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Christopher Gäng

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Christopher Gäng
Datei:Christopher Gäng - Hertha BSC Berlin (3).jpg
Christopher Gäng (2009)
Personalia
Geburtsname Meyer
Geburtstag 10. Mai 1988
Geburtsort MannheimDeutschland
Größe 188 cm
Position Tor
Junioren
Jahre Station
1994–1999 SSV Vogelstang
1999–2006 SV Waldhof Mannheim
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2005–2007 SV Waldhof Mannheim 43 (0)
2007–2010 Hertha BSC II 40 (0)
2007–2010 Hertha BSC 1 (0)
2010–2011 RB Leipzig 8 (0)
2011–2012 Türkiyemspor Berlin 9 (0)
2012–2013 1. FC Lokomotive Leipzig 36 (0)
2013–2016 SG Sonnenhof Großaspach 67 (0)
2016–2019 SV Waldhof Mannheim 2 (0)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 18. Mai 2019

Christopher Gäng (* 10. Mai 1988 in Mannheim) ist ein ehemaliger deutscher Fußballtorhüter. Er spielte zuletzt in der Regionalliga Südwest beim SV Waldhof Mannheim. Er wurde vor dem letzten Heimspiel der Saison 2018/2019 von den Waldhöfern verabschiedet.<ref>Alexander Müller: Weitere Abgänge beim SV Waldhof stehen fest. 16. Mai 2019, abgerufen am 1. Juni 2019.</ref>

Laufbahn

Christopher Gäng begann in der E-Jugend des SSV Vogelstang.<ref>Christopher Gäng (#1) Torwart. Mannheim 24, abgerufen am 13. Mai 2019.</ref> Dann wechselte er zur Mannschaft des SV Waldhof Mannheim, für die er 43 Spiele in der Oberliga Baden-Württemberg spielte.

Im Sommer 2007 wurde Gäng als einziger Spieler eines Nichtprofiklubs für die Europameisterschaft in Österreich in die DFB-U-19-Nationalelf berufen. Auf Grund eines Bruches an der linken Hand einen Tag vor Beginn des Turniers, konnte er nicht teilnehmen. Für ihn wurde Ralf Fährmann nachnominiert.<ref>Fährmann kommt für Gäng. kicker online, 17. Juli 2007, abgerufen am 16. Januar 2014.</ref>

Zur Saison 2007/08 wechselte Gäng nach Berlin zu Hertha BSC. Für die zweite Mannschaft von Hertha absolvierte er 40 Spiele und bekam im Durchschnitt nur 0,57 Tore pro Spiel. Als Stammtorhüter Jaroslav Drobný als auch Ersatzkeeper Christian Fiedler verletzt ausfielen, kam Gäng am 1. November 2008 beim Auswärtsspiel in Bremen zu seinem einzigen Bundesligaeinsatz seiner Karriere und kassierte fünf Treffer (das Spiel endete 1:5).

Zur Saison 2010/11 wechselte Gäng ablösefrei zu RB Leipzig in die Regionalliga Nord.<ref name="Bild">Ex-Hertha-Keeper Gäng: „Fußball ist ein Huren-Geschäft“. Bild, 8. Februar 2013, abgerufen am 16. Januar 2014.</ref> Für RB Leipzig bestritt er acht Spiele. Gleich sein erstes Spiel war eine 1:5-Niederlage im Heimspiel gegen Holstein Kiel. Da sich sein Vertrag erst bei zehn Spielen verlängert hätte, musste er nach nur einer Saison den Verein wieder verlassen.<ref name="Bild" /> Gäng ging zurück nach Berlin, diesmal zum Oberligisten Türkiyemspor Berlin. Nachdem sich Gäng auf Grund ausbleibender Gehaltszahlungen weigerte, weiterhin für Türkiyemspor aufzulaufen, wurde er vom Verein gekündigt.<ref name="Bild" /> Im Januar 2012 wechselte er zum Oberligisten 1. FC Lokomotive Leipzig.<ref>Christopher Gäng unterschreibt beim 1. FC Lok. Webseite des 1.FC Lokomotive Leipzig, 31. Januar 2012, abgerufen am 16. Januar 2014.</ref> Er kam auf 13 Rückrundenspiele und qualifizierte sich mit dem Verein für die neue Regionalliga Nordost.

Zur Saison 2013/14 wechselte Gäng zur SG Sonnenhof Großaspach in die Regionalliga Südwest. Im Juni 2016 kehrte Gäng in seinen Geburtsort zurück und unterschrieb einen Dreijahresvertrag beim SV Waldhof Mannheim.<ref>Vorstellung von drei weiteren Neuzugänge. In: Pressemitteilung. SV Waldhof Mannheim, 20. Juni 2016, abgerufen am 16. Juli 2017.</ref> In der Saison 2019/2020 musste er aufgrund anhaltender Schmerzen im Sprunggelenk seine Fußball-Karriere beenden.<ref>liga-drei.de: Waldhof Mannheim: Was wurde aus den Abgängen 2019? (28. April 2023), abgerufen am 14. Februar 2025</ref>

Er ist ausgebildeter Fitnesskaufmann.<ref>Christopher Gäng: Das Stehaufmännchen. Abgerufen am 31. Oktober 2023.</ref>

Erfolge

  • Aufstieg mit Hertha U23 von der Oberliga in die Regionalliga mit nur 15 Gegentoren und zwei Niederlagen.
  • Aufstieg mit Lok Leipzig von der Oberliga in die Regionalliga
  • Aufstieg mit der SG Sonnenhof Großaspach von der Regionalliga in die 3. Liga
  • Aufstieg mit Waldhof Mannheim von der Regionalliga in die 3. Liga

Weblinks

Einzelnachweise

<references />