Zum Inhalt springen

Colinearität

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Vorlage:Hinweisbaustein

Colinearität (auch Kolinearität) ist ein Begriff aus der Genetik. Er besagt, dass es eine Entsprechung zwischen der Nukleotidsequenz der DNA eines Gens und der Nukleotidsequenz der Ribonukleinsäure bzw. der Aminosäuresequenz gibt.<ref name = SPE> Lexikon der Biologie: Colinearität Spektrum der Wissenschaft, abgerufen am 7. November 2023</ref>

Nucleotidsequenzfolge des primären Genprodukts (mRNA, rRNA oder tRNA; Ribonucleinsäuren) bzw. in der Aminosäuresequenz des sekundären Genprodukts (Polypeptid; Genexpression, Proteine).

Der Nachweis der Colinearität spielte eine wichtige Rolle in der Aufklärung des genetischen Codes. Entsprechende Experimente wurden von Charles Yanofsky und Sydney Brenner Anfang der 1960er Jahre erbracht.

Das Wissen um diese Zusammenhänge gilt als wichtige Voraussetzung für das Spleißen.<ref name = SPE/>

Literatur

  • Jochen Graw: Genetik. Berlin, Heidelberg 2010, ISBN 978-3-642-04998-9, S. 58 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.)
  • James D. Watson: Molekularbiologie. München 2011, ISBN 978-3-86894-029-9, S. 44f (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.)

Einzelnachweise

<references/>