Cölestin Flottwell
Cölestin Flottwell (* 5. April 1711 in Königsberg i. Pr.; † 2. Januar 1759 ebenda) war ein deutscher Germanist. Er wirkte als Lehrer und Hochschullehrer in Königsberg.
Familie
Cölestin Flottwells Eltern waren Christian Flottwell (1681–1727), Diakon am Königsberger Dom, und dessen Frau Catharina Elisabeth Neufeldt (1689–1755). 1746 heiratete er in Königsberg die Kaufmannstochter Maria Loysa Lübeck aus Königsberg.
Leben
Cölestin Flottwell studierte Klassische Philologie an der Albertus-Universität Königsberg. 1737 wurde er zum Dr. phil. promoviert.<ref>Dissertation: Orator Romanus Philosophus (MDZ)</ref> Im (hochpolitischen) orthodox-liberalen Theologenstreit um Luthertum und Pietismus meinte er am 2. April 1739: „Die theologische Fakultät raset, und noch zur Zeit ist die spanische Inquisition gelinder als sie.“<ref>Manfred Kühn: Kant. Eine Biografie (2001)</ref>
Auf Johann Christoph Gottscheds Veranlassung gründete Flottwell 1741 die Königliche Deutsche Gesellschaft (Königsberg). Ihr legte er den Plan eines deutschen Wörterbuchs vor.<ref>Robert Albinus: Königsberg Lexikon. Würzburg 2002. ISBN 3-88189-441-1, S. ?.</ref> 1750 wurde er Rektor der Domschule, der ältesten Schule Ostpreußens. An der Albertus-Universität war er Professor für Rhetorik.<ref>Lehrpersonal der Albertus-Universität im 18. Jahrhundert</ref> Im Dezember 1755 wurde er Ehrenmitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften in Sankt Petersburg.<ref>Ausländische Mitglieder der Russischen Akademie der Wissenschaften seit 1724. Cölestin Christian Flottwell. Russische Akademie der Wissenschaften, abgerufen am 29. Oktober 2015 (russisch).</ref> Er starb mit 48 Jahren.
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Weblinks
Einzelnachweise
<references/>
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Flottwell, Cölestin |
| ALTERNATIVNAMEN | Flottwell, Cölestin Christian (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Philologe; Lehrer und Hochschullehrer in Königsberg |
| GEBURTSDATUM | 5. April 1711 |
| GEBURTSORT | Königsberg i. Pr. |
| STERBEDATUM | 2. Januar 1759 |
| STERBEORT | Königsberg i. Pr. |