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Céphas Bansah

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Cephas Bansah 02.jpg
Céphas Bansah (2010)
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König Céphas Bansah (li.) und seine Ehefrau Gabriele Bansah während einer Lesung (Juni 2024)
Datei:Cephas Bansah.JPG
Schnitzerei an Bansahs Haustür in Ludwigshafen-Mundenheim

Céphas Bansah, vollständig Togbui Ngoryifia Céphas Kosi Bansah,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Presseinformation (Memento des Vorlage:IconExternal vom 29. Januar 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/koenig-bansah.de (PDF; 119 kB) auf koenig-bansah.de</ref> (* 22. August 1948 in Hohoe) ist König der rund 206.000 Einwohner umfassenden Gruppe der Hohoe Gbi Traditional Ghana des Drei-Millionen-Volkes der Ewe im Osten Ghanas, der seinen festen Wohnsitz in Ludwigshafen-Mundenheim hat.

Er steht somit an der Spitze von zwölf Häuptlingen der Volta Region in Ghana.

Biografie

Nach seiner schulischen Ausbildung und erfolgreichem Besuch des Technikums in seinem Geburtsland kam Bansah 1970 im Rahmen eines internationalen Studentenaustauschs nach Limburgerhof, um dort bei der Fa. Paul Schweitzer die Ausbildung zum Landmaschinen-Mechaniker zu absolvieren. Zu dieser Zeit wohnte er im Christlichen Jugenddorf in Limburgerhof. Damals war er aktiver Amateurboxer und wurde 1975 in dieser Sportart Bezirksmeister im Fliegengewicht.

Nach dem Abschluss der Ausbildung zum Landmaschinen-Mechaniker-Meister und zum Kraftfahrzeug-Meister baute Bansah in Ludwigshafen-Mundenheim nach und nach seinen heutigen Betrieb, eine Autowerkstatt, auf. Nach dem Tod seines Großvaters im Jahr 1987 kamen sein von der Thronfolge her anstehender Vater und auch sein Bruder Fridolin nicht in Betracht, da beide Linkshänder sind und beim Volk der Ewe die linke Hand als unrein gilt. Die Stammesältesten bestimmten daher ihn als König. Nach seiner Krönung am 16. April 1992 blieb der Herrscher in Ludwigshafen. Er beschäftigt heute in seiner Werkstatt drei Arbeiter und bildet drei Lehrlinge aus.<ref name="biog">Verein zugunsten krebskranker Kinder: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Céphas Togbui Bansah – König von Hohe Ghana Ein Herz aus Gold (Memento vom 9. Juli 2007 im Internet Archive) auf krebs-kranke-kinder.de</ref>

In seiner Freizeit verwaltet Bansah sein Volk per Fax und E-Mail. Daneben fährt er regelmäßig zu seinem Volk nach Ghana, für das er über seinen gemeinnützigen Verein „König Bansah Ghana Förderverein e. V.“<ref>König Bansah Ghana Förderverein e. V.: Spenden auf koenig-bansah.de</ref> Spenden für Hilfsprojekte sammelt. Zu seinen Projekten gehört auch die Brillenspendenaktion „Bring Deine Alte zurück!“,<ref>Bring Deine Alte zurück: Michelangelos David liefert seine Alte ab, Relaunch von Bring deine Alte zurück auf blog.bring-deine-alte-zurück.de</ref> die seit 2007 gemeinsam mit der New Line Optik GmbH und zahlreichen Augenoptikern in Deutschland durchgeführt wird.

Bansah heiratete 2000 in Trittenheim<ref>Céphas Bansah – Als König in Deutschland auf positiv-magazin.de</ref> die deutsche Diplom-Sozialpädagogin Gabriele (vollständiger Titel: Mama Ngoryisi Amewonor I, Gabriele Akosua Bansah), er hat zwei Kinder aus erster Ehe: Carlo (Prinz Carlo Koku Bansah) und Katharina (Prinzessin Katharina Akosua Bansah).<ref>Die Königliche Familie auf koenig-bansah.de</ref>

Musikalisches Engagement

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Bansahs Haus während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006

Laut eigenen Angaben hat Bansah schon sechs CDs herausgebracht, so etwa im Jahr 2000 die Single Ein Herz aus Gold und zu Weihnachten 2005 eine CD mit O Tannenbaum in seiner Muttersprache sowie im April 2006 eine CD mit einem Fußballlied namens König Fußball zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland auf Deutsch. Dieses Lied ist auch die offizielle Fußballhymne seines Volkes.<ref name="NZZ">Claudia Kühner: Herrscher im Overall – Automechaniker in Deutschland, Regent in Ghana, NZZFolio 05/94.</ref>

Sonstiges

Weblinks

Commons: Céphas Bansah – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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