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Datenbank-Infosystem

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von DBIS)
Datenbank-Infosystem
URL https://dbis.uni-regensburg.de/
Anbieter Universitätsbibliothek Regensburg
Sprachen deutsch, englisch
Inhalte Daten zu über 14.000 wissenschaftlichen Datenbanken
Datei:Datenbank-Infosystem DBIS logo.svg
Logo des Datenbank-Infosystem

Das Datenbank-Infosystem (DBIS) ist ein bibliothekarisches Online-Portal, das wissenschaftliche Datenbanken verzeichnet. Im Dezember 2024 umfasste es etwa 14.660<ref>DBIS Abfrage. Abgerufen am 2. Dezember 2024.</ref> Beschreibungen von Datenbanken, die kooperativ von über 300 Bibliotheken, überwiegend aus dem deutschsprachigen Raum, laufend aktualisiert und erweitert werden. Aufgenommen werden sowohl freie Datenbanken als auch solche, die für eine jeweilige Bibliothek oder eine Region lizenziert werden müssen. Neben klassischen Online-Datenbanken werden auch Spezialbestände verzeichnet, die nicht online verfügbar sind. DBIS ist ein Service der Universitätsbibliothek Regensburg und wurde von 2020 bis 2024 in einem DFG-geförderten Projekt weiterentwickelt.<ref name="gepris">Ausbau, Konsolidierung und Optimierung des überregional genutzten Datenbank-Infosystems DBIS, Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 440516279. In: gepris.dfg.de. Abgerufen am 2. Dezember 2024.</ref>

Geschichte

DBIS wurde im Jahr 2002 an der Universitätsbibliothek Regensburg aufgebaut. Der Dienst entstand ursprünglich innerhalb des Projekts „Virtuelle Bibliothek Bayern“, das mit Landesmitteln gefördert wurde.<ref name="geisselmann1"> Friedrich Geißelmann: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Elektronische Fachinformationen im komfortablen Zugriff. Die ‚Elektronische Zeitschriftenbibliothek (EZB)‘ und das ‚Datenbank-Informationssystem (DBIS)‘ (Memento vom 5. März 2016 im Internet Archive) (PDF; 380 kB). Vortrag auf der Leistungspräsentation der Bayerischen Staatsbibliothek und des Bibliotheksverbunds Bayern. 11. Mai 2006. Goethe Forum München. Seite 14. Abgerufen am 20. Mai 2011.</ref> Vorbild war dabei die Elektronische Zeitschriftenbibliothek, die schon seit 1997 an derselben Bibliothek entwickelt wird. Bis zum August 2004 wurde DBIS in 25 Bibliotheken eingesetzt,<ref>Evelinde Hutzler: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kooperative Datenbank-Verwaltung in der Praxis (Memento vom 13. September 2011 im Internet Archive). Workshop auf der 8. InetBib-Tagung, 3.–5. November 2004. Bonn.</ref> im Jahr 2006 waren es bereits 91<ref name="geisselmann1" />, 2024 sind 332 Bibliotheken beteiligt.<ref name="gepris" />

Im weiteren Verlauf wurde das Projekt durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.<ref name="geisselmann2"> Friedrich Geißelmann: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Elektronische Fachinformationen im komfortablen Zugriff. Die ‚Elektronische Zeitschriftenbibliothek (EZB)‘ und das ‚Datenbank-Informationssystem (DBIS)‘ (Memento vom 5. März 2016 im Internet Archive) (PDF; 380 kB). Vortrag auf der Leistungspräsentation der Bayerischen Staatsbibliothek und des Bibliotheksverbunds Bayern. 11. Mai 2006. Goethe Forum München. Seite 24. Abgerufen am 20. Mai 2011.</ref> Im April 2020 wurden erneut Mittel für das Projekt „Ausbau, Konsolidierung und Optimierung des überregional genutzten Datenbank-Infosystems DBIS“ von der Deutschen Forschungsgemeinschaft genehmigt.<ref name="gepris" /> Damit sollte DBIS bis 2024 weiterentwickelt werden. Mitte Oktober 2024 wurde die im Rahmen des Projekts erarbeitete neue DBIS‑Nutzendenoberfläche veröffentlicht.<ref>Projektseite, auf dbis.ur.de.</ref> Die neuen Funktionen werden in einem „Videotutorial: erste Schritte im neuen DBIS“ beschrieben.<ref>Videotutorial: erste Schritte im neuen DBIS</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>