Curt Johannes Braun
Curt J. Braun, gebürtig Kurt Johannes Braun (* 11. September 1903 in Guttstadt;<ref>Landesarchiv Berlin, Heiratsregister Standesamt Berlin-Wilmersdorf, Nr. 1159/1928</ref> † 5. Juni<ref>Sterbedatum laut Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3. Filmportal.de gibt als Sterbedatum den 8. Juni 1961 an, IMDb den 18. Juni 1961.</ref> 1961 in München), war ein deutscher Schriftsteller und Drehbuchautor.
Werk
Braun veröffentlichte bereits als 18-Jähriger seine ersten Kriminalromane. Er entwickelte sich zum Viel- und Schnellschreiber von Romanen und Theaterstücken, von denen viele auch verfilmt wurden. Insbesondere verfasste er eine große Zahl von Drehbüchern für Unterhaltungsfilme aller Art, meist Filmkomödien, aber auch Kriminalfilme und Filmdramen. Als Co-Autor war er auch an den beiden eindeutig dem nationalsozialistischen Gedankengut verpflichteten Produktionen Der Herrscher (1936) und Die Entlassung (1942) beteiligt.
Sein Theaterstück Mit meinen Augen, ein 1943 entstandenes Stück um Liebesprobleme, war am Staatstheater Berlin im Herbst 1944 unter der Regie von Helmut Käutner die letzte Aufführung vor der allgemeinen Theaterschließung. In späteren Jahren schrieb Braun auch Hörspiele und Fernsehspiele.
Textbeispiel 1931
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| {{#if:trim|Ein Autobesitzer hat nicht eine Geliebte, wie jeder andere Mann, sondern zwei: die Frau seines Herzens und – sein Auto. Der Tag, an dem man zum ersten Male seinen Wagen besteigt, ist schön wie eine Hochzeit. Bei einem Autokauf gibt es fast nur Liebesheiraten. Streicht man zum erstenmal über das juchtenparfümierte Lederpolster, so fühlt man das zarte Kleid einer Frau in seinen Händen. Öffnet man zum ersten Male die Haube, so erblickt man klar und glänzend die Seele eines Lebewesens. [...] Ein neuer Wagen ist wie [...] eine Jungfrau, in klösterlicher Abgeschiedenheit aufgezogen, die erst unter deinen Händen Mensch werden soll. [...] Sei nicht allzu stürmisch in der Hochzeitsnacht. [...] Sei zart zu deinem Wagen. Spiele mit der Kuppelung, als ob du die Hände einer Frau streicheltest; – wenn du Gas gibst, spüre, wie die Nerven des schönen Menschtiers unter dir zu vibrieren beginnen, und überreize sie nicht. [...] Dennoch. Jede Ehe braucht Stürme, vergiß es nicht! Auch deine Geliebte ist eifersüchtig! Auch dein Wagen will gelegentlich seine Kraft zeigen, um dir neue Reize zu bieten.}}
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Werke
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Filmografie als Drehbuchautor
Literatur
- Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Erster Band A – C. Erik Aaes – Jack Carson, Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 532 f.
Weblinks
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Einzelnachweise
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