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Dillnhütten

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dillnhütten
Stadt Siegen
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(255)&title=Dillnh%C3%BCtten 50° 56′ N, 8° 1′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(255) 50° 55′ 34″ N, 8° 0′ 44″ O
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Höhe: 250–290 m ü. NN
Fläche: 8,68 ha
Einwohner: 255 (31. März 2023)<ref>Universitätsstadt Siegen, Siegen in Zahlen, Hauptwohnsitzbevölkerung am 31.03.2023</ref>
Bevölkerungsdichte: 2.938 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1966
Eingemeindet nach: Hüttental
Postleitzahl: 57078
Vorwahl: 0271
Datei:Dillnhuetten in Siegen.png
Karte
Lage des Ortes Dillnhütten innerhalb der Stadt Siegen
Dillnhütten (Nordrhein-Westfalen)
Dillnhütten (Nordrhein-Westfalen)
Dillnhütten
Lage in Nordrhein-Westfalen

Dillnhütten ist ein Stadtteil der Großstadt Siegen.

Geografie

Er liegt etwa 6 km nördlich vom Siegener Stadtkern im Norden Siegens und grenzt unter anderem an die Stadtteile Geisweid im Südwesten, Sohlbach im Nordwesten und Niedersetzen im Osten sowie an den Kreuztaler Stadtteil Buschhütten im Norden. Dillnhütten bildet mit knapp 8 ha die kleinste Gemarkung im gesamten Kreisgebiet und hat in dieser Fläche außer der Wohnbebauung nur wenig Grün vorzuweisen. Der Ort liegt direkt an der Bundesstraße 54 von Siegen nach Kreuztal und ist vollständig mit den im Tal umliegenden Orten verwachsen. Über die HTS-Auffahrt in Buschhütten ist der Ort an die Autobahn 45 angebunden. Durch Dillnhütten fließt die Ferndorf.

Geschichte

Dillnhütten stellte lange Zeit ein Kuriosum dar, weil der Ort als eigenständige Gemeinde über keine eigene Gemarkung verfügte.<ref>Trutzhart Irle: Das alte Siegerland. Gronenberg Verlag, Gummersbach 1978, ISBN 3-88265-021-4.</ref> Er gehörte erst zum Kirchspiel Siegen, seit 1898 zum Kirchspiel Klafeld (Geisweid), sowie zum Standesamt Weidenau, seit dem 1. Januar 1900 zum Standesamt Klafeld.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ortsverzeichnis Siegerland (Memento vom 13. März 2013 im Internet Archive)</ref>

Dillnhütten war eine eigenständige Gemeinde im Amt Weidenau, bis sie am 1. Juli 1966 im Zuge der kommunalen Neugliederung in die neue Stadt Hüttental eingegliedert wurde.<ref></ref> Am 1. Januar 1975 wurde Hüttental aufgelöst und die einzelnen Orte in die neue Großstadt Siegen eingegliedert.<ref></ref>

Einwohnerzahlen

Einwohnerzahlen des Ortes:<ref>Otto Schaefer: Der Kreis Siegen, Siegen 1968</ref><ref name="Bevölkerung Siegen">siegen.de: Hauptwohnsitzbevölkerung nach Stadtteilen (regelmäßig aktualisiert)</ref>

Jahr Einwohner
1818 136
1885<ref>Westfälisches Gemeindelexikon 1887, S. 108/109</ref> 226
1895<ref>Westfälisches Gemeindelexikon 1897, S. 110/111</ref> 225
1905 239
1910<ref>Der Landkreis Siegen im Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 8. April 2023; abgerufen am 13. Februar 2026.</ref> 269
1925<ref name="genealogy.net">genealogy.net: Amt Weidenau</ref> 333
Jahr Einwohner
1933<ref name="verwaltungsgeschichte">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref> 301
1939<ref name="verwaltungsgeschichte" /> 287
1950 388
1961<ref>Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 176.</ref> 293
1994<ref>Hartmut Eichenauer: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Siegen (Memento vom 22. Februar 2014 im Internet Archive) (PDF; 12,2 MB), ca. 1995</ref> 181
2004 250
Jahr Einwohner
2006 261
2008 250
2009 260
2010 263
2011 271
2012 280
Jahr Einwohner
2013 283
2014 273
2015 261
2016 261

Persönlichkeiten

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende