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Chäs und Brot

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Chäs und Brot
Staat: Vorlage:CHE2
Kanton: Kanton BernDatei:CHE Bern COA.svg Bern (BE)
Verwaltungskreis: Bern-Mittellandw
Einwohnergemeinde: Berni2w1
Postleitzahl: 3019
Koordinaten: 593794 / 198323Koordinaten: 46° 56′ 9″ N, 7° 21′ 26″ O; CH1903: 593794 / 198323
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Höhe: 595 m ü. M.
Datei:ChaesUBrot2013.JPG
Bushaltestelle Chäs und Brot
Bushaltestelle Chäs und Brot
Karte
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Chäs und Brot, berndeutsch Chäs u Brot [<templatestyles src="IPA/styles.css" />xæːs ʊ brɔːt],<ref name="ONB">Ortsnamenbuch des Kantons Bern (alter Kantonsteil). Begründet von Paul Zinsli. Zweiter Teil. Francke, Bern 1987, Seite 430 f.</ref> ist eine ländliche Siedlung beim Weiler Oberbottigen im Berner Quartier Bümpliz-Oberbottigen. Die Postadresse lautet Bottigenstrasse, 3019 Bern. Bis 1919 gehörte das Gebiet rund um Chäs und Brot zur damaligen Gemeinde Bümpliz.<ref>Oberbottigen und Umgebung – Geschichte. In: oberbottigen.ch. Abgerufen am 3. Januar 2024.</ref>

Legende

Laut einer Sage<ref>mfbe.ch: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Laupen – Chäs und Brot (Memento vom 9. März 2014 im Internet Archive)</ref> soll in Chäs und Brot das Schweizerkreuz entstanden sein. Am 21. Juni 1339 fand die Schlacht bei Laupen statt. Das u. a. von freiburgischen und habsburgischen Truppen belagerte Laupen wurde an diesem Tag befreit, unter anderem mit der Hilfe befreundeter Truppen aus den Waldstätten und dem Haslital. Damals zogen die befreundeten Truppen noch nicht unter einem gemeinsamen Banner gegen ihre Feinde. Am Vortag der Schlacht verköstigten sich die Waldstätter und die Haslitaler in Chäs und Brot. Man fragte sich, wie man Freund von Feind unterscheiden könne. Eine Frau hatte die zündende Idee: Sie zerriss Leinentücher und brachte diese den Kämpfern kreuzweise auf ihren Hemden an.

Die Sage, die zweifellos ätiologisch ist, soll den Namen der Siedlung erklären. In der Namenkunde werden hingegen ein Bezug auf grundherrliche Abgaben oder aber, was wahrscheinlicher ist, ein «Spottname auf eine vielleicht kleine und wenig ertragreiche Bauernsiedlung» erwogen.<ref name="ONB" />

Literatur

Einzelnachweise

<references />