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Hialmar Rendahl

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(Weitergeleitet von Carl Hialmar Rendahl)

Carl Hialmar Rendahl (* 26. Dezember 1891 in Jönköping; † 2. Mai 1969 in Stockholm, Schweden) war ein schwedischer Zoologe und Künstler.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Offizielle Website (Memento des Vorlage:IconExternal vom 12. September 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/hialmar-rendahl.com (schwedisch)</ref> Innerhalb der Zoologie lag seine Hauptinteressen in der Ichthyologie (insbesondere Schmerlen (Cobitidae) und Plattschmerlen (Balitoridae)) sowie der Herpetologie.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.nrm.seFormer ichthyology staff Naturhistoriska riksmuseet (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> Außerdem entwickelte er 1913 das Konzept einer Vogelberingung in Schweden, wobei die Vögel mit der Rücksendeadresse „Return Riksmuseum Stockholm“ versehen wurden.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.nrm.seBird ringing in Sweden - how it all started (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot (englisch)</ref>

Leben

Rendahl machte 1910 in Jönköping sein Abitur (Allgemeine Hochschulreife). Im gleichen Jahr begann er ein Studium an der Universität Stockholm. 1916 schloss er das Studium mit dem Bachelor (schwedisch: Filosofie kandidat) in Zoologie, Botanik und Geographie ab. 1924 wurde er Ph.D. und Dozent für Zoologie. Im Jahr 1933 folgte der Aufstieg zum Leiter der Abteilung Wirbeltiere (Vertebrata) im Naturhistoriska riksmuseet und zum Professor. Diese Stellung hatte er bis 1957 inne.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ichthyological research (Memento des Vorlage:IconExternal vom 21. November 2008 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nrm.se (englisch)</ref>

Schon während seines Studiums arbeitete er als freier Journalist. Er verfasste zahlreiche wissenschaftliche Artikel, übersetzte Bücher für den Verlag Nordiska förlaget und veröffentlichte seine Zeichnungen. Seit 1912 arbeitete er für das Naturhistoriska riksmuseet und startete 1913 das Programm der Vogelberingung. Erst 1914 wurde er Festangestellter des Museums. Bereits 1913 schrieb er erste zoologische Aufsätze und Abhandlungen über Vögel, Reptilien, Frösche, Fische und Säugetiere. Für den Världslitteraturens förlag edierte er Brehms Thierleben (schwedisch: Brehms Djurens liv). Im Verlag Åhlén & Söners erschienen zwei Bücher aus der Reihe Vi och vår värld (deutsch: Wir und unsere Welt). Der Tidens förlag verlegte schließlich ein sechsbändiges Werk Rendahls mit dem Titel Fågelboken (deutsch: Vogel-Buch) mit rund 60.000 Artikeln.

Im Januar 1958 wurde Rendahl emeritiert und ging in den Ruhestand. Noch bis zwei Wochen vor seinem Tod untersuchte er das Migrationsverhalten von Vögeln in Schweden.

Sein künstlerisches Interesse verfolgte er seit seiner Jugend. So malte er Karikaturen für die Studentenzeitung „Phi-Ex“. Er arbeitete mit Tempera, Gouache, Aquarell, Ölfarben, Wachsmalstiften und Linolschnitt. Im Laufe der Jahre entwickelte er ein starkes Interesse für abstrakte Kunst, die seine Vorstellungen von Farbe und Form stark prägten.

Rendahl trat 1942 der nationalsozialistischen und antisemitischen Reichsvereinigung Schweden-Deutschland bei und blieb dort bis zu ihrer Auflösung im Folgejahr Mitglied.<ref>Riksföreningen Sverige-Tyskland: 5689 medlemmar 1938-42 (PDF; 172 kB)</ref>

Taxa

Vögel

Rendahl hat zusammen mit seinem Kollegen Einar Lönnberg folgende Unterarten beschrieben:

Hinzu kommen die derzeit als ungültige Synonyme angesehenen Namen Heliothrix auritus major (Lönnberg & Rendahl, 1922) (in Wirklichkeit Grünstirn-Schmuckkolibri, Heliothryx auritus auritus (Gmelin 1788)),<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Heliothryx aurita aurita aus dem Naturhistoriska riksmuseet Stockholm (Memento des Vorlage:IconExternal vom 28. Februar 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nrm.se</ref> Momotus lessoni gualeae (Lönnberg & Rendahl, 1922) (Hochlandmotmot, Momotus aequatorialis aequatorialis (Gould, 1858)),<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Momotus aequatorialis aequatorialis aus dem Naturhistoriska riksmuseet Stockholm (Memento des Vorlage:IconExternal vom 27. Februar 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nrm.se</ref> Iridophanes pulcherrima gualeae (Lönnberg & Rendahl, 1922) (Halsbandtangare, Iridophanes pulcherrimus pulcherrimus (Sclater, PL, 1853)),<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Iridophanes pulcherrimus pulcherrimus aus dem Naturhistoriska riksmuseet Stockholm (Memento des Vorlage:IconExternal vom 28. Februar 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nrm.se</ref> Tityra nigriceps gualeae (Lönnberg & Rendahl, 1922) (Weißnackentityra, Tityra semifasciata nigriceps (Allen, 1888)),<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Tityra semifasciata nigriceps aus dem Naturhistoriska riksmuseet Stockholm (Memento des Vorlage:IconExternal vom 28. Februar 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nrm.se</ref> Rynchops melanura intermedia (Rendahl, 1919) (Amerikascherenschnabel, Rynchops niger cinerascens (Spix, 1825)),<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Rynchops niger cinerascens aus dem Naturhistoriska riksmuseet Stockholm (Memento des Vorlage:IconExternal vom 28. Februar 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nrm.se</ref> Pyranga rubriceps rufistigmata (Lönnberg & Rendahl, 1922) (Scharlachkopftangare, Piranga rubriceps (Gray,GR, 1844))<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Piranga rubriceps aus dem Naturhistoriska riksmuseet Stockholm (Memento des Vorlage:IconExternal vom 28. Februar 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nrm.se</ref>

Fische

Im Bereich Fische beschrieb Rendahl neben vielen Arten auch einige Gattungen.

Schlangen

  • Cauca-Korallenotter (Micrurus multiscutatus (Rendahl & Vestergren, 1940))
  • Kolumbien-Lanzenotter (Bothrops colombianus (Rendahl & Vestergren, 1940))
  • El Tambo-Nasenwühle (Epicrionops columbianus (Rendahl & Vestergren, 1938))
  • Saphenophis tristriatus (Rendahl & Vestergren, 1941)
  • Ringelboa (Corallus annulatus blombergi (Rendahl & Vestergren, 1940))
  • Ringelboa (Corallus annulatus colombianus (Rendahl & Vestergren, 1940))

Dedikationsnamen

Da Rendahl insbesondere unter Ichthyologen ein hohes Ansehen hatte, widmeten einige ihm den wissenschaftlichen Namen eines Fisches. Folgende Gattung und einige Arten wurden nach Rendahl benannt:

Gattung

Arten

  • Acrossocheilus rendahli (Lin, 1931)
  • Echiodon rendahli (Whitley, 1941)
  • Limnichthys rendahli (Parrott, 1958)
  • Pimelodella rendahli (Ahl, 1925)
  • Porochilus rendahli (Whitley, 1928)
  • Pseudobagrus rendahli (Pellegrin & Fang, 1940)
  • Schistura rendahli (Bănărescu & Nalbant, 1968)
  • Sinilabeo rendahli (Kimura, 1934)

Die Art Coilia rendahli (Jordan & Seale, 1926) wird normalerweise unter Coilia brachygnathus (Kreyenberg & Pappenheim, 1908) geführt.<ref>Coilia brachygnathus auf Fishbase.org (englisch)</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

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