Dhërmi
| Dhërmi Dhërmiu | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
Koordinaten: 40° 9′ N, 19° 38′ O {{#coordinates:40,154802777778|19,631963888889|primary
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| Basisdaten | |||||||
| Staat: | Datei:Flag of Albania.svg Albanien | ||||||
| Qark: | Vlora | ||||||
| Gemeinde: | Himara | ||||||
| Höhe: | 166 m ü. A. | ||||||
| Telefonvorwahl: | (+355) +39 | ||||||
| Postleitzahl: | 9422 | ||||||
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Dhërmi (albanisch auch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Dorf im Süden Albaniens in der Bashkia Himara. Der ältere Ortsteil liegt an der nördlichen Albanischen Riviera hoch über der Küste des Ionischen Meers, während sich am Strand entlang ein Touristendorf entwickelt hat.
Bevölkerung
Wie die Nachbardörfer Palasa und Ilias ist Dhërmi ein Ort mit griechischer Bevölkerung, die hier sogar die Mehrheit stellt.<ref>T.J. Winnifrith: Badlands – Borderlands, A History of Southern Albania/Northern Epirus. Duckworth, London 2002, ISBN 0-7156-3201-9.</ref><ref name="pettifer" /> Sie sprechen einen lokalen griechischen Dialekt und beherrschen auch Albanisch.<ref>Nataša Gregorič: Contested Spaces and Negotiated Identities in Dhërmi/Drimades of Himarë/Himara area, Southern Albania. (PDF; 2,2 MB) In: Universität Nova Gorica. S. 63, abgerufen am 25. Februar 2013.</ref> Die Bevölkerung ist großteils orthodox.<ref name="himaraweb" />
Geschichte
Die ersten Besiedler des Gebiets von Himara waren in der Antike die Chaonier,<ref name="koci">Jano Koçi: Himara (Kaonia): arkeologji, histori, kulturë, Himara sot. Gent-Grafik, Tirana 2006, ISBN 99927-810-5-X.</ref> die 214 v. Chr. von den Makedonen unter Philipp V. von Makedonien angegriffen und erobert wurden.<ref name="himaraweb">Historia e Himarës dhe fshatrat e tij („Die Geschichte Himaras und seiner Dörfer“). Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. Juli 2008; abgerufen am 3. Dezember 2013.</ref><ref name="pettifer">James Pettifer: Albania & Kosovo – Blue Guide. A & C Black, London 2001, ISBN 0-7136-5016-8.</ref> Nach dem Untergang des Römischen Reichs folgten wechselvolle Jahre: unter den Bulgaren, unter den Balšić/Balsha, kurze Zeit unter den Arabern (Al-Evra) und später unter den Normannen.<ref name="pettifer" /> Das Gebiet – damals viel dichter besiedelt als heute – genoss eine gewisse Unabhängigkeit von der osmanischen Zentralmacht.<ref name="pettifer" /> 1797 band Tepedelenli Ali Pascha das Gebiet unter seiner Herrschaft ein. 1912 wurde Dhërmi Teil des neuen albanischen Staates. Doch im März 1914 erklärte sich die Region als autonom.<ref name="himaraweb" /> In den 1960er Jahren wurden einzelne touristische Einrichtungen für die kommunistische Elite des Landes erbaut.<ref>Peter Lincoln: The Albanian Riviera – A Case Study of Dhermi; Social Exclusion & the Tourism Area Life Cycle. Umeå 2010 (Online-Version [PDF; 2,8 MB; abgerufen am 17. Februar 2013]).</ref> Nach 1990 emigrierte der Großteil der Einwohner nach Griechenland.<ref name="himaraweb" /><ref name="pettifer" />
Tourismus und Sehenswürdigkeiten
In den letzten Jahren wurde die touristische Infrastruktur von Dhërmi stetig ausgebaut, und die Zahl der Urlauber vor allem aus den anderen Teilen des Landes, doch auch aus den Nachbarländern, steigt laufend. Es handelt sich primär um Badetouristen, die das klare Meer schätzen. Außerdem wurden alle Verbindungsstraßen von Dhërmi nach Vlora und Saranda erneuert und ausgebaut.
In Dhërmi soll es 31 Kirchen und Klosterbauten geben, die zum Teil mit aufwendigen Fresken ausgestattet sind.<ref name="koci" /><ref>Churches and Monasteries of Albania’s Ionian Coast. (PDF; 126 kB) In: Scribd. Abgerufen am 7. April 2018.</ref> Einige können noch heute besucht werden, obwohl sie zum Teil in schlechtem baulichen Zustand sind. Zu den berühmtesten zählt die Marienkirche (alb. Shën Mëri) aus dem 13. und 14. Jahrhundert, die Kirche der Hypapante (Ipapandia) aus dem 18. Jahrhundert und Shën Stefani mit Bauteilen aus verschiedenen Epochen.<ref>Guntram Koch: Albanien. DuMont, Köln 1989, ISBN 3-7701-2079-5.</ref>
Persönlichkeiten
- Petro Marko (1913–1991), albanischer Schriftsteller<ref></ref>
Literatur
- Nataša Gregorič Bon: Contested Spaces and Negotiated Identities in Dhërmi/Drimades of Himarë/Himara area, Southern Albania. Nova Gorica 2008 (Online-Kopie [PDF; abgerufen am 17. Februar 2013] Dissertation).
Weblinks
Einzelnachweise
<references />