Christoph Hartmann (Politiker)
Christoph Georg Hartmann (* 21. Mai 1972 in Essen) ist ein deutscher Politiker (FDP/DPS). Er war vom 10. November 2009 bis zum 18. Januar 2012 stellvertretender Ministerpräsident des Saarlandes sowie saarländischer Minister für Wirtschaft und Wissenschaft und ist jetzt Professor an der ISEC HdW Hochschule der Wirtschaft in Luxemburg.
Ausbildung und Beruf
Nach dem Abitur 1991 am Johanneum in Homburg leistete Hartmann seinen Wehrdienst ab und begann anschließend 1992 eine Ausbildung zum Bankkaufmann in Saarbrücken, die er 1994 abschloss. Danach absolvierte er ein Studium der Betriebswirtschaftslehre in Wien, München und Saarbrücken, welches er 2000 als Diplom-Kaufmann beendete. 2006 wurde Hartmann an der Universität des Saarlandes im Bereich Informationswissenschaft zum Dr. phil. promoviert. Sein Doktorvater war Harald H. Zimmermann.
Christoph Hartmann ist seit 2009 an der Franchise-Firma Wings of Benelux für die Fast-Food-Kette Hooters beteiligt.<ref>Hartmann an Lizenzfirma für US-Burgerkette "Hooters" beteiligt, Saarbrücker Zeitung 18. Januar 2010</ref>
Seit 2015 ist er in Luxemburg in einem Familienbetrieb im Bereich des 3. Alters tätig, zunächst als Finanzdirektor und später als geschäftsführender Gesellschafter.<ref>LinkedIn Seite von Christoph Hartmann</ref>
Familie
Christoph Hartmann ist verheiratet und hat zwei Kinder.<ref>"Ihre Frau hat eine gute Wahl getroffen" Artikel der Saarbrücker Zeitung vom 17. März 2011</ref>
Partei
Seit 1992 ist Hartmann Mitglied der FDP/DPS. Er engagierte sich zunächst bei den Jungen Liberalen, deren Landesvorsitzender im Saarland er von 1997 bis 1999 war. Von 1996 bis 2005 war er Vorsitzender des FDP-Stadtverbandes Homburg. Nachdem Hartmann von 1998 bis 2002 Generalsekretär der FDP/DPS war, wurde er 2002 zum Landesvorsitzenden der FDP/DPS gewählt. Am 9. November 2010 gab er seinen Rücktritt als Landesvorsitzender bekannt.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. Artikel auf SR-Online vom 10. November 2010</ref> Von 1999 bis 2011 gehörte er dem FDP-Bundesvorstand an.
Abgeordneter
Von 2002 bis zu seinem Ausscheiden am 1. November 2004 war Hartmann Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier war er in dieser Zeit bildungspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion. In den Bundestag war Hartmann über die Landesliste Saarland eingezogen. Mit ihm gehörte erstmals nach acht Jahren wieder ein saarländischer FDP-Abgeordneter dem Bundestag an.
Hartmann legte sein Bundestagsmandat nieder, da er 2004 in den Landtag des Saarlandes und hier auch zum Vorsitzenden der FDP-Fraktion gewählt worden war. Vom 10. November 2009 bis zum 18. Januar 2012 war er saarländischer Minister für Wirtschaft und Wissenschaft und Stellvertreter des Ministerpräsidenten in der ersten Jamaika-Koalition auf Landesebene (Kabinett Müller III, Kabinett Kramp-Karrenbauer I).
Lehrtätigkeit und Forschung
Christoph Hartmann ist seit März 2014 Lehrbeauftragter für Investment und Investor Relations an der privaten staatlich anerkannten eufom University (European University for Economics & Management) in Luxemburg.<ref>LinkedIn Seite von Christoph Hartmann</ref> Am 15. September 2016 wurde er zum Professor für Betriebswirtschaftslehre an die ISEC Hochschule der Wirtschaft in Luxemburg berufen.<ref>Antrittsvorlesung: "Drehtür zwischen Regierung und Lobby"</ref>
Ferner ist Hartmann Prodekan „Allgemeines Gesundheitsmanagement und Pflege“ bei der DTMD University for Digital Technologies in Medicine and Dentistry mit Sitz im Schloss Wiltz in Luxemburg.
Literatur
- Christoph Hartmann in: Internationales Biographisches Archiv 16/2012 vom 17. April 2012, im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
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Franz Singer | Franz Ruland | Eugen Huthmacher | Norbert Brinkmann | Heinrich Schneider | Manfred Schäfer | Eugen Huthmacher | Reinhard Koch | Manfred Schäfer | Erwin Sinnwell | Werner Klumpp | Edwin Hügel | Walter Henn | Horst Rehberger | Hans-Joachim Hoffmann | Reinhold Kopp | Christiane Krajewski | Hanspeter Georgi | Joachim Rippel | Christoph Hartmann | Peter Jacoby | Heiko Maas | Anke Rehlinger | Jürgen Barke
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Heinrich Schneider (1955–1962) | Paul Simonis (1962–1967) | Reinhard Koch (1967–1970) | Werner Klumpp (1970–1984) | Horst Rehberger (1984–1990) | Uta Würfel (1990–1991) | Harald Cronauer (1991–1994) | Walter Teusch (1994–1998) | Werner Klumpp (1998–2000) | Karl-Josef Jochem (2000–2002) | Christoph Hartmann (2002–2011) | Oliver Luksic (2011–2025) | Angelika Hießerich-Peter (seit 2025)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hartmann, Christoph |
| ALTERNATIVNAMEN | Hartmann, Christoph Georg (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (FDP, DPS), MdB, MdL |
| GEBURTSDATUM | 21. Mai 1972 |
| GEBURTSORT | Essen |
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