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Christoph Rütimann

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Christoph Rütimann (* 20. Mai 1955 in Zürich) ist ein Schweizer Künstler.

Leben und Werk

Christoph Rütimann wurde 1955 in Zürich geboren und wuchs im bündnerischen Schiers auf. Nach dem Primarlehrerpatent besuchte er von 1976 bis 1980 die Schule für Gestaltung, Luzern. Bis 1999 wohnte er in Luzern. Danach zog er mit seiner Lebenspartnerin, der Übersetzerin Zsuzsanna Gahse, nach Müllheim TG, wo er seither lebt und arbeitet.

Rütimanns Werk reicht von Performances über Foto- und Videoarbeiten bis zu klassischen Ausdrucksmitteln wie Zeichnung, Malerei oder Skulptur. Bei allem ist ein Bezug zu naturwissenschaftlichen Fragestellungen spürbar, denen er sich in spielerischer Weise nähert und die vermeintliche Rationalität wissenschaftlicher Diskurse um die Dimension des Unwägbaren erweitert. Bemerkenswert sind Installationen wie die Endlosen Linien, die Gebäude durchstossen (Museum Schwab, Biel, 1991), die zu Skulpturen aufgestapelten Waagen (Waagenpyramide, 1991) oder sein Beitrag zur Biennale di Venezia 1993, wo er auf den monumentalen Sakralraum der Kirche San Stae mit einer schiefen Ebene reagiert, die vom Boden schräg gegen den Altarbereich ansteigt. Einen weiteren Aspekt in Rütimanns Schaffen bilden die Texte, die sich in den 1990er Jahren zu einem autonomen Werkstrang ausbilden. Als Tapeten überziehen sie ganze Ausstellungswände (mal grund vor wand, Aargauer Kunsthaus, 2002).

Ausstellungen (Auswahl)

Publikationen (Auswahl)

Auszeichnungen

Weblinks

Commons: Christoph Rütimann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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