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Coppenbrügge

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wappen Deutschlandkarte
Datei:Wappen coppenbruegge.jpg
Basisdaten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 52° 7′ N, 9° 33′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|03252004}}Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 52° 7′ N, 9° 33′ O
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Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Hameln-Pyrmont
Höhe: 142 m ü. NHN
Fläche: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km²
Einwohner: {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|03252004}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code QUELLE}}</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km²
Postleitzahl: 31863
Vorwahlen: 05156, 05159
Kfz-Kennzeichen: HM
Gemeindeschlüssel: 03 2 52 004
Fleckengliederung: 12 Ortsteile
Adresse der
Fleckenverwaltung:
Schloßstraße 2 und 14
31863 Coppenbrügge
Website: www.coppenbruegge.de
Bürgermeister: Thomas Küllig (parteilos)
Lage des Fleckens Coppenbrügge im Landkreis Hameln-Pyrmont
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Bild:Coppenbrügge in HM.svg|rahmenlos|300x375px|zentriert|Karte poly 152 114 127 81 116 80 107 69 123 58 126 48 142 56 159 26 179 29 186 8 202 11 200 23 213 29 227 63 214 67 217 78 214 96 222 107 224 114 230 133 206 124 194 141 170 132 173 122 154 110 142 92 Bad Münder am Deister poly 238 173 238 201 260 231 307 301 314 293 304 280 313 266 307 247 320 237 314 213 320 201 317 190 326 170 331 168 330 159 295 140 274 137 276 159 286 173 275 183 Salzhemmendorf poly 185 196 183 172 194 172 187 145 206 129 221 142 227 118 237 116 255 105 293 137 263 142 274 157 285 173 275 182 242 176 238 194 252 218 252 229 240 230 241 235 200 215 200 202 Coppenbrügge poly 16 169 46 181 53 168 69 160 80 150 103 142 113 137 134 141 154 113 134 90 114 78 108 63 93 59 34 87 12 89 3 96 31 128 24 133 15 134 18 144 28 145 Hessisch Oldendorf poly 69 156 80 186 95 197 106 207 112 223 127 205 151 222 175 210 184 198 184 174 191 167 197 150 184 137 171 133 170 122 151 114 130 144 111 142 97 146 76 145 Hameln poly 91 272 106 268 115 241 106 233 116 221 125 210 152 220 168 214 184 200 200 204 202 216 245 238 241 245 211 248 209 258 211 263 194 269 175 284 165 285 130 290 123 290 119 303 115 285 Emmerthal poly 18 289 72 266 91 270 105 282 114 291 115 300 125 309 130 312 128 328 114 335 101 341 93 347 73 349 79 338 87 300 74 300 60 283 42 301 35 308 Bad Pyrmont poly 17 282 54 274 67 264 90 266 98 270 107 266 110 250 115 242 108 235 112 222 108 203 95 199 82 192 73 176 66 158 53 178 40 184 26 174 14 170 14 179 30 191 16 215 25 238 32 255 Aerzen poly 115 362 100 349 87 349 75 355 63 358 74 341 86 303 57 289 50 308 36 313 15 292 26 269 29 255 20 226 22 206 25 188 11 178 0 176 4 147 0 358 Nordrhein-Westfalen poly 115 358 103 343 119 333 130 321 133 311 126 304 131 292 147 290 175 286 201 266 221 252 236 244 249 230 265 225 305 295 315 298 334 307 352 287 353 288 347 361 132 360 Landkreis Holzminden poly 353 285 345 288 346 299 335 305 305 279 311 264 311 253 318 243 322 231 316 214 323 199 320 192 329 170 332 159 314 153 307 143 296 145 305 139 317 140 326 147 329 145 344 140 346 129 353 119 Landkreis Hildesheim poly 185 0 203 12 201 21 212 28 223 40 224 55 227 62 227 68 217 102 226 114 242 107 253 105 279 122 289 135 309 140 323 142 330 145 340 128 353 120 354 107 342 97 247 98 247 2 235 0 Region Hannover poly 3 174 12 177 15 168 15 161 24 146 12 136 13 132 26 133 31 130 5 92 11 84 25 90 73 58 88 56 119 61 123 50 158 26 173 26 185 4 180 0 1 1 Landkreis Schaumburg rect 298 56 311 69 Landkreis Hameln-Pyrmont rect 249 3 348 97 Niedersachsen desc bottom-right </imagemap>

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Datei:Coppenbruegge altes Forstamt.jpg
Das ehemalige Forstamt
Datei:Burg Coppenbrügge Panorama.jpg
Die Ruine von Burg Coppenbrügge
Datei:Coppenbruegge Museum.jpg
Museum im Innenhof der Burgruine
Datei:Coppenbruegge Feuerhake-Brunnen.jpg
Der Ernst-Feuerhake-Brunnen
Datei:Burg Coppenbrügge Peter Linde Stein.jpg
Peter-Linde in der Burg Coppenbrügge
Datei:Freibad (19).jpg
Freibad nach der Komplettsanierung 2011

Coppenbrügge ist ein Flecken im niedersächsischen Landkreis Hameln-Pyrmont.

Geographie

Lage

Der Ort liegt am Nordrand des Ith, etwa 15 Kilometer östlich von Hameln.

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Der Flecken besteht aus den folgenden Ortsteilen:

  1. Bäntorf
  2. Behrensen
  3. Bessingen
  4. Bisperode
  5. Brünnighausen mit der Siedlung Nesselberg
  6. Coppenbrügge
  7. Diedersen
  8. Dörpe
  9. Harderode
  10. Herkensen
  11. Hohnsen
  12. Marienau mit Salzburg (Coppenbrügge) und Rittergut Voldagsen

Nachbargemeinden

Bad Münder Springe
Region Hannover
Hameln Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt
Emmerthal Halle
Landkreis Holzminden
Salzhemmendorf

Geschichte

Coppenbrügge wurde um 1000 das erste Mal urkundlich in einer Grenzbeschreibung des Bistums Hildesheim als Cobbanbrug<ref name="Geschichte" /> erwähnt. Am 9. März 1062 verlieh Kaiser Heinrich IV. dem Bischof Hezilo von Hildesheim den Forstbann bei Coppenbrügge. Um 1200 erbaute Graf Bernhard von Poppenburg, der auf der Burg Poppenburg saß, die Spiegelburg bei Lauenstein. Danach nannte er sich Bernhard von Poppenburg und Spiegelberg. Die Spiegelburg wurde im Tal zwischen Ith und Osterwald an der alten Heer- und Handelsstraße in der Nähe eines Sumpfgebiets erbaut. Bei der Straße handelte es sich um den Hellweg, der von Aachen nach Königsberg führte. Danach war es die Reichsstraße 1 und heute die Bundesstraße 1. Ab 1217 nannte sich Graf Bernhard nur noch „von Spiegelberg“.

1226 brach eine Fehde zwischen Bernhard von Spiegelberg und Bodo von Homburg aus. 1238 eroberten die Homburger die Burg Spiegelberg, die Grafen von Spiegelberg verließen das Land. 1247 errichten sich die Homburger die Burg Lauenstein. 1260 übergab Johann von Brünnighausen seinen Besitz dem Bischof von Minden. Dieser Besitz wurde 1281 dem Grafen von Spiegelberg übergeben, dadurch entstand die Grafschaft Spiegelberg mit dem Hauptort Coppenbrügge. Um 1300 stifteten die Spiegelberger den Karmeliten zum Bau ihres Klosters in Marienau Grund und Boden, und 1303 wurde die Burg Coppenbrügge neu errichtet.

Von 1409 bis 1435 kämpften die Spiegelberger mit den welfischen Herzögen um neue Gebiete an der Weser und im Tal der Hamel. Die Kämpfe endeten mit einer völligen Niederlage der Spiegelberger, aber die Grafschaft blieb erhalten. 1494 erbten die Spiegelberger die Grafschaft Pyrmont.

1519 brach die Hildesheimer Stiftsfehde aus, das Hochstift Hildesheim geriet mit den welfischen Fürstentümern Braunschweig-Wolfenbüttel und Calenberg in Konflikt. Diese ursprünglich rein lokale Fehde entwickelte sich zu einer Auseinandersetzung niedersächsischer Territorialfürsten, in die auch die Grafen von Spiegelberg verwickelt waren. Die Fehde war erst 1523 beendet.

Um 1540 wurde Coppenbrügge reformiert. Wenig später, im Jahr 1557, fiel Graf Philipp von Spiegelberg und Pyrmont in der Schlacht bei Saint-Quentin. Die Herrschaft ging zunächst von 1557 bis 1584 an das Haus Lippe über. Ab 1584 regierte das Haus Gleichen-Tonnaund, ab 1631 das Haus Nassau-Dietz. Ihm folgte Anfang des 18. Jahrhunderts das Haus Nassau-Oranien (Niederlande).

1692 wurden bei einem großen Brand fast alle Bürgerhäuser zerstört. Am 10. August 1697 besuchte der russische Zar Peter der Große Coppenbrügge, zusammen mit der Kurfürstin Sophie von Hannover und der Kurfürstin Sophie Charlotte von Brandenburg. Zu Ehren dieses Treffens wurde die auf dem Burggelände stehende Sommer-Linde in „Peterlinde“ umbenannt, die noch heute steht. Am 18. September 1740 kam auch Friedrich II. von Preußen. 1764 wurde die alte Schwefelquelle in der Coppenbrügger Landwehr erneuert und für Heilzwecke ausgebaut.

Spiegelberg kam 1810 an das Königreich Westphalen, durch den Wiener Kongress (1815) kommt die Grafschaft wieder an die Nassau-Oranier (Niederlande). Doch schon 1819 wurde Spiegelberg als „Amt Coppenbrügge“ an das Königreich Hannover verkauft, es wurde 1866 preußisch.

1875 wurde die Eisenbahnlinie Hameln–Hildesheim erbaut, einige Jahre später (1906) gründete Carl Netter das Sanatorium Lindenbrunn. Der Feuerhake-Brunnen wurde 1908 errichtet. Er war ein Dank der Gemeinde Coppenbrügge an Ernst Feuerhake (1850–1924), der der Gemeinde eine Wasserleitung gestiftet hatte. Er stiftete auch die beiden großen farbigen Fenster im Chorraum der St.-Nicolai-Kirche. Seit 1945 gehört Coppenbrügge zum Land Niedersachsen.

Im Jahre 1957 wurde das Freibad eingeweiht. 1958 wurde die grundlegende Renovierung der Kirche beendet. 1962 erfolgte die Auflösung des Domänenlandes und der Verkauf sowie Abriss der Gebäude. Das Gutshaus wurde staatliches Forstamt. 1969 wurde das Sanatorium Lindenbrunn von seinen Besitzern aufgegeben und an den Verein zur Betreuung von Schwerbehinderten verkauft. 1972/1973 wurde das neu eingerichtete Fachkrankenhaus Lindenbrunn mit einer Kapazität von 255 Betten eingeweiht. 1976 wurde das Hallenbad eröffnet. Nach gründlicher Renovierung der Burgruine und des ehemaligen Amtsgerichtsgebäudes erfolgte 1986 die Eröffnung des Museums in der Burg. 1993 kam es zum Anschluss der letzten Ortsteile an die zentrale Wasserversorgung und an die zentrale Abwasserentsorgung.

Im Jahre 2011/2012 wurde das Freibad grundlegend renoviert. Die Schwimmbecken werden jetzt mit Fernwärme aus einer Biogas-Anlage in Brünnighausen beheizt. Auch das Hallenbad wurde neu errichtet und die gesamte Dachfläche mit Sonnenkollektoren ausgestattet.

Im Schuljahr 2015/16 öffnete in den Räumen der ehemaligen Förderschule die Freie Schule Weserbergland ihre Pforten, eine Ersatzschule in freier Trägerschaft, die nach dem Montessori-Ansatz arbeitet.

Herkunft des Ortsnamens

Alte Bezeichnungen von Coppenbrügge sind im 10. Jahrhundert Cobbanbrug, 1013 Cobbanberg, 1062 Choppenbrukke, 1281 Cobbenbrukke, 1381 Kobbenbrughe, 1388 Kopenbrügge und 1393 Cobbenbrugge. Der Beleg von 1013 enthält als einziger „-berg“ und ist wohl eine fehlerhafte Schreibung oder eine falsch gehörte Form. Der erste Teil gehört wohl zu einer alten germanischen Bezeichnung für „Berg, Bergspitze“, urgermanisch „kuban-, koban-“, mittelhochdeutsch „kuppe“, also „Spitze, Gipfel“, frühneuhochdeutsch „koppe“, also „Bergkuppe, Baumgipfel“. „Kopf“ bedeutet auch „das Obere eines Berges“, letzten Endes gehört hierher natürlich auch Kuppe, auch die Schneekoppe. Im zweiten Teil steht niederdeutsch „brügge“, also „Brücke“. Coppenbrügge bedeutet demnach „Bergbrücke, Brücke am Berg“. Angesichts der Lage an der Nordspitze des Ith ist dies eine schlüssige Deutung.<ref name="Ortsnamenforscher" />

Datei:Coppenbrügge, HM - Osterstr Nr 3 u 5 v W.jpg
Osterstraße in Coppenbrügge

Bezug zum Rattenfänger von Hameln

Eine weniger stark vertretene Theorie zur Sage vom Rattenfänger von Hameln besagt, dass die Hamelner Kinder einem heidnischen Sektenführer aufgesessen sein könnten. Sie könnten zu einem religiösen Ritus in die Wälder bei Coppenbrügge geführt worden sein, wo sie heidnische Tänze aufführten. Dabei habe es einen Bergrutsch oder Erdfall gegeben, wodurch die meisten umgekommen seien. Noch heute lässt sich dort eine große Kuhle finden, die durch ein solches Ereignis entstanden sein könnte.<ref>Gernot Hüsam: Der Koppen-Berg der Rattenfängersage von Hameln. Herausgeber: Museumsverein Coppenbrügge e. V. 1990</ref> Die Wanderung der Kinder nach Coppenbrügge wurde 2009 anlässlich des 725. Jubiläums der Stadt Hameln nachgestellt.<ref>Rattenfänger entführt Kinder bei n-tv vom 26. Juni 2009</ref>

Eingemeindungen

Im Zuge der Gebietsreform in Niedersachsen wurden die zuvor selbständigen Gemeinden Bäntorf, Behrensen, Bessingen, Bisperode, Brünnighausen, Diedersen, Dörpe, Harderode, Herkensen, Hohnsen und Marienau am 1. Januar 1973 in den Flecken Coppenbrügge eingegliedert.<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982" />

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
1910 1281 <ref name="Gemeindeverzeichnis1910" />
1925 1223 <ref name="Rademacher" />
1933 1205
1939 1266
1950 2553 <ref name="Gemeindeverzeichnis1956" />
1956 2220
1961 08439<templatestyles src="FN/styles.css" /> 1 <ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982" />
1970 08255<templatestyles src="FN/styles.css" /> 2
1973 8214 <ref name="destatis1973" />
1975 08130<templatestyles src="FN/styles.css" /> 3 <ref name="destatis" />
Jahr Einwohner Quelle
1980 7876<templatestyles src="FN/styles.css" /> 3 <ref name="destatis" />
1985 7368<templatestyles src="FN/styles.css" /> 3
1990 7758<templatestyles src="FN/styles.css" /> 3
1995 8025<templatestyles src="FN/styles.css" /> 3
2000 8052<templatestyles src="FN/styles.css" /> 3
2005 7927<templatestyles src="FN/styles.css" /> 3
2010 7415<templatestyles src="FN/styles.css" /> 3
2015 7152<templatestyles src="FN/styles.css" /> 3
2020 6998<templatestyles src="FN/styles.css" /> 3
2022 6964 <ref>Zensus-Daten für die Einheitsgemeinde Coppenbrügge. ndr.de, abgerufen am 9. Oktober 2024.</ref>

<templatestyles src="FN/styles.css" />

1 
am 6. Juni, mit den 1973 eingemeindeten Ortsteilen

<templatestyles src="FN/styles.css" />

2 
am 27. Mai, mit den 1973 eingemeindeten Ortsteilen

<templatestyles src="FN/styles.css" />

3 
jeweils zum 31. Dezember
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Religion

Datei:Coppenbrügge Kirche Maria 3.JPG
Ehemalige katholische Kirche

Die evangelischen Bewohner gehören zu den evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden Coppenbrügge, Bessingen-Ith-Nesselberg und Am Ith mit jeweils eigenen Pfarrämtern. Sie sind Teil des Kirchenkreises Hildesheimer Land-Alfeld.

Die 1968 erbaute katholische Kirche Maria Königin der Apostel wurde 2012 profaniert. Heute ist St. Benedikt im 5 km entfernten Lauenstein die nächstgelegene katholische Kirche.

Politik

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Wahl zum Gemeinderat 2021
Wahlbeteiligung: 62,79 %<ref name="Rat" />
 %
40
30
20
10
0
39,83 %
36,06 %
12,69 %
9,05 %
n. k. %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2016
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−10
+7,98 %p
−2,55 %p
+5,30 %p
+1,07 %p
−8,87 %p

Gemeinderat

Der Rat des Fleckens Coppenbrügge besteht aus 20 Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Gemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 7001 und 8000 Einwohnern.<ref name="Abgeordnete" /> Die 20 Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Stimm- und sitzberechtigt im Rat ist außerdem der hauptamtliche Bürgermeister.

Die letzte Kommunalwahl am 12. September 2021 ergab das folgende Ergebnis<ref>Amtliches Endergebnis Wahl zum Gemeinderat Flecken Coppenbrügge. 12. September 2021, abgerufen am 30. Mai 2022.</ref>:

Bürgermeister

Hauptamtlicher Bürgermeister des Fleckens Coppenbrügge ist Thomas Küllig (parteilos). Bei der letzten Bürgermeisterwahl am 9. Juni 2024 konnte er sich zunächst mit 35,7 % der Stimmen gegen drei Gegenkandidaten durchsetzen. In der anschließenden Stichwahl erhielt er 59,3 %. Die Wahlbeteiligung lag bei 75,8 bzw. bei 60 %.<ref name="Bürgermw." /> Seine Stellvertreter sind Karin Dröge und Rainer Olze.<ref name="Bürgerm." />

Külligs Vorgänger Hans-Ulrich Peschka (CDU) trat zwei Jahre vor Ende seiner dritten Amtszeit zurück.

Ortsrat Coppenbrügge

Der Ortsrat der Ortschaft Coppenbrügge setzt sich aus fünf Ratsfrauen und vier Ratsherren zusammen. Er vertritt auf kommunaler Ebene die Coppenbrügger Ortsteile Coppenbrügge, Dörpe und Marienau.<ref name="O-rat" />

(Stand: Kommunalwahl 12. September 2021)

Ortsbürgermeister

Der Ortsbürgermeister ist Cord Bormann (SPD). Sein Stellvertreter ist Ingo Mücke (UWG-FC).<ref name="O-Bürgm" />

Weitere Ortsräte und -bürgermeister des Fleckens

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Wappen

[[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen von Coppenbrügge]] Blasonierung: „In Grün über einem offenen goldenen Fass schwebend ein goldenes Hirschgeweih.“<ref name="Wappen">Klemens Stadler: Deutsche Wappen Bundesrepublik Deutschland. Die Gemeindewappen der Bundesländer Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Band 5. Angelsachsen-Verlag, Bremen 1970, S. 32.</ref>
Wappenbegründung: Das Wappen entstand wahrscheinlich zu jener Zeit, als 1618 die Grafen von Gleichen dem Ort die Stadtprivilegien verliehen. In einem Siegel des 17. Jahrhunderts ist im Schildfuß ein Fass, am oberen Schildrand ein Geweih zu sehen. Es stammt von den Grafen von Spiegelberg, die ebenfalls in ihrem Schild und der Helmzier einen Hirsch führten. Das Fass geht auf das alte Brauwesen zurück, kann aber auch eine Fehldeutung des Topfhelms derer zu Spiegelberg sein.

Flagge

Die Gemeindeflagge ist grün und mit gelben Rändern verziert, mittig aufgelegt ist das Wappen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

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Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft

Von überregionaler Bekanntheit ist das in Marienau ansässige Unternehmen Wini Büromöbel und das Krankenhaus Lindenbrunn, dass speziell mit 212 Betten auf die Diagnostik, Therapie und Pflege von Patienten mit neurologischen und geriatrischen Erkrankungen ausgerichtet ist.

Verkehr

Der Ort liegt an den Bundesstraßen 1 und 442 und an der Bahnstrecke Elze–Löhne. Auf der Strecke verkehrt stündlich die Linie RB 77 Herford–Hameln–Hildesheim. Es gibt verschiedene Busverbindungen.

Baubeginn der Ortsumgehung Coppenbrügge / Marienau im Zuge der Bundesstraße 1 war am 7. Januar 2016.<ref name="Baubeginn" /> Die Gesamtfertigstellung ist für Ende 2026 geplant. Damit sollen die bisherigen Bundesstraßen 1 und 442 zu Gemeindestrassen herabgestuft werden.<ref name="Baufortschritt">Ortsumgehung Coppenbrügge / Marienau im Zuge der Bundesstraße 1. Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, 20. September 2022, abgerufen am 26. August 2023.</ref> Die Kategorie:Wikipedia:Veraltet nach Dezember 2026 existiert noch nicht. Lege sie mit folgendem Text {{Zukunftskategorie|2026|12}} an. Bereits am 28. Juli 2021 wurde ein erster Teilabschnitt zwischen westlich Coppenbrügge und dem neuen Anschluss Coppenbrügge-Ost / Am Schlägerfeld zur alten Bundesstraße 1 komplett für den Verkehr freigegeben.<ref name="Baufortschritt " /> Weitere fertiggestellte Streckenabschnitte sollen ebenfalls vor 2026 freigegeben werden.<ref name="Ortsumgehung" />

Das Segelfluggelände Bisperode-West liegt etwa 7 km südwestlich des Zentrums in der Ortschaft Bisperode.

Infrastruktur

In Coppenbrügge gibt es ein beheiztes Freibad, ein Hallenbad, diverse Lebensmitteldiscounter, eine Tankstelle, mehrere Ärzte, ein Krankenhaus, Einzelhändler, Handwerksbetriebe und Gastronomie. Eine Grundschule, eine freie Schule (staatlich anerkannte Schule in freier Trägerschaft) und zwei Kindertagesstätten, ein Waldkindergarten sowie Alten- und Pflegeheime sind vorhanden.

Tourismus

Im touristischen Bereich gibt es verschiedene Angebote wie ein Freizeitgelände in einer ehemaligen Kiesgrube für Mountainbiking und Schießsportarten. Es gibt einen Campingplatz und Übernachtungsmöglichkeiten durch Hotels und Privatpensionen. Im historischen Ortskern des Hauptortes befinden sich die Ruine der Burg Coppenbrügge mit dem Burgmuseum Coppenbrügge, ein historischer Brunnen und eine Kirche im romanischen Stil. Es sind Wandermöglichkeiten im Ith vorhanden. Bedeutung hat dabei der Ith-Hils-Weg. Der Europäischer Fernwanderweg E11 führt über Bisperode nach Coppenbrügge und von dort auf den Ith Kamm in Richtung Süden.

Persönlichkeiten

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="Abgeordnete">Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG); § 46 – Zahl der Abgeordneten. In: Niedersächsisches Vorschrifteninformationssystem (NI-VORIS). 17. Dezember 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 26. Juni 2020; abgerufen am 12. November 2019.</ref> <ref name="Baubeginn">

Ortsumgehung Coppenbrügge/Marienau im Zuge der Bundesstraße 1. In: strassenbau.niedersachsen.de. Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, abgerufen am 12. November 2019.

</ref> <ref name="Bürgerm.">

Bürgermeister. In: coppenbruegge.de. Abgerufen am 30. Januar 2025.

</ref> <ref name="Bürgermw.">

Wahl des Bürgermeisters Flecken Coppenbrügge. In: votemanager.kdo.de. Abgerufen am 30. Juni 2024.

</ref> <ref name="destatis">

Gemeindeverzeichnis – Archiv – Regionale Gliederung – Jahresausgaben – Niedersachsen. (Alle politisch selbständigen Gemeinden im EXCEL-Format). In: Webseite Destatis. Statistisches Bundesamt, abgerufen am 12. November 2019.

</ref> <ref name="destatis1973">

Niedersächsisches Landesverwaltungsamt (Hrsg.): Gemeindeverzeichnis für Niedersachsen. Gemeinden und Gemeindefreie Gebiete. Eigenverlag, Hannover 1. Januar 1973, S. 23, Landkreis Hameln-Pyrmont (Digitalisat [PDF; 21,3 MB; abgerufen am 4. Dezember 2021]).

</ref> <ref name="Gemeindeverzeichnis1910">

Ulrich Schubert: Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Landkreis Hameln. Angaben vom 1. Dezember 1910. In: gemeindeverzeichnis.de. 14. März 2021, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. Juni 2023; abgerufen am 4. Dezember 2021 (Siehe unter: Koppenbrügge).

</ref> <ref name="Gemeindeverzeichnis1956">

Vorlage:Gemeindeverzeichnis Deutschland 1956

</ref> <ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982"> </ref> <ref name="Geschichte">Geschichte des Flecken Coppenbrügge. In: coppenbruegge.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. März 2009; abgerufen am 2. März 2009.</ref> <ref name="O-Bürgm">

Ortsbürgermeister. In: coppenbruegge.ratsinformationsdienst.de. Abgerufen am 12. November 2019.

</ref> <ref name="O-rat">

Ortsrat Coppenbrügge. In: coppenbruegge.ratsinformationsdienst.de. Abgerufen am 12. November 2019.

</ref> <ref name="Ortsnamenforscher">

Jürgen Udolph (Recherche): Der „Ortsnamenforscher“. In: Webseite NDR 1 Niedersachsen. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. Dezember 2016; abgerufen am 3. August 2019.

</ref> <ref name="Ortsumgehung">

Baubeginn für zwei wichtige Ortsumgehungen in Südniedersachsen. In: mw.niedersachsen.de. Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, abgerufen am 12. November 2019.

</ref> <ref name="Rademacher">

Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de

</ref> <ref name="Rat">Gesamtergebnis Gemeinderatswahl 2016. In: coppenbrügge.de. 11. September 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. September 2017; abgerufen am 25. Oktober 2018.</ref> </references>

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