Kugel- und Rollenlagerwerk Leipzig
| Kugel- und Rollenlagerwerk Leipzig GmbH
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| colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | KRWLogo.png | |
| Rechtsform | GmbH |
| Gründung | 20. Dezember 1993 |
| Sitz | Leipzig Datei:Flag of Germany.svg Deutschland |
| Leitung | Nico Taubert, Andreas Fitzner, Andreas Poltsch |
| Mitarbeiterzahl | 270 |
| Branche | Maschinenbau |
| Website | www.krw.de |
Das Kugel- und Rollenlagerwerk Leipzig (KRW) ist ein international agierender Hersteller von Wälzlagern mit Sitz im Leipziger Stadtteil Böhlitz-Ehrenberg.
Geschichte
Das Unternehmen begann 1904 als Deutsche Kugellagerfabrik (DKF) im Leipziger Ortsteil Plagwitz mit der Herstellung von Wälzlagern. 1934 bezog den heutigen Standort in Böhlitz-Ehrenberg.<ref>Umland, Leipziger Volkszeitung vom 7. November 2014.</ref> Die DKF entwickelte sich zu einem bedeutenden Hersteller von Wälzlagern. Die Diesel-Flugmotoren der Deutschen Lufthansa wurden damals ausschließlich mit DKF-Wälzlagern bestückt.<ref>Die 220 Arbeitsplätze in Leipzig sollen erhalten bleiben, Leipziger Volkszeitung vom 4. Mai 2013.</ref> 1942 waren 1500 Mitarbeiter in der DKF beschäftigt.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das Unternehmen zunächst als sogenannte Sowjetische Aktiengesellschaft weitergeführt. Von 1955 bis 1990 firmierte der Betrieb als Volkseigener Betrieb und wurde als VEB DKF Wälzlagerwerk Leipzig weltbekannt. Der Betrieb war Teil des Kombinats Wälzlager und Normteile.<ref>Geschichte der KRW. In: Offizielle Website der KRW. Abgerufen am 19. Januar 2026.</ref>
Mit der Wende 1990 wurde DKF in den FAG-Konzern eingebunden. Nach einem Insolvenzverfahren und der 1993 erfolgten Gesamtvollstreckung wurde das Unternehmen 1993 als Kugel- und Rollenlagerwerk Leipzig GmbH neu gegründet und beschäftigte im Jahresdurchschnitt 2016 192 Mitarbeiter.<ref>Jahresabschluss 2016 im Bundesanzeiger</ref>
Weblinks
- Internetpräsenz des Unternehmens
- Steckbrief der Deutschen Kugellagerfabrik auf der Website Leipziger Industriekultur
Einzelnachweise
<references />
Koordinaten: 51° 20′ 48,2″ N, 12° 17′ 50,2″ O
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