Notice: Unexpected clearActionName after getActionName already called in /var/www/html/includes/context/RequestContext.php on line 338
Chemische Badabscheidung – Wikipedia Zum Inhalt springen

Chemische Badabscheidung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Chemical bath deposition)

Die chemische Badabscheidung ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), CBD, oder {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) ist eine Beschichtungstechnik zur Abscheidung dünner Schichten. Sie basiert auf der kontrollierten Abscheidung schwer löslicher Salze aus einer Lösung.

Die Grundlagen für diese Abscheidungstechnik legte Gerhard Brückmann im Jahr 1933<ref>Gerhard Brückmann: Darstellung und Eigenschaften dünner Bleisulfid-Schichten unter besonderer Berücksichtigung ihrer Detektorwirkung, I. In: Kolloid-Zeitschrift. Band 65, Nr. 1, 1933, S. 1–11, doi:10.1007/BF01428850.</ref><ref>Gerhard Brückmann: Darstellung und Eigenschaften dünner Bleisulfid-Schichten unter besonderer Berücksichtigung ihrer Detektorwirkung, II. In: Kolloid-Zeitschrift. Band 65, Nr. 2, 1933, S. 148–161, doi:10.1007/BF02585204.</ref>, als er zum ersten Mal Dünnschichten aus Bleisulfid (PbS) aus einer Lösung herstellte, die Bleiacetat, Thioharnstoff und Natriumhydroxid enthielt.<ref>David B. Mitzi: Solution processing of inorganic materials. Wiley-Interscience, 2009, ISBN 978-0-470-40665-6, S. 200 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Das Verfahren kann ähnlich wie eine chemische Gasphasenabscheidung (engl. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), CVD) betrachtet werden, wobei sich das Substrat nicht in einem Gasraum, sondern in einer Lösung befindet.<ref>Mirtat Bouroushian: Electrochemistry of Metal Chalcogenides. Springer, 2010, ISBN 978-3-642-03966-9, S. 132 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Die Abscheidung der dünnen Schichten erfolgt durch Reaktion der Ionen oder durch Zusammenlagerung der kolloidalen Partikeln. Dies kann beispielsweise durch Zugabe eines Komplexbildners und Erhitzen der Lösung geschehen. Im Labormaßstab kann dies beispielsweise folgendermaßen durchgeführt werden. Das Substrat wird in die Lösung, die sich ein einem Becherglas befindet, eingetaucht und durch einen Heizplatte auf 60 bis 80 °C erwärmt. Für eine bessere Durchmischung der Lösung kann ein Magnetrührer eingesetzt werden.

Die Methode zeichnet sich durch niedrige Kosten aus, da keine teure Anlagentechnik notwendig ist, beispielsweise die beim CVD-Verfahren notwendige Vakuumanlage. Im Wesentlichen reicht ein Behälter für die Lösung und das Substrat aus. Zudem gilt sie als skalierbare Technik, das heißt, die Abscheidung kann leicht vom Labormaßstab auf großflächige Stapelverarbeitung oder kontinuierliche Abscheidung übertragen werden. Nachteilig ist bei dieser Methode, dass die Lösung nach jeder Abscheidung als Abfall entsorgt wird.

Angewendet wird CBD unter anderem zur Abscheidung von Chalkogeniden, beispielsweise für die Herstellung der Cadmiumsulfid-Schicht (CdS) bei Dünnschichtsolarzellen.

Literatur

  • Antonio Luque, Steven Hegedus: Handbook of photovoltaic science and engineering. John Wiley and Sons, 2003, ISBN 978-0-471-49196-5, S. 585.
  • Mirtat Bouroushian: Electrochemistry of Metal Chalcogenides. Springer, 2010, ISBN 978-3-642-03966-9, S. 132 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).

Einzelnachweise

<references />