 16. Januar 2023.</ref><ref>Jens Meyer: Einweihung der „neuen“ Dortmunder Hütte. Deutscher Alpenverein Sektion Dortmund, 4. Mai 2021, abgerufen am 16. Januar 2023.</ref>
Zugänge
- auf der Fahrstraße von Innsbruck und Oetz zur Hütte
Tourenmöglichkeiten
Übergänge zu Nachbarhütten
- Neue Bielefelder Hütte (2112 m), über Mittertal, Gehzeit: 4½ Stunden
- Schweinfurter Hütte (2028 m) über die Finstertaler Scharte (2719 m), Gehzeit: 4–5 Stunden
- Peter-Anich-Hütte (1910 m), Gehzeit: 5 Stunden
Gipfelbesteigungen
- Wetterkreuzkogel (2591 m), durchs Wörgetal, auch als kombinierte Tour über Mittertaler Scharte (2631 m) möglich, dann Abstieg durchs Mittertal, leicht, Gehzeit: 3½ Stunden
- Hochreichkogel (3008 m), abwechslungsreiche Tour durchs Längental, mittelschwer, Gehzeit: 5 Stunden
- Pockkogel (2807 m), Aufstieg über anspruchsvollen Klettersteig, Abstieg über markierten Weg zum Finstertaler Stausee, Gehzeit: 4½ Stunden (Klettersteigerfahrung und -ausrüstung erforderlich)
- Sulzkogel (3016 m), Gehzeit: 3½ Stunden
- Pirchkogel (2831 m), Gehzeit: 2½-3 Stunden
- Gaißkogel (2820 m), Gehzeit: 2½-3 Stunden
- Rietzer Grießkogel (2884 m), Gehzeit: 2–2½ Stunden (ab Westportal der Lawinengalerie östl. Kühtai; P.)
- Kraspesspitze (2954 m), Gehzeit: 3½ Stunden
- Schartenkopf (2854 m), Gehzeit: 15 Min. ab Mittertaler Scharte
Skitouren
- Sulzkogel
- Pirchkogel
- Neunerkogel
Literatur und Karten
- Walter Klier: Alpenvereinsführer alpin Stubaier Alpen, Bergverlag Rother, Ottobrunn, ISBN 3-7633-1271-4.
- Michael Kriegel: 75 Jahre Dortmunder Hütte - Ruh(r)gebiet in Kühtai. In: DAV Panorama. Nr. 2, 2008, S. 94–97 (alpenverein.de [PDF; 379 kB]).
- Alpenvereinskarte 1:25.000, Blatt 31/2, Stubaier Alpen, Sellrain
Weblinks
Einzelnachweise
<references />