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Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Vorlage:Medienbox/Kopf
Produktionsland Vereinigte Staaten, Neuseeland
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2011
Länge 107 Minuten
Altersfreigabe

</ref>

Stab
Regie Steven Spielberg
Drehbuch
Produktion
Musik John Williams
Kamera Janusz Kamiński
Schnitt Michael Kahn
Besetzung und Synchronisation

Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn (Originaltitel: The Adventures of Tintin) ist ein computeranimierter Abenteuerfilm in 3D von Steven Spielberg aus dem Jahr 2011. Der Film basiert auf der Comic-Serie Tim und Struppi des Autors und Zeichners Hergé.

Handlung

Bei einem Flohmarktbummel entdeckt der junge Reporter Tim das Modell eines Schiffes aus dem 17. Jahrhundert, das er dem Händler abkauft. Kaum aber hält er die Einhorn in Händen, wird ein dicklicher US-Amerikaner vorstellig, der ihn aufgeregt vor den Gefahren warnt, die er sich mit dem Kauf aufgebürdet hat. Tim lässt sich aber weder davon noch von dem spitzbärtigen Iwan Iwanowitsch Sakharin beirren, dem Besitzer von Schloss Mühlenhof, der ihm den Dreimaster ebenfalls gerne abkaufen möchte.

Kaum hat Tim die Einhorn daheim abgestellt, reißt Struppi das Schiff bei der Verfolgungsjagd mit einer Katze zu Boden. Tim beklagt, dass der mittlere Mast abgebrochen ist, bemerkt aber nicht, wie aus dem Mast eine metallene Hülse auf den Boden kullert, die Struppi durch sein aufgeregtes Tasten nur noch tiefer unter den Schrank befördert. In einer Bibliothek informiert sich Tim über die echte Einhorn, die dem Schiffsmodell zugrunde liegt, und kommt dabei den vagen Andeutungen eines Geheimnisses auf die Spur, das dieses Schiff, dessen Modelle und den letzten Kapitän des Schiffes, Sir Francis Hadoque, umrankt.

Wieder daheim, muss Tim schnell feststellen, dass ihm sein Modell gestohlen worden ist. Er vermutet sein Eigentum in den Händen Sakharins, so dass er sich des Nachts Zugang zu Schloss Mühlenhof verschafft. Im Innern des Gebäudes entdeckt Tim eine zweite Ausfertigung des Schiffsmodells, die er zunächst für sein gestohlenes Exemplar hält, wird dabei aber vom Schlossherrn Sakharin und dessen Butler Nestor überrascht. Sakharin berichtet seinem ungebetenen Besucher vom „Fluch der Haddocks“, denen Mühlenhof einst gehörte, und versucht von Tim zu erfahren, was er bereits über die ganze Sache weiß. Als Tim später in seine Wohnung zurückkehrt, findet er alle Zimmer verwüstet vor; dadurch wird ihm klar, dass sich etwas Wertvolles in dem Dreimaster befunden haben muss. So sieht er unter dem Schrank nach und entdeckt die Metallhülse, die einen Pergamentstreifen mit einer kryptischen Botschaft verbirgt. Da steht der US-Amerikaner (eigentlich ein Geheimagent namens Barnabas Dawes) an der Haustüre, doch kaum steht er Tim gegenüber, wird er aus einem vorbeifahrenden Fahrzeug mit Schüssen förmlich durchsiebt. Mit letzter Kraft tippt Dawes mit blutigen Fingern auf die Buchstaben einer Zeitung; Tim setzt daraus das armenische Wort Karaboudjan zusammen.

Am nächsten Morgen betraut Tim seine Freunde von Interpol, Schulze und Schultze, mit dem Fall, doch kurz darauf wird Tims Portemonnaie, in dem sich das Pergament befindet, von einem Taschendieb gestohlen, hinter dem die beiden Polizisten bereits seit längerem her sind. Im Anschluss daran wird Tim von Sakharins Komplizen zum Hafen und auf den Frachter Karaboudjan entführt, doch Struppi kann den Entführern folgen und sich heimlich aufs Schiff begeben. Auf dem Schiff wird Tim von Sakharin erwartet, der vergeblich die Herausgabe des Pergamentes fordert. Man sperrt Tim in den Frachtraum, wo er sich von Struppi aus den Fesseln befreien lässt. Da das Schiff sich bereits auf offener See befindet, wagt Tim eine Flucht durch das Bullauge, wobei er eine Etage höher in der Kajüte von Kapitän Haddock landet, dem der neue Schiffseigner Sakharin laufend Alkohol verabreicht, um ihn in Schach zu halten. Als Tim erfährt, dass Haddock der einzige lebende Nachfahre Hadoques ist, und ihn nach dem Geheimnis der Einhorn-Modelle befragt, muss er leider feststellen, dass der Kapitän dieses Geheimnis wegen seines Alkoholismus vollkommen vergessen hat. Sie entschließen sich zur gemeinsamen Flucht, und im Kugelhagel der Galgenvögel entkommen die neuen Freunde in einem Beiboot.

Auf dem Schiff hat Tim Hinweise auf ein drittes Modell der Einhorn gefunden, das sich in der marokkanischen Hafenstadt Bagghar im Besitz des Scheiches Omar Ben Salaad befindet. Mithilfe des Beibootes versucht er, vor der Karaboudjan dorthin zu kommen, doch durch ein Missgeschick des zeitweilig betrunkenen Haddock enden sie zuerst als Schiffbrüchige, bis das Wasserflugzeug der Karaboudjan sie aufspürt und zu beschießen beginnt. Tim kann die Maschine zur Landung zwingen und kapern, und er, Struppi und Haddock setzen die Reise im Flugzeug fort, doch aufgrund einer Gewitterfront, in die sie hineingeraten, und Haddocks Trunksucht erleiden sie eine Bruchlandung inmitten der Sahara. Im doppelten Sinne auf dem Trockenen gelandet, fällt Haddock in ein Delirium und erinnert sich dabei an die Geschichte der letzten Reise der Einhorn. In dieser Geschichte wird offenbar, dass die Einhorn einem Angriff durch die Piraten Rackhams des Roten zum Opfer fiel, der hinter den Schätzen her war, die Francis Hadoque insgeheim transportierte. Die gesamte Crew wurde ermordet, doch Hadoque konnte sich befreien, Rackham im Zweikampf besiegen und das Schiff versenken, um den Schatz nicht in den Händen der Piraten zu lassen.

Tim und Haddock werden von einer Patrouille einer nahegelegenen Militärstation gerettet, und nachdem Haddock sich wieder an die ganze Geschichte erinnern kann, wird ihm auch klar, weshalb Sakharin hinter dem Geheimnis der Einhorn her ist: nicht nur wegen des Schatzes, sondern auch – als direkter Nachfahre Rackhams – aus Rache an der Linie der Hadoques. Zusammen begeben sie sich nach Bagghar zum Palast von Ben Salaad, der sein Einhorn-Modell in einer Panzerglasvitrine ausgestellt hat. Dabei treffen sie dort Schulze und Schultze, die den Taschendieb inzwischen hatten fassen können, und von ihnen erhält Tim sein Portemonnaie und damit sein Pergament wieder.

Sakharin hat ein Freiluftkonzert der „Mailänder Nachtigall“ Bianca Castafiore in Salaads Palast arrangiert, die mit den hohen Tönen ihrer Arie unbewusst das Glas der Vitrine zum Zerspringen bringt, und so kann Sakharin seinen Falken losschicken, damit er die noch gesuchte Schriftrolle aus dem dritten Schiffsmodell stiehlt. Nach einer turbulenten Verfolgungsjagd durch die Straßen Bagghars, während der Tim herausfindet, dass die drei Pergamente übereinandergelegt ihr Geheimnis preisgeben, gelingt Sakharin die Flucht mit allen drei Pergamenten. Er verlässt mit der Karaboudjan Marokko, und Tim ist drauf und dran aufzugeben. Haddock kann ihn aber mit Erfolg auffordern zu kämpfen, und schließlich kommt Tim die Idee, das Schiff mit der Hilfe von Interpol aufzuspüren.

Zur Überraschung der meisten Beteiligten kehrt die SS Karaboudjan in ihren Heimathafen zurück, doch dort werden Sakharin und seine Leute bereits von Tim & Co. erwartet. Haddock und Sakharin führen im anschließenden Scharmützel die alte Fehde zwischen ihren Vorfahren zuerst mit Ladekränen, dann mit Handwaffen fort. In Bedrängnis geraten, droht Sakharin, alle drei Pergamente zu verbrennen; Tim aber kann die kostbaren Blätter retten, und Haddock bekommt die persönliche Genugtuung, Sakharin der Polizei zu überlassen. Mit allen drei Pergamenten in ihrem Besitz finden Tim und Haddock heraus, dass diese übereinandergelegt bestimmte Koordinaten preisgeben. Die Koordinaten führen zurück zu Schloss Mühlenhof, und im Keller finden sie in einem steinernen Globus den Teil des Schatzes, den Hadoque nach der Explosion der Einhorn hatte retten können, aber auch einen Hinweis auf den Fundort des Schiffes – der Anreiz für Tim und Haddock, ein weiteres gemeinsames Abenteuer zu beginnen…

Hintergrund

Der Film wurde im Performance-Capture-Verfahren gedreht.

Seit einem Telefonat mit Hergé im Frühjahr 1983 plante Spielberg, die Abenteuer von Tim und Struppi ins Kino zu bringen.<ref>Interview mit Steven Spielberg zum Film</ref> Nach dem Tod Hergés im selben Jahr hatte Spielberg die Filmrechte von Hergés Witwe erhalten.<ref>Belgiens Comic-Erbe liegt in Spielbergs Händen</ref> Hergé selbst hat einen Gastauftritt als der Straßenmaler, der Tim beim Einsetzen der Filmhandlung mit der für ihn charakteristischen Weise zeichnet.

Vorerst wurde Melissa Mathison beauftragt, Drehbuchentwürfe für eine Realverfilmung anzufertigen. Erst Jahrzehnte später ist es zur konkreten Umsetzung des Projekts gekommen. Nachdem das Drehbuch so weit überarbeitet war, dass es umgesetzt werden konnte, beauftragte Spielberg Peter Jacksons Produktionsfirma Weta zu testen, wie das Zusammenspiel eines realen Darstellers mit einem digitalen Hund funktioniere. Er war von dem Ergebnis so sehr begeistert, dass er von seinem ursprünglichen Plan, Tim und Struppi als Realfilm zu produzieren, abrückte, um stattdessen einen Animationsfilm mit der Performance-Capture-Technologie in Zusammenarbeit mit Jackson als Co-Produzent und Co-Autor zu drehen. Peter Jackson erklärte, dass man eine Münze warf und den Zufall entscheiden ließ, wer von beiden bei diesem Film Produktion und Regie übernehmen würde. Beim nächsten Film sollen die Rollen getauscht werden und Jackson die Regie übernehmen.<ref>Spielberg und Jackson ließen Münze entscheiden</ref> Geplant ist, eine Abenteuer-Trilogie von Tim und Struppi ins Kino zu bringen. Die Dreharbeiten begannen im Februar 2009 und dauerten 32 Tage.

Das Drehbuch basiert hauptsächlich auf den drei Comic-Bänden Die Krabbe mit den goldenen Scheren, Das Geheimnis der „Einhorn“ sowie Der Schatz Rackhams des Roten.<ref>Steven Spielberg: Liebesbriefe an die Literaten</ref> Die türkische Zeitung Sabah fand überdies, dass ein Teil des Filmes auch von dem nicht lizenzierten türkischen Album Marmara Canavari inspiriert sei.<ref>https://www.sabah.com.tr/cumartesi/2011/11/05/tentenin-bir-garip-istanbul-macerasi</ref> Sakharin, ursprünglich nur eine freundliche Nebenfigur aus Das Geheimnis der Einhorn, wird hier eine erweiterte Rolle als der Nachfahre Rackhams verliehen und übernimmt dabei auch die Rolle der Brüder Vogel-Faull als Besitzer von Schloss Mühlenhof.

Die Weltpremiere fand am 22. Oktober 2011 in Brüssel statt. In Deutschland startete der Film am 27. Oktober 2011. In den USA lief der Film erst am 21. Dezember 2011 an.

In Anlehnung an den Film wurde zudem ein Videospiel von Ubisoft herausgebracht. Es wurde unter anderem für die Plattformen Windows, Wii, Playstation 3 und Xbox 360 veröffentlicht.<ref>The Adventures of Tintin: The Game (2011) | IGDB.com. Abgerufen am 17. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Darsteller und Synchronisation

Die deutsche Synchronbearbeitung erstellte die Berliner Synchron AG Wenzel Lüdecke. Das Dialogbuch schrieb Alexander Löwe, Dialogregie führte Dietmar Wunder.<ref>Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn. In: Deutsche Synchronkartei. Abgerufen am 18. Dezember 2018.</ref>

Datei:Jamie Bell 2011.jpg
Jamie Bell bei der Pariser Premiere. Die Weltpremiere fand in Brüssel statt.
Rolle Darsteller Deutsche Stimme
Tim Jamie Bell Nicolás Artajo
Kapitän Haddock Andy Serkis Lutz Schnell
Iwan Iwanowitsch Sakharin Daniel Craig Dietmar Wunder
Schultze Simon Pegg Alexander Doering
Schulze Nick Frost Uwe Büschken
Aristide Klemm-Halbseid Toby Jones Hasso Zorn
Tom Mackenzie Crook Peter Lontzek
Allan Daniel Mays Dennis Schmidt-Foß
Omar Ben Salaad Gad Elmaleh Tayfun Bademsoy
Barnaby Joe Starr Eberhard Haar
Leutnant Delacourt Tony Curran Peter Flechtner
Pilot Cary Elwes Michael Iwannek
Nestor Enn Reitel Till Hagen
Bianca Castafiore Kim Stengel Christin Marquitan
Frau Fink Sonje Fortag Margot Rothweiler
Mr. Crabtree Enn Reitel Friedrich Georg Beckhaus
Pilot Phillip Rhys
Ausguck auf der „Einhorn“ Ron Bottitta

Der Synchronsprecher Lutz Schnell lieh in den Tim-und-Struppi-Hörspielen sowie in der TV-Zeichentrickserie Tim seine Stimme. Im Film synchronisierte er Haddock.

Kritiken

Die Kritik war über den Film sehr gespalten. In der Welt erschienen am selben Tag eine Pro- und eine Kontra-Kritik.

Zu Action, Handlung und Dialogen

Es fehle dem Film nicht an Schauwerten,<ref name="taz" /> er zeige „in seinen besten Ansätzen […] jene überbordende Schaulust“, die in dem letzten Indiana-Jones-Film gefehlt habe.<ref name="SpOn" /> In den Action-Szenen verzichte Spielberg auf ein „Schnittgewitter“ und ermögliche es dem Zuschauer, den Überblick zumeist zu behalten,<ref name="Filmspiegel" /> die Verfolgungsjagden seien „mehr oder minder unterhaltsam“, aber die zahlreichen sinnfreien Sachbeschädigungs-Sequenzen „weder animationstechnisch übermäßig gelungen noch besonders originell“, aber immerhin „phasenweise unterhaltsam“.<ref name="WeltSL" /> Der Regisseur habe sich „ein paarmal zu oft“ von seinen eigenen Filmen und deren Verfolgungsjagden inspirieren lassen.<ref name="Spiegel" /> Bei der Seeschlacht mit Piraten stiegen „unangenehme Erinnerungen“ an Spielbergs Hook (1991) hoch.<ref name="taz" /> Die zwei Actionsequenzen gegen Ende seien „ohne Frage optisch beeindruckend“,<ref name="SpOn" /> stellten indes für den Zuschauer ein Übermaß dar.<ref name="WeltMH" /><ref name="SpOn" />

Auf Spiegel Online stellte David Kleingers fest, es mangle dem Film nicht an Mitteln, doch hinterlasse er „ein sonderbares Gefühl von Ratlosigkeit. Denn der sichtbare Wunsch, möglichst alle Erwartungshaltungen zu befriedigen, führt zu einem unentschlossenen Spagat zwischen Werktreue und den Notwendigkeiten einer zeitgemäßen Dramaturgie.“ Kleingers hielt es für legitim, dass der Film die „kulturelle[n] Stereotypen sowie eine koloniale Weltsicht mit entsprechenden rassistischen Darstellungen“ der frühen Comic-Bände nicht wiedergeben wolle und eine eigene Handlung erfinde. Doch: „Während Tim in seinem ungebrochenen Idealismus akkurat getroffen ist, bleibt Kapitän Haddock schlicht zu zahm“, weil ihm „das anarchische, unberechenbare Element“ der Originalfigur fehle.<ref name="SpOn">David Kleingers: Saufen Sie mehr, Kapitän Haddock!. In: Spiegel Online, 24. Oktober 2011 </ref> Die Verbindung von Spielberg und Hergé, jeder auf seinem Gebiet ein Meister, hätte ein Gipfeltreffen werden können, hatte Andreas Platthaus von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung gehofft. „Doch wenn der Meistererzähler Spielberg dem Meistererzähler Hergé die Pointen wegstreicht, bleibt von beider Meisterschaft wenig übrig. Nur einer von ihnen ist daran schuldlos.“<ref name="FAZ">Andreas Platthaus: Was hat Spielberg nur aus Hergés Geniestrich gemacht?. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26. Oktober 2011, S. 35</ref>

Mehrfach bemängelt wurden die Dialoge. Anstrengend und platt, dienten sie zu „verbalisieren, was die Schauspieler mangels mimischen Repertoires nicht auszudrücken vermögen.“<ref name="WeltSL" /> Gelegentlich wirke der Film „geschwätzig, da besonders Tim dauernd vor sich hin redet“. Ungeeignet fürs Kino seien die „Momente, in denen Tim seine Gedanken mit Struppi (und dem Leser) teilt.“<ref name="Filmspiegel" />

Zum Animationsverfahren und zur Vorlagenumsetzung

Der Welt-Kritiker Matthias Heine erklärte die „Ängste der weltweiten Tintinologen-Gemeinde vor der Hollywoodmaschine“ für unbegründet: „Der liebevolle Respekt, mit dem sich Spielberg dem Original nähert, könnte kaum größer sein, dennoch begeht er nicht den Fehler, in Ehrfurcht zu erstarren. Und der gefürchtete Technik-Overkill bleibt aus.“ Der „filmhistorische Rang“ der Produktion liege darin, „der erste 3D-Film für denkende Menschen“ zu sein. Jenen Figuren aus der Comic-Reihe, die „immer schon die größte psychologische Tiefe hatten – Struppi und Kapitän Haddock – tun die durch 3D erlangten zusätzlichen Ausdrucksmöglichkeiten gut. Sie gewinnen noch einige Charakternuancen.“<ref name="WeltMH">Matthias Heine: Der erste 3D-Film für denkende Menschen. In: Die Welt, 26. Oktober 2011</ref>

Laut Daniel Kothenschulte von der Frankfurter Rundschau ist es „der beste Abenteuerfilm seit Langem“, auf der Höhe von Spielbergs schönsten Filmen und ein „würdiger Nachfolger“ der Indiana-Jones-Reihe, „ein Wunderwerk der Gattung ‚Kino der Attraktionen‘“. Das Motion-Capturing sei inzwischen weiterentwickelt, spätestens nach einigen Minuten nehme man es nicht mehr als unnatürlich wahr. „Zum ersten Mal hat man nicht mehr das Gefühl, es mit einem schlechten Kompromiss aus Real- und Trickfilm zu tun zu haben, sondern einer eigenständigen Filmästhetik.“ Und: „Erst die digitalen Bildmaschinen können füllen, was Hergé mit seiner klaren Linie umrissen hat: die Realität der Fantasie.“ Kothenschulte wies auf die „liebevollen“ Übergänge von Szene zu Szene hin: „Da wird aus einem tosenden Meer in der nächsten Einstellung eine kleine Pfütze und aus einem Handrücken die Sahara.“<ref name="FR">Daniel Kothenschulte: Die Realität der Fantasie. In: Frankfurter Rundschau, 23. Oktober 2011</ref> Auch Elke Vogel vom Tagesspiegel äußerte sich über die „beeindruckende“ Animation und die „prima getroffenen“ Figuren, die „extrem echt aussehen. Man sieht zum Beispiel Tims pubertäre Hautunreinheiten oder die wehenden Barthaare“ von Haddock. „Ganz wunderbar: die knollennasigen, trotteligen Polizisten Schulze und Schultze.“<ref name="Ts">Elke Vogel: Hommage mit Knalleffekt. In: Der Tagesspiegel, 20. Oktober 2011</ref> Der taz-Rezensent Michael Pekler schrieb, „gerade die aufs Äußerste reduzierte Mimik der Figuren (die höchstens noch Schnurrbärte oder Knollennasen ins Gesicht bekommen) funktioniert als Übertragung von Hergés sogenannter Ligne-claire-Technik ausgezeichnet.“<ref name="taz">Michael Pekler: Nicht Mann, nicht Kind. In: taz, 26. Oktober 2011</ref>

Durchwachsen war die Besprechung von Georg Seeßlen in der Zeit. Er fand den im Film erzeugten Tim „lebendiger“ als den gezeichneten. Im ersten Teil des Films „beglückt [Spielberg] Tintin hier mit etwas, was Hergé aus seinem Werk verbannt hatte, mit dem Eintauchen ins Malerische, in alle nur erdenklichen Farben der Dunkelheit und der Ambiguität.“ Im zweiten Teil erschienen die Figuren „in »klarem« Kontrast zu den so perfekt und feinteilig simulierten Erscheinungen der Natur“. Im dritten Teil kämen Verfolgungsjagden. „Nur eine Einheit bildet das nicht. Im Gegensatz zum Comic-Tintin ist der Film-Tim nicht, sondern er geschieht. Sieht man ihn einmal nicht in Bewegung, so beginnen schon Selbstzweifel und Verzagtheit; Tim ist von der ‚Leerstelle‘ nicht zu einer Person geworden, sondern: zu einem postidentischen Akteur, für den Zeit und Raum […] nur als beliebig vorstellbar sind.“ Durch die Vermischung von Elementen verschiedener Jahrzehnte agiere Tim „in einer Nichtzeit, und all die historische Abgründigkeit, diese Verwandlung von einem Mitläufer des Faschismus in einen humanistischen Kämpfer für Gerechtigkeit (mochten wir sie dem Hergé-Tim nun vollständig abnehmen oder nicht), ist auf wundersame Weise verschwunden.“<ref name="Zeit">Georg Seeßlen: Pusteblume!. In: Die Zeit, 27. Oktober 2011</ref>

Rüdiger Suchsland kam im film-dienst zum Schluss: „In der Gesamtschau ergibt sich ein zwiespältiger Befund: Visuell kann der Film die Fans der Vorlage bei aller rein technischen Meisterschaft nicht befriedigen.“ Anstelle der „stilbildend-puristischen Optik“ der Comic-Reihe zeige der Film Figuren, die an Puppen erinnerten: „Köpfe wie Hände wirken überdimensioniert, die Nasen knollenförmiger als in der Vorlage“.<ref name="Filmspiegel" /> Auch Platthaus (F.A.Z.) betonte den Unterschied „zwischen der revolutionären Zeichenkunst des Belgiers und der Motion-Capturing-Technik, mit der der Amerikaner arbeitet. Die Erste lebt, obwohl sie starr ist, die Zweite wirkt leblos, obwohl sich alles bewegt.“<ref name="FAZ" /> Und laut dem Spiegel versuche Spielberg, „Hergés nostalgischen Zauber mit Computertricks zu übertrumpfen.“ Das Ergebnis sei „ein brillant inszeniertes, aber mitunter seelenloses Hightech-Spektakel: Tims tote Augen dürften selbst treue Fans verstören.“<ref name="Spiegel">Der Spiegel, Nr. 43, 24. Oktober, S. 134, nicht gezeichnet: Struppi, fass!</ref>

In der Welt urteilte Sascha Lehnartz, mit den Comic-Bänden aufgewachsene Anhänger, „die das Werk des Meisters Hergé vor allem wegen seiner ‚ligne claire‘, seiner Eleganz und Subtilität bewundern, werden den Kinosaal […] mit einem üblen Gefühl verlassen: mit dem Gefühl, Zeuge einer 106-minütigen digitalen Schändung, zumindest aber einer brutalen Entführung geworden zu sein. Es gibt eine Szene im ‚Geheimnis der Einhorn‘, in der zwei Finsterlinge Tim chloroformieren und in eine Kiste packen. Das ist ungefähr das, was Steven Spielberg und Peter Jackson ihm angetan haben.“ Nach dem Vorspann werde „alles knollennasig und tumb. Ein paradoxer Effekt stellt sich ein: Während die Figuren in Hergés Comic trotz ihrer Zweidimensionalität für den Leser rasch menschliche Qualitäten anzunehmen scheinen und diesem – wie Spielberg sagt – ‚ans Herz wachsen‘, bleibt es selbst dem gutwilligen Betrachter verwehrt, auch nur einen Hauch von Empathie für deren dreidimensionale Replikanten zu entwickeln. Je menschenähnlicher diese aussehen, umso grotesker wirken sie.“<ref name="WeltSL">Sascha Lehnartz: Spielbergs digitale Schändung des Hergé-Klassikers. In: Die Welt, 26. Oktober 2011</ref> Nach Ansicht Fritz Göttlers von der Süddeutschen Zeitung vergreife sich der Regisseur an den Comic-Helden und befördere sie in ein totes Niemandsland. Da werden sie zu „monströsen Figuren, die bei aller Rasanz, zu der die Dramaturgie sie verdonnert, ihre plastilinöse Plumpheit nicht kaschieren können. Sie sind nicht Mensch und nicht Phantasiewesen, kennen keinen Ort und keine Zeit, die ihnen gehören […].“ Im ersten Indiana-Jones-Film vor dreißig Jahren sei „der Geist von Tintin sehr viel vitaler“, leider habe Spielberg seit vielen Jahren „das Träumen verlernt“.<ref name="SZ">Fritz Göttler: Aus der Traum von der Unsterblichkeit. In: Süddeutsche Zeitung, 26. Oktober 2011</ref>

Auszeichnungen

Preis Kategorie Preisträger/Nominierte Resultat
Academy Awards<ref name="Oscar">Nominees for the 84th Academy Awards. Academy of Motion Picture Arts and Sciences, abgerufen am 13. Dezember 2012.</ref> Beste Musik John Williams Nominiert
Alliance of Women Film Journalists<ref>Alliance of Women Film Journalists Awards 2011. Abgerufen am 22. September 2014.</ref> Bester Animationsfilm Nominiert
Annie Award<ref>'Tintin,' 'Puss in Boots,' 'Cars 2' among nominees for top Annie Award. Los Angeles Times, 5. Dezember 2011, abgerufen am 12. Dezember 2011.</ref> Bester Animationsfilm Nominiert
Beste animierte Effekte in einem Animationsfilm Kevin Romond Gewonnen
Beste Musik John Williams Gewonnen
Bestes Drehbuch Steven Moffat, Edgar Wright und Joe Cornish Nominiert
Art Directors Guild<ref>Gregg Kilday: Art Directors Nominate Movies as Different as 'Harry Potter' and 'The Girl with the Dragon Tattoo'. In: The Hollywood Reporter. 3. Januar 2012, abgerufen am 15. Januar 2012.</ref> Fantasyfilm Nominiert
BAFTA Award<ref name="BAFTA">Glen Levy: BAFTA 2012 Nominations: The Artist, Tinker Tailor Lead the Way. In: Time. 17. Januar 2012, abgerufen am 17. Januar 2012.</ref> Bester Animationsfilm Steven Spielberg Nominiert
Beste visuelle Effekte Joe Letteri Nominiert
BMI Film & TV Awards<ref>Phil Gallo: Backbeat: Rolfe Kent Receives Career Achievement Honor at BMI Film and TV Awards. In: Billboard. Prometheus Global Media, 17. Mai 2012, abgerufen am 9. Dezember 2012.</ref> Beste Musik John Williams Gewonnen
Chicago Film Critics Association Bester Animationsfilm Nominiert
Critics’ Choice Movie Awards<ref>17th Annual Critics’ Choice Movie Awards (2012). Critics' Choice Awards, 13. Dezember 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 8. Januar 2013; abgerufen am 13. Dezember 2011.</ref> Bester Animationsfilm Nominiert
Dallas-Fort Worth Film Critics Bester Animationsfilm Nominiert
Empire Awards<ref>Helen O'Hara: Jameson Empire Awards 2012 Winners! In: Empire. 26. März 2012, abgerufen am 9. Dezember 2012.</ref> Die Kunst des 3D Gewonnen
Florida Film Critics Circle Bester Animationsfilm Gewonnen
Golden Globe Award<ref name="GoldenGlobe">Golden Globes Awards 2012 - Nominations. Golden Globes Awards, 15. Dezember 2011, abgerufen am 15. Dezember 2011.</ref> Bester Animationsfilm Steven Spielberg Gewonnen
Golden Trailer Award<ref name="Golden_Trailers_Award_2012" /> Bester Animation/Familienfilm Nominiert
Beste Werbung (Pre-show) Nominiert
Grammy Award<ref>Brian Brooks: 'The Hunger Games' And 'The Muppets' Top Grammy Awards Movie Nominees. In: Movieline. PMC, 6. Dezember 2012, abgerufen am 7. Dezember 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Beste Musik John Williams Nominiert
Houston Film Critics Society<ref>Guy Lodge: 'The Artist' leads with 7 Houston film critics nods. In: HitFix. 11. Dezember 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 7. Januar 2012; abgerufen am 12. Dezember 2011.</ref> Bester Animationsfilm Nominiert
Best Original Score John Williams Nominiert
IGN Bester von 2011<ref>IGN Awards 2011. IGN, abgerufen am 22. September 2014.</ref> Bester Animationsfilm<ref>IGN Award for Best Animated Movie 2011. IGN, abgerufen am 22. September 2014.</ref> Nominiert
Bester Darsteller Andy Serkis<ref>IGN Award for Best Movie Actor 2011. IGN, abgerufen am 22. September 2014.</ref> Nominiert
Los Angeles Film Critics Association<ref>LAFCA. LAFCA, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. Juli 2015; abgerufen am 8. November 2012.</ref> Bester Animationsfilm Nominiert
New York Film Critics Online Bester Animationsfilm Gewonnen
Oklahoma Film Critics Circle Bester Animationsfilm Gewonnen
Online Film Critics Society<ref>Kristopher Tapley: 'Tree of Life' leads with 7 nods from Online Film Critics Society. In: HitFix. 26. Dezember 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 8. Januar 2012; abgerufen am 22. September 2014.</ref> Bester Animationsfilm Nominiert
Phoenix Film Critics Society<ref name="Phoenix_Film_Critics_Society_2011_Nomination" /><ref name="Phoenix_Film_Critics_Society_2011" /> Bester Animationsfilm Nominiert
Producers Guild of America Award<ref>PGA ANNOUNCES THEATRICAL MOTION PICTURE AND LONG-FORM TELEVISION NOMINATIONS FOR 2012 PGA AWARDS. producersguild.org, 3. Januar 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 30. Mai 2012; abgerufen am 5. Januar 2011.</ref> Bester Produzent eines Animationsfilms Peter Jackson, Kathleen Kennedy und Steven Spielberg Gewonnen
Satellite Awards<ref>2011 Winners | International Press Academy. Pressacademy.com, abgerufen am 8. November 2012.</ref> Bester Animationsfilm Gewonnen
Beste Drehbuch Steven Moffat, Edgar Wright und Joe Cornish Nominiert
Saturn Awards<ref name="Matt Goldberg">Matt Goldberg: Saturn Award Nominations Announced; HUGO and HARRY POTTER Lead with 10 Nominations Each. In: Collider. 29. Februar 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 15. November 2013; abgerufen am 1. März 2012.</ref> Bester Animationsfilm Nominiert
Bester Regisseur Steven Spielberg Nominiert
Beste Musik John Williams Nominiert
Bestes Produktionsdesign Kim Sinclair Nominiert
Bester Schnitt Michael Kahn Nominiert
Beste spezielle Effekte Scott E. Anderson, Matt Aitken, Joe Letteri, Matthias Menz und Keith Miller Nominiert
St. Louis Gateway Film Critics Association Awards Bester Animationsfilm Gewonnen
Tokyo Anime Awards 2013 Bester ausländischer Film<ref name="TAF 2013 Awards">Wolf Children, SAO, Kuroko's Basketball Win Tokyo Anime Awards. In: Anime News Network. 24. März 2013, abgerufen am 28. März 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Gewonnen
Toronto Film Critics Association Bester Animationsfilm Gewonnen
Utah Film Critics Association Bester Animationsfilm Nominiert
Visual Effects Society<ref>'Tintin' and HBO's 'Boardwalk Empire' lead Visual Effects nominations. In: Los Angeles Times. 9. Januar 2012, abgerufen am 12. Januar 2012.</ref><ref>Winners, Losers and Nerds at the Visual Effects Society Awards. In: Speakeasy. Abgerufen am 21. Februar 2012.</ref> Bester visuelle Umsetzung in einem Animationsfilm Jamie Beard, Joe Letteri, Meredith Meyer-Nichols, Eileen Moran Nominiert
Bester Charakter in einem Animationsfilm Tim — Gino Acevedo, Gustav Ahren, Jamie Beard, Simon Clutterbuck Nominiert
Herausragende Umgebung in einem Animationsfilm Bagghar — Hamish Beachman, Adam King, Wayne Stables, Mark Tait Nominiert
Docks — Matt Aitken, Jeff Capogreco, Jason Lazaroff, Alessandro Mozzato Nominiert
Piratenschlacht — Phil Barrenger, Keith F. Miller, Alessandro Saponi, Christoph Sprenger Nominiert
Herausragende Kamera in einem Animationsfilm Matt Aitken, Matthias Menz, Keith F. Miller, Wayne Stables Nominiert
Washington D.C. Area Film Critics Association<ref>2011 WAFCA Awards - The Washington DC Area Film Critics Association (WAFCA). Dcfilmcritics.com, abgerufen am 8. November 2012.</ref> Bester Animationsfilm Nominiert
Women Film Critics Circle<ref>'Iron Lady' and 'Kevin' Top Women Film Critics' Awards. In: indieWire. 19. Dezember 2011, abgerufen am 6. Januar 2012.</ref> Bester Familienfilm Nominiert
World Soundtrack Academy<ref name="World_Soundtrack_Academy_2012" /> Bester Soundtrack des Jahres John Williams Nominiert
Komponist des Jahres Nominiert

Literatur

Gespräch

Kritikenspiegel

Positiv

Eher positiv

Gemischt

Eher negativ

Negativ

Fortsetzungen

Spielberg und Jackson planten Das Geheimnis der Einhorn als Beginn eines Dreiteilers.<ref name="sequel mtv">Josh Wigler: Peter Jackson Will Direct 'Tintin' Sequel After 'The Hobbit' Is Finished. In: mtv.com. MTV, 26. Oktober 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 28. Oktober 2011; abgerufen am 26. Oktober 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die aufeinander aufbauenden Folgen Die sieben Kristallkugeln und Der Sonnentempel sollen dabei als Grundlagen für den Film namens Prisoners of the Sun<ref>The Adventures of Tintin: Prisoners of the Sun auf IMBD</ref> dienen, erneut sollen Andy Serkis und Jamie Bell als Sprecher der Hauptfiguren auftreten.<ref>Peter Jackson opens up about major complications while shooting The Hobbit trilogy. In: Polygon. 19. November 2015, abgerufen am 31. März 2016.</ref> Zunächst wurde der zweite Teil für das Jahr 2015 angekündigt, jedoch aufgrund anderer Verpflichtungen Jacksons unter anderem für die Verfilmung des Hobbits wurde die Produktion mehrfach verschoben.<ref>Chitwood, Adam: Producer Kathleen Kennedy Talks JURASSIC PARK 4, a 3D Re-Release for JURASSIC PARK, and the TINTIN Sequel. In: Collider.com. 4. Dezember 2011, abgerufen am 7. Januar 2012.</ref><ref>Steven Spielberg reveals Peter Jackson's next movie won't be Tintin. In: The New Zealand Herald. 30. Juli 2016, abgerufen am 28. Juli 2016.</ref> Im Juni 2024 sagte Serkis, dass Peter Jackson weiterhin an einer Fortsetzung arbeite.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Andy Serkis says Peter Jackson is still working on The Adventures of Tintin 2.] In: JoBlo. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 20. Juni 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="Golden_Trailers_Award_2012"> The 13th Annual Golden Trailer Awards. Golden Trailers Award, 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 24. Mai 2012; abgerufen am 13. Juni 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Originalwebseite nicht mehr verfügbar). </ref> <ref name="Phoenix_Film_Critics_Society_2011_Nomination"> Phoenix Film Critics Society 2011 Award Nominations. Phoenix Film Critics Society, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 11. Januar 2012; abgerufen am 13. Juni 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Originalwebseite nicht mehr verfügbar). </ref> <ref name="Phoenix_Film_Critics_Society_2011"> Phoenix Film Critics Society 2011 Awards. Phoenix Film Critics Society, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 20. Februar 2012; abgerufen am 13. Juni 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Originalwebseite nicht mehr verfügbar). </ref> <ref name="World_Soundtrack_Academy_2012"> History. World Soundtrack Academy, 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 11. Januar 2013; abgerufen am 13. Juni 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Originalwebseite nicht mehr verfügbar). </ref>

<ref name="Filmspiegel"> Rüdiger Suchsland: Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn 3D. Filmspiegel, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 27. Oktober 2011; abgerufen am 12. Juni 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Originalwebseite nicht mehr verfügbar). </ref> </references>

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