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Der Kuß der Tosca

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Produktionsland Schweiz
Originalsprache Italienisch
Erscheinungsjahr 1984
Länge 87 Minuten
Stab
Regie Daniel Schmid
Drehbuch Daniel Schmid
Produktion Marcel Hoehn
Kamera Renato Berta
Schnitt Daniela Roderer
Besetzung
  • Sara Scuderi
  • Giovanni Puligheddu
  • Della Benning
  • Irma Colasanti
  • Leonida Bellon
  • Salvatore Locapo

Der Kuß der Tosca (Originaltitel: Il bacio di Tosca) ist ein Dokumentarfilm des Schweizer Regisseurs Daniel Schmid aus dem Jahr 1984. Er porträtiert Bewohner des Casa di Riposo per Musicisti in Mailand, einem Altersheim für Opernsänger und Musiker, das durch Giuseppe Verdi gegründet wurde.<ref name=omm>Stefan Schmöe: Daniel Schmid: Il Bacio di Tosca (Der Kuss der Tosca). omm.de</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Il bacio di Tosca (Memento des Vorlage:IconExternal vom 30. Januar 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.artfilm.ch auf artfilm.ch</ref><ref name=nytimes>Walter Goodman: Il Bacio di Tosca (1984). New York Times, 24. Juli 1985.</ref>

Hintergrund

Datei:Casa di Riposo per Musicisti a Milano.jpg
Casa di Riposo per Musicisti, 2006

Das Casa di Riposo per Musicisti, auch Casa Verdi genannt, wurde von Giuseppe Verdi als Altersheim für Opernsänger und Musiker gestiftet. Er finanzierte den 1899 fertiggestellten Bau und verfügte, dass nach seinem Tode die Tantiemen für seine Werke bis zum Ablauf der Schutzfrist der Casa Verdi zugutekämen. Das Haus wurde nach Verdis Tod am 10. Oktober 1902 eröffnet. Er und seine Frau liegen in der Gruft des Gebäudes begraben.<ref>Joseph Wechsberg: Verdi. Putnam, 1974.</ref>

1984 filmte Daniel Schmid mit seinem Kameramann Renato Berta zwei Monate lang den Alltag in der Casa Verdi und ließ die Bewohner über ihr Leben erzählen.<ref name=omm /> Der Film war eine Produktion von Marcel Hoehn und dem Zürcher Unternehmen T&C Film.<ref>Il Bacio di Tosca auf tcfilm.ch.</ref>

Der Kuß der Tosca ist nicht das erste Porträt über das Altersheim. Der Schweizer Fotograf Eric Bachmann und der deutsche Journalist Christian Kämmerling berichteten schon 1981 für ein Schweizer Magazin über die Casa Verdi.<ref>Eric Bachmann: Casa Verdi. Hrsg.: Eric Bachmann. 1. Auflage. Edition Patrick Frey, Zürich 2016, ISBN 978-3-906803-25-8, S. 153.</ref>

Kritik

  • Peter Hagmann schrieb in der Neuen Zürcher Zeitung: „Es gibt wenige Filme, die von so inniger Anteilnahme zeugen wie Il Bacio di Tosca. Feinfühlig näherte sich Daniel Schmid in seinem Porträt der «Casa Verdi» den Sängerinnen und Sängern (…) Sie hatten den Filmer als einen der ihren erkannt – und tatsächlich hegte Daniel Schmid für die Oper, insbesondere den Belcanto, eine ganz besondere Zuneigung.“

Sonstiges

Dustin Hoffman sagte, Il Bacio di Tosca sei eine unmittelbare Inspiration gewesen für seinen Film Quartet (2012).

Weblinks

Einzelnachweise

<references />