Câmpeni
| Câmpeni Topesdorf Topánfalva | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
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| Basisdaten | ||||||
| Staat: | Datei:Flag of Romania.svg Rumänien | |||||
| Historische Region: | Siebenbürgen | |||||
| Kreis: | Alba | |||||
| Koordinaten: | Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(6569) 46° 22′ N, 23° 3′ O
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| Zeitzone: | OEZ (UTC+2) | |||||
| Höhe: | 553 m | |||||
| Fläche: | 86,6 km² | |||||
| Einwohner: | 6.569 (1. Dezember 2021<ref name="vz2021">Volkszählung 2021 in Rumänien, Populația rezidentă după etnie, 1. Dezember 2021 (rumänisch).</ref>) | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 76 Einwohner je km² | |||||
| Postleitzahl: | 515500 | |||||
| Telefonvorwahl: | (+40) 02 58 | |||||
| Kfz-Kennzeichen: | AB | |||||
| Struktur und Verwaltung (Stand: 2024<ref>Autoritatea Electorală Permanentă: Primar. prezenta.roaep.ro, 9. Juni 2024, abgerufen am 21. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) | ||||||
| Gemeindeart: | Stadt | |||||
| Gliederung: | 20 Gemarkungen/Katastralgemeinden: Boncești, Borlești, Botești, Dânduț, Dric, Certege, Coasta Vâscului, Dealul Capsei, Fața Abrudului, Florești, Furduiești, Mihoiești, Motorăști, Peste Valea Bistrii, Poduri, Sorlița, Tomușești, Valea Bistrii, Valea Caselor, Vârși | |||||
| Bürgermeister : | Cristian-Dan Pașca (PNL) | |||||
| Postanschrift: | Str. Avram Iancu, nr. 5 loc. Câmpeni, jud. Alba, RO–515500 | |||||
| Website: | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Câmpeni ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) oder Topersdorf, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))<ref>Arcanum, Települések: Historisch-administratives Ortsnamenbuch von Siebenbürgen, Banat und Partium. arcanum.hu, abgerufen am 21. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> ist eine rumänische Kleinstadt im Kreis Alba in der Region Siebenbürgen.
Geographische Lage
Câmpeni liegt im Zentrum des Apuseni-Gebirges, zwischen den Teilgebirgen Găina im Westen, Muntele Mare im Norden und dem Siebenbürgischen Erzgebirge im Südosten. In der Stadt mündet der Fluss Abrud in den Arieș. Die Kreishauptstadt Alba Iulia befindet sich etwa 80 Kilometer südöstlich entfernt. Câmpeni ist Zentrum des Motzenlandes.
Geschichte
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1565. Der Ort gehörte damals zum Fürstentum Siebenbürgen. Etwa 25 Jahre später gewährte der siebenbürgische Fürst Sigismund Báthory der rumänischen Adelsfamilie Filimon die Erlaubnis zum Betrieb einer Mühle am Arieș. In der Folge entwickelte sich Câmpeni zu einem Zentrum der rumänischen Volksgruppe in Siebenbürgen; im Gegensatz zu den meisten anderen Regionen des Fürstentums existierte hier eine rumänische Oberschicht. Ende des 17. Jahrhunderts gelangte Câmpeni an Österreich-Ungarn. Im 18. Jahrhundert hatte es 5.400 Einwohner und soll damit größer gewesen sein als Alba Iulia oder Târgu Mureș.<ref name="rhbsb">Heinz Heltmann, Gustav Servatius (Hrsg.): Reisehandbuch Siebenbürgen. Kraft-Verlag, Würzburg 1993, ISBN 3-8083-2019-2.</ref> Eine wesentliche Rolle spielte der Bergbau, insbesondere die Förderung von Gold. Daneben lebten viele Bewohner von der Land- und Viehwirtschaft. Soziale Spannungen und nationale Unterdrückung führten zu mehreren Unruhen. 1782 kam es zu einer lokalen Bauernrebellion. 1784/85 brach hier ein Aufstand leibeigener Bauern unter den Führern Horea, Cloșca und Crișan aus, der blutig niedergeschlagen wurde.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />România Pitoreascâ, abgerufen am 26. Februar 2009 ( des Vorlage:IconExternal vom 6. März 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis..</ref> 1848/49 war die Region um Câmpeni Schauplatz von Kampfhandlungen zwischen rumänischen Revolutionären unter Avram Iancu und habsburgischen Truppen.<ref name=sfz>Wilhelm Ramming von Riedkirchen: Der Sommer-Feldzug des Revolutionskrieges in Siebenbürgen im Jahre 1849. Verlag F. A. Credner, Prag 1864.</ref>
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Câmpeni Teil Rumäniens. Wirtschaftlich dominierten zunehmend die Holzgewinnung und -verarbeitung. Einige kleinere Industriebetriebe siedelten sich an. 1961 wurde Câmpeni zur Stadt erklärt.
Bevölkerung
1850 lebten auf dem Gebiet der heutigen Stadt 2894 Einwohner. 2800 waren Rumänen, 33 Ungarn, 25 Deutsche und 23 Roma. 1992 wurde mit 8878 die größte Bevölkerungszahl registriert. Bei der Volkszählung 2002 lebten in Câmpeni 8080 Personen, darunter 7810 Rumänen, 248 Roma und 14 Ungarn. 5238 wohnten in Câmpeni, die übrigen 2572 in den 20 eingemeindeten Ortschaften.<ref>Varga E. Árpád: Volkszählungen 1880–2002 bei kia.hu, letzte Aktualisierung 2. November 2008 (PDF; 960 kB; ungarisch).</ref>
Verkehr
Câmpeni liegt an der 1912 eröffneten Schmalspurbahn von Turda nach Abrud. Diese ist seit Ende der 1990er Jahre für den regulären Verkehr geschlossen; auf dem Abschnitt zwischen Abrud und Câmpeni fahren sporadisch einige Züge zu touristischen Zwecken.<ref>Bilder der Schmalspurbahn zwischen Turda und Abrud, auf YouTube.</ref> Es bestehen Busverbindungen nach Turda. Durch Câmpeni führt die Nationalstraße DN75 von Turda nach Ștei.
Sehenswürdigkeiten
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- Avram Iancus Reiterdenkmal, 1940 im Zentrum der Stadt errichtet, steht unter Denkmalschutz.<ref name="rokm">Liste historischer Denkmäler des rumänischen Kulturministeriums, 2015 aktualisiert (PDF; 12,7 MB; rumänisch).</ref>
- Das Avram Iancu Museum<ref>„Câmpeni und das Muzeul Avram Iancu“ auf www.karpatenwilli.com.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Das Avram Iancu Museum ( vom 2. Oktober 2012 im Internet Archive) (rumänisch).</ref>
- Römisch-katholische Kirche St. Maria, 1832 errichtet
Persönlichkeiten
- Valerian Trifa (1914–1987),<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Valerian D. Trifa bei alternativaonline.ca ( vom 17. November 2013 im Internet Archive).</ref> rumänisch-orthodoxer Priester und faschistischer Politiker
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Abrud | Aiud | Alba Iulia | Baia de Arieș | Blaj | Câmpeni | Cugir | Ocna Mureș | Sebeș | Teiuș | Zlatna