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Dent d’Hérens

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dent d’Hérens
Die Schweizer Seite der Dent d’Hérens
Die Schweizer Seite der Dent d’Hérens
Höhe 4173 m ü. M. <ref name="Schweizer Landeskarte">Schweizer Landeskarte 1:10'000. Abgerufen am 14. September 2023.</ref>
Lage Grenze Wallis, Schweiz / Aostatal, Italien
Gebirge Walliser Alpen
Dominanz 3,7 km → Pic Tyndall
Schartenhöhe 704 m ↓ Colle Tournanche<ref name="Schweizer Landeskarte" />
Koordinaten, (CH) 45° 58′ 12″ N, 7° 36′ 19″ O (612911 / 90943)Koordinaten: 45° 58′ 12″ N, 7° 36′ 19″ O; CH1903: 612911 / 90943
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Topo-Karte Landeskarte 1:25'000 Blatt 1347 Matterhorn<ref name="LK1347" />
Erstbesteigung 12. August 1863 durch Florence Crauford Grove, William Edward Hall, Reginald Somerled Macdonald, Montagu Woodmass, Melchior Anderegg, Jean-Pierre Cachat und Peter Perren
Normalweg ZS – ziemlich schwierige Hochtour (über den Westgrat, UIAA II)
Datei:Aerial image of Dent d'Hérens (view from the southeast).jpg
Die italienische Seite der Dent d’Hérens mit dem Ostgrat (vom Gipfel zum rechten Bildrand)

Die Dent d’Hérens (4173 m ü. M.) ist ein Viertausender in den Walliser Alpen. Über ihren Gipfel führt die Grenze zwischen Italien und der Schweiz.

Beschreibung

Die Dent d’Hérens schliesst sich westlich an das Matterhorn an und steht bei Bekanntheit und Besucherzahlen ganz im Schatten ihres berühmten Nachbarn. Der Gipfel der Dent d’Hérens wird nur selten besucht.

Auf der Schweizer Nordseite des Berges hat der grosse Tiefmattengletscher seinen Ursprung, dessen ostwärts abfliessende Zunge in seinem unteren Teil als Zmuttgletscher bezeichnet wird. Nachbar im Osten ist das Wandfluehorn.<ref>Wandfluehorn auf ETHorama</ref>

Ausgangspunkt für den Normalweg ist das Rifugio Aosta (2781 m), erreichbar vom Lago di Place Moulin (1950 m).

Die Erstbesteigung wurde am 12. August 1863 durch Florence Crauford Grove, William Edward Hall, Reginald Somerled Macdonald, Montagu Woodmass, Melchior Anderegg, Jean-Pierre Cachat und Peter Perren unternommen.

Routen

Westnordwestflanke (Normalroute von CH aus)

  • Schwierigkeit: S, mit III. UIAA-Grad Felskletterei
  • Zeitaufwand: 7 Stunden
  • Ausgangspunkt: Schönbielhütte (2694 m)
  • Talort: Zermatt (1609 m)

Westgrat (Normalroute von I aus)

Ostgrat

Literatur

  • Michael Waeber: Walliser Alpen. Gebietsführer für Wanderer, Bergsteiger und Kletterer. Die beliebtesten Anstiege auf alle wichtigen Gipfel mit Beschreibung aller empfehlenswerten Skitouren. 11. Auflage. Bergverlag Rudolf Rother, München 1996, ISBN 3-7633-2416-X.
  • Hermann Biner: Hochtouren im Wallis. Vom Trient zum Nufenenpass. 3. Auflage. Verlag des SAC, Bern 2002, ISBN 3-85902-204-0.

Weblinks

Einzelnachweise

<references responsive> <ref name="LK1347"> Schweiz. Bundesamt für Landestopografie: Matterhorn. Arolla — Mont Collon — Breuil-Cervinia (= Landeskarte der Schweiz 1:25'000. Blatt 1347). Bundesamt für Landestopografie swisstopo, Wabern, ISBN 978-3-302-01347-3 (Digitalisat). </ref> </references>

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