Die ursprünglich backsteingotische Dorfkirche wurde im 14. Jahrhundert errichtet und im 17. Jahrhundert umgestaltet. Das Kirchenschiff mit einer flachen bemalten hölzernen Kassettendecke aus dem 17. Jahrhundert mit Christus als törichten und klugen Jungfrauen und weitere Ornamentik, wird im Osten polygonal abgeschlossen. Die spitzgotischen Fenster wurden um 1880 eingefügt und waren vorher flächige Rechteckfenster des 17. Jahrhunderts.<ref> Schlie, Lit., S. 282 unter Berufung auf eine Mitteilung von Friedrich Crull.</ref> Der Kirchturm hat einen gedrungenen, pyramidenförmigen Helm.
Die Ausstattung der Kirche im Stil der Spätrenaissance geht auf Herzog Adolf Friedrich I. von Mecklenburg zurück, der sowohl den Altaraufsatz (1622) mit Darstellung des Abendmahls und vier Passionsszenen wie auch die dazu passende Kanzel (1618) stiftete. Die Figuren des Triumphkreuzes sind eine Stiftung des Hofmeisters Hans Schmidt von 1633.
Namen und Jahreszahlen bezeichnen die nachweisbare Erwähnung als Pastor.<ref>Gustav Willgeroth: Die Mecklenburgisch-Schwerinsche Pfarre seit dem dreißigjährigen Kriege. Wismar 1925.</ref><ref> Friedrich Schlie: Das Kirchdorf Mecklenburg. Schwerin 1898, S. 276–286.</ref>
EmporeEmpore1223–0000 Alpheus<ref>Friedrich Schlie: Das Kirchdorf Mecklenburg. 1898, S. 281.</ref>
0000–1327 Johannes<ref>MUB I. (1863) Nr. 299.</ref>
Friedrich Schlie: Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin. II. Band: Die Amtsgerichtsbezirke Wismar, Grevesmühlen, Rehna, Gadebusch und Schwerin. Schwerin 1898, Neudruck Schwerin 1992, S. 276–286. ISBN 3-910179-06-1
Horst Ende: Dorfkirchen in Mecklenburg. Berlin 1975, S. 84, 85, 143.