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Danckelmannstraße

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Danckelmannstraße
Datei:DEU Berlin COA.svg
Wappen
Straße in Berlin
Datei:CharlottenburgDanckelmannstraße1.JPG
Datei:Placeholder.svg
Basisdaten
Ort  Berlin
Ortsteil  Charlottenburg
Angelegt  in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts
Neugestaltet 
Hist. Namen 
Name erhalten 
Anschluss­straßen 
Gardes-du-Corps-Straße,
Kaiserdamm
Querstraßen  Knobelsdorffstraße,
Seelingstraße,
Christstraße,
Horstweg
Plätze  Klausenerplatz
Nummern­system 
Bauwerke  siehe Bebauung
U-Bahn-Stationen
Nutzergruppen Straßenverkehr
Technische Daten
Straßengestaltung
Länge 1000 m<ref name="Brock">Peter Brock (Hrsg.): Berliner Straßen neu entdeckt. 33 Streifzüge durch die Hauptstadt. Jaron Verlag Berlin, 2003, ISBN 3-89773-114-2; S. 45–50: Danckelmannstraße. Das Milljöh</ref>

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Karte
Vorlage:Maplink

Die Danckelmannstraße ist eine Straße im Berliner Ortsteil Charlottenburg. Sie beginnt an der Gardes-du-Corps-Straße und verläuft in südlicher Richtung bis zum Kaiserdamm. Auf einem Bebauungsplan der Umgebung Berlins aus dem Jahr 1862 (Hobrecht-Plan) ist die Straße bereits eingezeichnet, allerdings fehlt jegliche Bebauung.<ref>Bebauungsplan der Umgebung Berlins, Abteilung V, Charlottenburg; genehmigt durch Allerhöchste Cabinets Ordres 26. Juli 1862</ref>

Folgende Straßen kreuzen: Knobelsdorffstraße, Seelingstraße, Christstraße und Horstweg. Zwischen Horstweg und Gardes-du-Corps-Straße ist die Straße verkehrsberuhigt.

Name

Die zuvor noch unbenannte Straße wurde am 14. April 1885 nach dem Politiker Eberhard von Danckelman (1643–1722, korrekte Schreibweise mit nur einem „n“ am Ende) benannt, der auch Hauslehrer des ersten preußischen Königs, Friedrich I., war.

Bebauung

Überblick

Datei:Charlottenburg Danckelmannstraße Engelhardt.jpg
Gebäude der ehemaligen Kaiser-Brauerei
Datei:Danckelmannstraße 28 (Berlin-Charlottenburg).JPG
Höhere Mädchenschule III (Oberstufenzentrum für Recht)

Wie aus einem Bebauungsplan von 1930 hervorgeht,<ref>Die Bebauung Charlottenburgs, Anlage 9.</ref> wurden die angrenzenden Flächen der Danckelmannstraße größtenteils zwischen 1862 und 1889 bebaut.

Einige prägnante jüngere, größtenteils unter Denkmalschutz stehende, Bauten sind:

Datei:Charlottenburg Danckelmannstraße Ziegenhof-001.JPG
Ziegenhof
In der Mitte der Straße auf der westlichen Seite befindet sich unter der Hausnummer 16 der Eingang zum Charlottenburger Ziegenhof. Es handelt sich hier um eine Grünanlage mit Kinderspielplatz und einem Gehege für Ziegen sowie einer Bienenzucht, die im Zuge der behutsamen Stadtsanierung des Architekten Hardt-Waltherr Hämer im entkernten Wohnblock 128 eingerichtet wurden. Ende der 1970er Jahre gab es hier eine aktive Hausbesetzerszene, die dieses Projekt tatkräftig unterstützte und damit die geplante vollständige Entkernung verhinderte.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ziegenhof (Kinderbauernhof) (Memento des Vorlage:IconExternal vom 31. Januar 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.berlin.de im Bezirkslexikon auf berlin.de, abgerufen am 15. Dezember 2011.</ref> Ziegenhof und Freifläche werden von der Blockinitiative 128 e. V. und anderen interessierten Mitbürgern betreut.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.berlin.deBlockinitiative 128 e. V. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im November 2024. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot im Bezirkslexikon auf berlin.de, abgerufen am 12. Februar 2012</ref> Die Bepflanzung der großen Fläche ist vielfältig.

Außerdem stehen die Gebäude Danckelmannstraße 13–20, 40–42 und 48–51 als Ensemble<ref>Denkmalbereich in der Berliner Landesdenkmalliste</ref> sowie die Einzeldenkmale Danckelmannstraße 1, 10 und 21 unter Denkmalschutz.

Anwohner

Die Danckelmannstraße ist eine Straße des Klausenerplatz-Kiezes. Diese Ortslage, die von dem in der Nähe gelegenen Sophie-Charlotten-Straße wohnenden Heinrich Zille oft in seinen Zeichnungen als „Berliner Milljöh“ dargestellt wurde, wohnten überwiegend Handwerker, kleine Angestellte und Arbeiter. Auch das Ledigenheim deutet auf die desolate Wohnsituation der Arbeiter in dieser Gegend hin (s. o.). 1999 wurde ein Bürgerbündnis zur Verbesserung des Wohnumfeldes und zur Information gegründet.

Weblinks

Commons: Danckelmannstraße (Berlin-Charlottenburg) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references responsive />

Koordinaten: 52° 30′ 54″ N, 13° 17′ 26,9″ O

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