GKS Katowice
| GKS Katowice | ||||
| Wappen von GKS Katowice | ||||
| Basisdaten | ||||
|---|---|---|---|---|
| Name | GKS Gieksa Katowice Spółka Akcyjna | |||
| Sitz | Katowice, Polen | |||
| Gründung | 27. Februar 1964 | |||
| Farben | gelb-grün-schwarz | |||
| Vorstand | Krzysztof Nowak | |||
| Website | gkskatowice.eu | |||
| Erste Fußballmannschaft | ||||
| Cheftrainer | Rafał Górak | |||
| Spielstätte | Stadion Miejski | |||
| Plätze | 14.896 | |||
| Liga | Ekstraklasa | |||
| 2024/25 | 8. Platz | |||
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Der GKS Katowice ist ein Sportverein aus Kattowitz (Katowice) in Polen. Er wurde 1964 gegründet. Die Farben des Vereins sind Gelb, Grün und Schwarz. Die Mannschaft spielt seit der Saison 2024/25 wieder in der erstklassigen Ekstraklasa.
Geschichte
Im Jahr 1963 wurde in Kattowitz ein spezielles Komitee einberufen, mit dem Ziel, alle Vereine und Sportklubs der Stadt zu einem großen zu vereinen. Mitte des Jahres 1963 vereinten sich Rapid Wełnowiec und Orzeł Wełnowiec zu Rapid/Orzeł. 1964 vereinten sich dann Rapid/Orzeł, Górnik Katowice, Koszutka Katowice, Katowicki Klub Łyżwarski (Kattowitzer Schlittschuh Klub), Katowicki Klub Sportowy Górnik, Górniczy Klub Żeglarski Szkwał und weitere Kattowitzer Sportinstitutionen zum heutigen GKS Katowice. Vier Jahre später, am 9. August 1968, schloss sich noch der 1911 gegründete Verein Dąb Katowice an. Das erste Erstligaspiel absolvierte GKS Katowice am 8. August 1965 gegen Górnik Zabrze. 1986 erreichte der Verein das Achtelfinale im Europapokal der Pokalsieger, nachdem in der ersten Runde der isländische Vertreter Fram Reykjavík mit 3:0 und 1:0 besiegt wurde.
Vom 27. März 2003 bis zum 11. Juni 2004 spielte der Verein unter dem Namen Dospel Katowice. In der Saison 2004/05 belegte GKS den 14. Platz in der Ekstraklasa und stieg in die II Liga ab. Aus rechtlichen und finanziellen Gründen beschloss man aber, in der IV. Liga den Spielbetrieb aufzunehmen. Nach dem Abstieg in die vierte Liga wurde der Verein von der Gruppe Stowarzyszenie Sympatyków Klubu GKS Katowice übernommen, welche aus langjährigen Fans des Vereins besteht. Im Juni 2006 stieg der Klub durch den ersten Platz in Liga IV und nach zwei Relegationsspielen in die III. Liga auf. Im Juni 2007 steigt GKS wiederum auf. Durch den zweiten Tabellenplatz qualifizierte sich die Mannschaft für die Relegation zur zweiten Liga. Durch den Zwangsabstieg der GKS zugelosten gegnerischen Mannschaft stieg Katowice automatisch auf. In der Saison 2007/08 konnte GKS Katowice die II Liga ohne Probleme halten und landete am Ende mit 43 Punkten aus 34 Spielen auf dem 10. Platz. Zur Saison 2008/09 wurde die II Liga in 1. Liga umbenannt, wo der Verein nach der Hinrunde den letzten Platz belegte. Durch eine starke Rückrunde schaffte der Verein überraschend den Klassenerhalt und belegte am Ende den 11. Tabellenrang. In der Saison 2018/19 stieg der Verein nach langjähriger Zweitligazugehörigkeit in die dritte Liga ab.
Durch das Fernbleiben von Sponsoren ist GKS zurzeit in einer schweren wirtschaftlichen Krise, konnte jedoch durch finanzielle Hilfen der Stadt Katowice und großen Einsparungen trotzdem den Ligabetrieb fortsetzen. Die Frauenmannschaft des Vereins konnte in der Spielzeit 2022/23 erstmals die nationale Meisterschaft gewinnen und nahm daher an der UEFA Women’s Champions League 2023/24 teil, wo sie in der 1. Qualifikationsrunde gegen den RSC Anderlecht unterlag.
Erfolge
- Polnischer Pokalsieger: 1985/86, 1990/91, 1992/93
- Polnischer Superpokalsieger: 1991, 1995
- Polnischer Vizemeister: 1987/88, 1988/89, 1991/92, 1993/94
International:
- Achtelfinalist im Europapokal der Pokalsieger: 1986/87, 1991/92
- Achtelfinalist im UEFA-Pokal: 1994/95
Europapokalbilanz
Gesamtbilanz: 36 Spiele, 10 Siege, 8 Unentschieden, 18 Niederlagen, 37:49 Tore (Tordifferenz −12)
Ehemalige Spieler
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- Datei:Flag of Poland.svg Paweł Brożek
- Datei:Flag of Poland.svg Jerzy Brzęczek
- Datei:Flag of Poland.svg Dariusz Dudek
- Datei:Flag of Poland.svg Mirosław Dreszer
- Datei:Flag of Poland.svg Grzegorz Fonfara
- Datei:Flag of Poland.svg Jan Furtok
- Datei:Flag of Poland.svg Adam Ledwoń
- Datei:Flag of Lithuania.svg Gražvydas Mikulėnas
- Datei:Flag of Poland.svg Tomasz Moskała
- Datei:Flag of Georgia.svg Sasa Revischwili
- Datei:Flag of Poland.svg Andrzej Rudy
- Datei:Flag of Poland.svg Franciszek Sput
- Datei:Flag of Poland.svg Mirosław Sznaucner
- Datei:Flag of Poland.svg Piotr Świerczewski
- Datei:Flag of Poland.svg Roman Szewczyk
- Datei:Flag of Poland.svg Jerzy Wijas
- Datei:Flag of Poland.svg Sławomir Wojciechowski
- Datei:Flag of Poland.svg Mateusz Zachara
- Datei:Flag of Poland.svg Krzysztof Zając
- Datei:Flag of Poland.svg Bogdan Dlugajczyk
- Datei:Flag of Poland.svg Deutschland Thomas Zdebel
Ehemalige Trainer
Eishockeyabteilung
Die Eishockeymannschaft des GKS Katowice wurde bisher sechsmal Polnischer Meister, seit 2013 spielt der Verein wieder in der Ekstraliga, der höchsten Eishockeyliga Polens.
Weblinks
- gieksainfo.pl: Offizielle Website von GKS Katowice (polnisch)
- gkskatowice.eu: Offizielle Website von GKS Katowice (polnisch)
- 90minut.pl: GKS Gieksa Katowice Spółka Akcyjna (polnisch)
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