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Deutsche STI-Gesellschaft – Gesellschaft zur Förderung der Sexuellen Gesundheit

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Deutsche STI-Gesellschaft – Gesellschaft zur Förderung der Sexuellen Gesundheit
(DSTIG)
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Rechtsform eingetragener Verein
Gründung 1902
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Gründer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
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Geschäftsstelle WIR „Walk In Ruhr“ im St. Elisabeth-Hospital
Bleichstraße 15, 44787 Bochum
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Nachfolger Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Zweck Interdisziplinäre Gesellschaft zur Förderung der sexuellen Gesundheit
Vorsitz Norbert H. Brockmeyer
Geschäftsführung Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Eigentümer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Umsatz Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Stiftungskapital Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
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Freiwillige Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Mitglieder Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Website dstig.de

Die Deutsche STI-Gesellschaft – Gesellschaft zur Förderung der Sexuellen Gesundheit (DSTIG) ist eine interdisziplinäre Fachgesellschaft, die sich mit der Behandlung, Diagnostik, Prävention und Aufklärung sexuell übertragbarer Infektionen und Erkrankungen (STI/STD) auseinandersetzt.

Die Gesellschaft ist als gemeinnütziger Verein organisiert. Die Mitglieder stammen aus verschiedenen Fachbereichen, die einen inhaltlichen Bezug zu Fragen der Sexuellen Gesundheit haben (Dermatologie, Venerologie, Urologie, Gynäkologie, Epidemiologie, Psychologie, Pädagogik und dem öffentlichen Gesundheitsdienst). Die Deutsche STI-Gesellschaft ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften.

Ziele

Neben der Thematik STI (Sexually Transmitted Infection), Diagnostik und Behandlung, spielt die Sexuelle Gesundheit innerhalb der DSTIG eine zunehmend starke Rolle. Je nach Zielgruppe oder Zielsetzung sind in Deutschland unterschiedliche Einrichtungen mit dem Thema sexuelle Gesundheit befasst: Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD), Nichtregierungsorganisationen (NGO) sowie verschiedene medizinische sowie psychosoziale Disziplinen. Aus diesem Grund besteht in Deutschland ein hoher Bedarf an Vernetzung, Fortbildung und Öffentlichkeitsarbeit. Hier eine Verbesserung zu erzielen, das hat sich die DSTIG zur Aufgabe gemacht.<ref name=":2" />

Sektionen

Die inhaltliche Arbeit der Gesellschaft erfolgt in folgenden Sektionen: Sexuelle Gesundheit<ref>Sektion Sexuelle Gesundheit. In: DSTIG. Abgerufen am 19. Oktober 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>, Labordiagnostik<ref>Sektion Labordiagnostik. In: DSTIG. Abgerufen am 19. Oktober 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und Leitlinienarbeit. Innerhalb der Sektion Sexuelle Arbeit bestehen Arbeitsgruppen zu den Themen Sexarbeit, Prävention, Junge Menschen und Medien.

Medizinische Leitlinien

Die STIG beteiligt sich an der Entwicklung medizinischer Leitlinien im Rahmen des Leitlinienprogramms der AWMF, sowohl als federführende als auch als kooperierende Organisation.<ref name=":0" /><ref name=":1" />

Stellungnahmen

Die Gesellschaft veröffentlicht zusätzlich Stellungnahmen zu aktuellen wissenschaftlichen und gesundheitspolitischen Themen.<ref name=":1">Leitlinien. In: DSTIG. Abgerufen am 19. Oktober 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Deutsche STI-Kongresse

Die DSTIG richtet in regelmäßigen Abständen Deutsche STI-Kongresse aus. Zu diesen STI-Kongressen sind nicht nur DSTIG-Mitglieder geladen, sondern alle Interessierten, die sich in den Gebieten STD/STI-Prävention, -Diagnose, -Behandlung, über Aspekte der sexuellen Gesundheit sowie in epidemiologischen oder sozialwissenschaftlichen Themen weiterbilden möchten.

Das Kongress-Angebot beinhaltet immer auch einen praktischen Teil. In Workshops können die Teilnehmer praxisrelevante Fertigkeiten erlernen (z. B. STI-Diagnostik, Kommunikationstechniken im Arzt-Patienten-Gespräch, Proktologie etc.).<ref>Deutscher STI-Kongress. In: DSTIG. Abgerufen am 19. Oktober 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Kooperationspartner der DSTIG

Geschichte

Unter dem Titel Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten (DGBG) wurde die Gesellschaft 1902 von den Dermatologen Alfred Blaschko, Edmund Lesser, Albert Neisser, Eugen Galewsky und Alfred Wolff gegründet. Die konstituierende Versammlung fand am 19. Oktober im Berliner Rathaus statt. 1933 trat der gesamte Vorstand geschlossen zurück, weil die Gesellschaft vom NS-Regime im Zuge der Gleichschaltung dem Reichsausschuss für Volksgesundheit unterstellt wurde und keine eigene politische Stimme mehr hatte.

1955 wurde die DGBG neu gegründet. Im Oktober 1994 wurde sie in Deutsche STD-Gesellschaft – Deutschsprachige Gesellschaft zur Prävention sexuell übertragbarer Krankheiten und 2011 noch einmal in Deutsche STI-Gesellschaft – Gesellschaft zur Förderung der Sexuellen Gesundheit (DSTIG) umbenannt.<ref name=":2">Über uns. In: DSTIG. Abgerufen am 19. Oktober 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Seit dem Jahr 2000 ist die Gesellschaft Mitglied der AWMF.<ref name=":0">Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e V: Die wissenschaftlich-medizinischen Fachgesellschaften bilden die Basis der AWMF | Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. Abgerufen am 19. Oktober 2024.</ref>

Präsidenten der Gesellschaft

Literatur

  • Norbert H. Brockmeyer: Deutsche STD-Gesellschaft im Portrait: Eine interdisziplinäre Fachgesellschaft. In: Uro News 6/2010, 2.
  • Lutz Sauerteig: Die Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten (DGBG), 1902–2002. In: Akt Dermatol 2002; 28:393–397.
  • L. Sauerteig: Krankheit, Sexualität, Gesellschaft. Geschlechtskrankheiten und Gesundheitspolitik in Deutschland im 19. und frühen 20. Jahrhundert (Stuttgart: Franz Steiner Verlag, 1989), S. 89–125.
  • H. J. Vogt: Die Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten (DGBG/GBGK): die Ära von 1945–1984. In: Der Hautarzt 2003, 54:886–893.
  • Detlef Petzoldt: Von der „Deutschen Gesellschaft zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten“ zur „Deutschen STD-Gesellschaft“ 1985–1996. In: Der Hautarzt 2004, 55:322–324.

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

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