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Karl Doflein

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Karl Wilhelm Theodor Doflein,<ref name="GU">Geburtsurkunde. In: glaubensingen.gmxhome.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 20. Dezember 2014; abgerufen am 27. Juni 2023 (Vollständiger Name laut Geburtsurkunde).</ref> häufig Carl Doflein, (* 26. April 1852<ref name="GU" /> in Wörrstadt; † 21. April 1944 in Bad Blankenburg<ref name="BB">Schriftliche Auskunft der Stadtverwaltung Bad Blankenburg, 20. Januar 2011. In: glaubensingen.gmxhome.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 20. Dezember 2014; abgerufen am 27. Juni 2023.</ref><ref>Andere Quellen nennen als Lebensdaten 1856–1943, so GND 1116618907 (sich auf AKL online berufend) und das Deutsche Biographische Archiv (DBA). Abfragedatum: 3. Juni 2017.</ref>) war ein deutscher Architekt des Historismus. Er trat besonders auf dem Gebiet des evangelischen Kirchenbaus hervor.

Leben

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Schloss Boitzenburg
Datei:Zum Guten Hirten B-Friedenau 06-2017.jpg
Kirche Zum Guten Hirten in Berlin-Friedenau
Datei:Gedenktafel Friedrich-Wilhelm-Platz (Friedn) Zum guten Hirten.jpg
Gedenktafel an der Kirche Zum Guten Hirten in Berlin-Friedenau

Dofleins Eltern waren Karl Doflein (* ca. 1825), Ergänzungsrichter am Großherzoglich Hessischen Friedensgericht Wörrstadt, und seiner Ehefrau Wilhelmine, geb. Jungk (* ca. 1827<ref name="GU" /><ref name=":0">Ancestry.de – Hessen, Deutschland, ausgewählte Heiratsregister 1849–1930. In: ancestry.de. Abgerufen am 27. Juni 2023.</ref>). Der katholische Doflein heiratete am 7. Juli 1880 in Kassel die evangelische (Emma) Amanda (Franziska), geb. Schmitt (* 12. Oktober 1855 in Frankfurt am Main; † 10. Oktober 1946 in Bad Blankenburg).<ref name="BB" /><ref name=":0" /> Am 31. Oktober 1881 wurde in Berlin der Sohn Max Joseph Doflein geboren.<ref>Ancestry.de – Berlin, Deutschland, Geburtsregister, 1874–1908. In: ancestry.de. Abgerufen am 27. Juni 2023.</ref> Am 6. August 1883 bekamen sie in Berlin den Sohn Paul Clemens Doflein.<ref>Ancestry.de – Berlin, Deutschland, Geburtsregister, 1874–1908. In: ancestry.de. Abgerufen am 27. Juni 2023.</ref> Dieser war Kunstschüler in Saaleck, als er mit 20 Jahren am 18. April 1904 in Charlottenburg, Nußbaumallee 38 starb.<ref>Ancestry.de – Berlin, Deutschland, Sterberegister, 1874–1955. In: ancestry.de. Abgerufen am 27. Juni 2023.</ref> Am 22. Januar 1887 bekamen sie in Berlin die Tochter Elisabeth Amanda Doflein.<ref>Ancestry.de – Berlin, Deutschland, Heiratsregister, 1874–1936. In: ancestry.de. Abgerufen am 27. Juni 2023.</ref><ref>Ancestry.de – Berlin, Deutschland, Geburtsregister, 1874–1908. In: ancestry.de. Abgerufen am 27. Juni 2023.</ref> Das Paar lebte bei Dofleins Tod im Alter von fast 92 Jahren im Lebensabendheim Silentarium in Bad Blankenburg.<ref name="BB" />

Über Dofleins Jugend und seine Schulbildung sind keine Einzelheiten überliefert. In Bezug auf seine berufliche Ausbildung wird er als Schüler von Carl Schäfer in Kassel und von Franz Schmitz in Köln bezeichnet, bei beiden dürfte er erste Erfahrungen im Kirchenbau gesammelt haben. Von 1878 bis 1888 arbeitete er in Berlin in der Bauverwaltung der Reichspost unter August Kind und war dabei am Bau von Postämtern unter anderem in Köln, Aachen, Dortmund und Halle (Saale) beteiligt. Später arbeitete er als selbstständiger Architekt in Berlin. Doflein machte Entwürfe, baute und sanierte vor allem Kirchen und Villen, aber auch Grabstätten und Badeanstalten.

Werk (Auszug)

Ehrungen

An der Kirche Zum Guten Hirten auf dem Friedrich-Wilhelm-Platz in Berlin-Friedenau befindet sich eine Gedenktafel mit dem Inschrift „Kirche Zum Guten Hirten. Erbaut in den Jahren 1891 bis 1893 unter dem Protektorat Auguste Viktorias I.R. nach Plänen von Architekt Carl Doflein“.<ref>Doflein, Karl - Gedächtnis Berlin. In: berlingeschichte.de. Abgerufen am 27. Juni 2023.</ref>

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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