Diébédo Francis Kéré
Diébédo Francis Kéré (* 10. April 1965 in Gando, Obervolta)<ref>Akademie der Künste Berlin (Hrsg.): Journal der Künste 04. Special Edition. Die Mitglieder. Berlin 4. November 2017, S. 97.</ref> ist ein burkinisch-deutscher<ref name="nzz-20221606966">Sabine von Fischer: Francis Kérés Werk macht Schule: Er gewinnt den Pritzkerpreis. In: nzz.ch. 21. März 2022, abgerufen am 8. Mai 2022.</ref> Architekt. Er betreibt in Berlin das international tätige Architekturbüro Kéré Architecture.
Typisch für Kérés Projekte ist die Verwendung lokaler Materialien, der Einsatz traditioneller Handwerkstechniken, insbesondere im Holzbau, sowie eine energiesparende, kostengünstige und nachhaltige Bauweise. 2022 wurde er mit dem Pritzker-Preis ausgezeichnet, der als renommiertester Preis in der Architektur gilt.<ref>Sabine von Fischer: Francis Kéré war das erste Kind des Dorfes, das lesen lernte. Nun ist er Pritzkerpreisträger 2022. In: Neue Zürcher Zeitung. 15. März 2022, abgerufen am 15. März 2022.</ref> Er ist der erste Afrikaner und der dritte Deutsche, der die Auszeichnung erhielt.
Werdegang
Kéré hat dreizehn Geschwister, er wuchs in einem Dorf in Burkina Faso auf. Im Alter von sieben Jahren schickten ihn seine Eltern zu Verwandten in die nächste Stadt, damit er die Schule besuchen konnte. Er begann nach seiner Schulzeit eine Lehre, in der er in der traditionellen Bauweise seiner Heimat ausgebildet wurde. 1985 führte ihn sein Weg im Alter von 20 Jahren dank eines Stipendiums der Carl-Duisberg-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Entwicklungsdienst nach Deutschland, wo er seine Schreinerlehre beendete und das Abitur an einer Abendschule machte. 1995 nahm er ein Architekturstudium an der TU Berlin auf. Bereits 2001, noch vor Abschluss seines Studiums, wurde er für den Entwurf und Bau einer Schule in seinem Heimatdorf mit dem hochdotierten Aga Khan Award for Architecture ausgezeichnet. Das Projekt reagierte auf den Mangel an schulischer Infrastruktur in Gando; Kéré kombinierte lokal verfügbaren Lehm mit Zement zu thermisch wirksamen Ziegeln und entwickelte ein abgesetztes, auskragendes Dach, welches den Lehmbau vor Regen schützt und erhitzte Luft aus den Klassenräumen ableitet.<ref name="france24Kere2026">Francis Kéré, l'architecte africain à la conquête du monde avec ses constructions durables. In: France 24. AFP, 24. April 2026, abgerufen am 28. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="natgeoKere2026">Paul Kvinta: How star architect Francis Kéré is designing creative solutions for a rapidly changing world. In: National Geographic. 17. März 2026, abgerufen am 28. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nach dem Studium gründete er 2004 sein eigenes Büro Kéré Architecture.
Er widmet sich vorrangig sozial und ökologisch nachhaltigen Architekturprojekten in Entwicklungsländern, angefangen bei seinem Heimatland Burkina Faso. Seine späteren Arbeiten entwickelten diese Prinzipien weiter: natürliche Belüftung, Verschattung, perforierte Hüllen und die Beteiligung der lokalen Bevölkerung wurden zu Kennzeichen seiner Architektur.<ref name="natgeoKere2026" /> Seit 2018 betreibt er in Tenkodogo nahe Gando ein Ausbildungs- und Forschungszentrum, an dem bis 2026 rund 200 burkinische Fachkräfte für Projekte in Afrika geschult wurden.<ref name="natgeoKere2026" /> Für die Zeit ab 2026 plante er, das Zentrum auch für internationale Architekten, Designer und Handwerker zu öffnen und innerhalb von fünf Jahren 2500 Menschen im Bauen mit Lehm, Holz, Stein, Adobe und anderen lokalen Materialien auszubilden.<ref name="natgeoKere2026" />
Außer mit dem Aga Khan Award for Architecture 2004 wurde Kéré 2009 mit dem Global Award for Sustainable Architecture, 2010 mit dem Swiss Architectural Award für die Erweiterung der Schule in Gando, 2011 mit dem Marcus Prize for Architecture der University of Wisconsin Milwaukee<ref>Architect Diébédo Francis Kéré Awarded UWM’s Marcus Prize. Archdaily, 6. Juli 2011, abgerufen am 1. Juli 2019</ref> und 2012 mit dem Holcim Global Award in Gold für das Projekt eines Gymnasiums in Gando ausgezeichnet.
Kéré ist der Architekt des Operndorfes Afrika nach Ideen des Regisseurs Christoph Schlingensief. Im Mai 2012 besuchte der frühere Bundespräsident der Bundesrepublik, Horst Köhler, das Projekt, dessen Schirmherr er war.<ref>Weit und breit keine Oper in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 20. Mai 2012, Seite 25</ref> Kéré setzt sich auch dafür ein, dass die Dörfer seiner ersten Heimat ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen werden und versucht in dieser Sache zwischen den verschiedenen Auffassungen der Bewohner und der UNESCO zu vermitteln.<ref>Sabine von Fischer: Architekt Francis Kéré: «Die Häuser folgen keinem Plan, sondern den Bedürfnissen, die sich auch ändern können». In: Neue Zürcher Zeitung. 30. September 2021, abgerufen am 30. September 2021.</ref> Zu seinen jüngeren Großprojekten in Westafrika zählt das Mitte April 2026 eröffnete Goethe-Institut in Dakar, dessen in Senegal hergestellte rotbraune Lehmziegel in perforierten Wandflächen Licht und Luft durchlassen und so eine weitgehend natürliche Kühlung unterstützen.<ref name="tazGoethe2026">Helena Kreiensiek: Neues Goethe-Institut in Senegal: Bioklimatisch und afrofuturistisch. In: die tageszeitung. 28. April 2026, abgerufen am 28. April 2026.</ref><ref name="france24Kere2026" /> Das Gebäude ist um einen Baobab im Innenhof organisiert, der im Senegal und in Westafrika als Symbol und als traditioneller Ort des Austauschs verstanden wird.<ref name="tazGoethe2026" /><ref name="france24Kere2026" /> Es umfasst fünf Unterrichtsräume, eine Bibliothek, ein Tonstudio, einen Veranstaltungssaal für 150 Personen, ein Restaurant sowie Grün- und Erholungsbereiche; eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach trägt zur Energieversorgung bei.<ref name="tazGoethe2026" /> Für den Neubau der Nationalversammlung Benins in Porto-Novo griff sein Büro ebenfalls die Figur des Palaverbaums auf, dessen Funktion als Versammlungsort architektonisch übertragen wird.<ref name="france24Kere2026" /> Für neuere Aufträge außerhalb Afrikas, darunter das Las Vegas Museum of Art, die Biblioteca dos Saberes in Rio de Janeiro und das Museum Ehrhardt in Plüschow, plant Kéré ebenfalls passive Kühlsysteme und den Einsatz lokal verfügbarer Materialien.<ref name="natgeoKere2026" />
Kérés Arbeit wurde unter anderem im Museum of Modern Art, in der von Andres Lepik kuratierten Ausstellung Small Scale, Big Change. New Architectures of Social Engagement<ref>Small Scale, Big Change: New Architectures of Social Engagement | MoMA. Abgerufen am 28. März 2022.</ref> präsentiert, neuerdings auch in Afritecture im Architekturmuseum der TU München. Im Winter 2016/2017 hat er im gleichen Museum die international erste Einzelausstellung seines architektonischen Gesamtwerkes Francis Kéré: Radically Simple präsentiert.<ref>Architekturmuseum der TU München – Kéré. 7. August 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 7. August 2016; abgerufen am 16. März 2022.</ref> Er hat verschiedene Lehraufträge angenommen, u. a. an der Graduate School of Design der Universität Harvard.<ref>Distributional Electives In Non‐Western Architecture. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 8. Mai 2013; abgerufen am 16. März 2022.</ref> Bis 2017 unterrichtete er an der Università della Svizzera italiana in Mendrisio.<ref>Dialogue Spaces_Francis Kéré incontra Alfredo Brillembourg_Conferenza. Abgerufen am 28. März 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Zum 1. Oktober 2017 wurde er auf die Professur „Architectural Design and Participation“ an die Technische Universität München berufen.<ref>Prof. Francis Kéré folgt Ruf an die TU München. Abgerufen am 28. März 2022.</ref> Zuletzt unterrichtete er an der Yale School of Architecture.<ref>Francis Kéré. Abgerufen am 29. Mai 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Oktober 2021 gab die Bauhaus-Universität Weimar bekannt, dass Kéré im Wintersemester 2021/2022 die Bauhaus-Gastprofessur innehaben wird.<ref>Diébédo Francis Kéré ist Bauhaus-Gastprofessor im Wintersemester 2021/2022. Abgerufen am 16. März 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Bauten
- 2001: Gando Grundschule, Gando, Burkina Faso mit Pichler Ingenieure
- 2004: Gando Lehrerunterkünfte, Gando, Burkina Faso
- 2006–2007: Dano Sekundarschule, Dano, Burkina Faso
- 2006–2008: Erweiterung Gando Grundschule, Gando, Burkina Faso
- 2010: Neugestaltung Nationalpark Mali, Bamako, Mali
- 2010: Zentrum für Erd-Architektur, Mopti, Mali
- 2010: Bücherei der Gando Grundschule, Gando, Burkina Faso
- seit 2010: Operndorf Afrika, Laongo, Burkina Faso
- 2011: Naaba Belem Goumma Sekundarschule, Gando, Burkina Faso
- 2013–2016: Noomdo Waisenhaus, Koudougou, Burkina Faso
- 2014: Chirurgisches Zentrum und Gesundheitszentrum, Léo, Burkina Faso
- 2014–2016: Lycée Schorge, Koudougou, Burkina Faso
- seit 2014: Benga Riverside Wohnanlage, Tete, Mosambik
- seit 2015: Schutzhaus Königliche Römische Bäder, Meroe, Sudan
- 2016–2018: Léo Wohnanlage für Ärzte, Léo, Burkina Faso
- 2016–2020: SKF-RTL Lernzentrum für Kinder, Nyang’oma Kogelo, Kenia
- 2016–2022: Kamwokya-Gemeindezentrum, Kampala, Uganda
- 2017–2018: Benga Riverside Schule, Tete, Mosambik
- seit 2017: Freie Waldorfschule Weilheim, Huglfing, Oberbayern
- seit 2017: Naume Children’s Foundation, Gulu, Uganda
- 2018: Ausbildungs- und Forschungszentrum, Tenkodogo, Burkina Faso<ref name="natgeoKere2026" />
- 2018–2026: Goethe-Institut Dakar, Dakar, Senegal<ref>Antonia Piñeiro: Kéré Architecture’s Goethe-Institut in Senegal Opens as a Landmark for Cultural Exchange in West Africa. 16. April 2026, abgerufen am 20. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- 2019: Xylem Pavillon für das Tippet Rise Art Centre, Fishtail, Stillwater County, Montana
- 2019–2021: Startup-Lions-Campus, Turkana County, Kenia
- seit 2019: Benin Nationalversammlung, Porto-Novo, Benin
- 2020: Burkina Institute of Technology (BIT), Koudougou, Burkina Faso
- 2023–2025: Mémorial Thomas Sankara, Ouagadougou, Burkina Faso
- seit 2023: Kinderoase an der TUM, München
- seit 2025: Museum Ehrhardt, Plüschow, Mecklenburg-Vorpommern (geplante Eröffnung Ende 2027)<ref name="natgeoKere2026" />
- seit 2025: Las Vegas Museum of Art (LVMA), Las Vegas, USA (geplante Eröffnung 2029)<ref name="natgeoKere2026" />
- seit 2025: Biblioteca dos Saberes, Rio de Janeiro, Brasilien; Bibliothek und Kulturzentrum<ref name="france24Kere2026" /><ref name="natgeoKere2026" />
Preise und Auszeichnungen
- 2001: Aga Khan Award for Architecture<ref>Dorfschule schlägt Wolkenkratzer, Diébédo Kéré von der TU holte renommierten Preis Tagesspiegel.de, abgerufen am 30. Juni 2019</ref>
- 2009: Global Award for Sustainable Architecture<ref>Global Award for Sustainable Architecture. Abgerufen am 3. Juni 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- 2010: Swiss Architectural Award
- 2012: Global Holcim Award Gold, Lausanne, Schweiz
- 2014: Erich-Schelling-Architekturpreis<ref>Schelling-Architekturpreis</ref>
- 2017 wurde er mit der Errichtung des Pavillons in der Serpentine Gallery in London beauftragt.
- 2017 wurde Kéré in die American Academy of Arts and Sciences gewählt.
- 2017: Prinz-Claus-Preis
- 2022: Pritzker-Preis<ref> Laura Weißmüller: Francis Kéré - der Pritzker-Preisträger des Jahres 2022 Süddeutsche Zeitung, 15. März 2022, abgerufen am 15. März 2022</ref>
- 2023: Praemium Imperiale<ref>„Nobel-Preis der Kunst“ Praemium Imperiale vergeben. Deutschlandfunk Kultur, abgerufen am 12. September 2023.</ref>
Ausstellungen
- 2013: Think Global, Build Social!. Bauen für eine bessere Welt. Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt am Main.<ref>13 Fragen an Diébédo Francis Kéré. Abgerufen am 28. März 2022.</ref>
- 2016: Colorscape. Atrium des Philadelphia Museum of Art<ref>Jenna McKnight: Kéré Architecture suspends colourful strings from ceiling of Philadelphia art museum De Zeen, 28. Juni 2016, abgerufen am 30. Juni 2019</ref>
- 2017: Francis Kéré. Radically Simple. A.M. Architektur Museum, TU München; Pinakothek der Moderne, München<ref>Francis Kéré. Radically Simple, abgerufen am 30. Juni 2019</ref>
- 2017: Serpentine Gallery Pavilion, London
- 2018: Francis Kéré. Primary Elements, Museo ICO, Madrid<ref>„Francis Kéré, primary elements“, at ICO Museum, Metalocus.es</ref>
- 2019: Sarbalé ke, 12 towers. Coachella Arts and Music Festival in Indio, Kalifornien.<ref>Kéré at Coachella , World Architects, 18. April 2019, abgerufen am 30. Juni 2019</ref>
- 2021: Momentum of Light, Fotografien einer Reise mit Francis Kéré von Iwan Baan, Kunsthaus Olten.<ref>Kunstmuseum Olten: Programm / Ausstellungen / Iwan Baan. Abgerufen am 1. Oktober 2021.</ref>
Kéré hat an verschiedenen Gruppenausstellungen teilgenommen u. a. 2011 an „Small scale big change“ im MOMA in New York und 2016, sowie 2018 an der Architekturbiennale in Venedig.<ref name="HU">Architecture Film Soirée: “Francis Kéré: An Architect Between”, Harvard University abgerufen am 1. Juli 2019</ref>
Film
2016 drehte der Schweizer Fotograf Daniel Schwartz den Dokumentarfilm Francis Kéré: An Architect Between & The Design Between Screening, der anschließend auf mehreren Architektur-Ausstellungen gezeigt wurde.<ref name="HU"/>
Literatur
- Andres Lepik, Ayca Beygo (Hrsg.): Francis Kéré – Radically Simple. Ausstellungskatalog. Berlin: Hatje, Cantz 2016. ISBN 978-3-7757-4216-0
- Benedict Esche / Benedikt Hartl (Hrsg.): REMINISCENCE. ea Edition Architektur, München, 2016
- Luis Fernández-Galiano (Hrsg.): Francis Kéré – Primary Elements<ref>El Museo ICO presenta "Francis Kéré. Elementos primarios" - Fundación ICO. Abgerufen am 29. Mai 2020.</ref>. Ausstellungskatalog. Madrid: Avisa 2018. ISBN 978-84-09-04392-7.
- a+u 2022:05 Feature: Francis Kéré
- Heinrich Wefing<ref>"Francis Kéré:Die Steine des Weisen". Abgerufen am 5. Oktober 2023.</ref>, Zeitmagazin 36/2023
Weblinks
- Kéré Architecture Website
- Kéré Foundation Website
- Diébédo Francis Kéré Präsentation in Kapstadt
- Website des Operndorfs
- Interview mit Diébédo Francis Kéré über das Operndorf
- Domus Interview mit Diébédo Francis Kéré
- Projekte von Kéré in Mali
- Global Holcim Awards winners 2012
- Damit die Menschen in Ouagadougou nicht nur nach Paris blicken, sondern auch auf ihre eigene Stadt, Francis Kérés Entwurf für ein Parlamentsgebäude in Ouagadougou. NZZ, 20. Dezember 2016.
- Gespräch mit Francis Kéré zum Wandel und der Arbeit der UNESCO in Burkina Faso, mit Sabine von Fischer, NZZ, 30. September 2021.
- Interview mit Pritzker-Preisträger Francis Kéré vom 7. Mai 2022
- Videos von und über Diébédo Francis Kéré im AV-Portal der Technischen Informationsbibliothek
Einzelnachweise
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kéré, Diébédo Francis |
| ALTERNATIVNAMEN | Kéré, Francis |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Architekt |
| GEBURTSDATUM | 10. April 1965 |
| GEBURTSORT | Gando, Obervolta |