Chinesischer Erbsenstrauch
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| Chinesischer Erbsenstrauch | ||||||||||||
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| Datei:Caragana sinica 6.JPG
Chinesischer Erbsenstrauch (Caragana sinica) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Caragana sinica | ||||||||||||
| (Buc'hoz) Rehder |
Der Chinesische Erbsenstrauch<ref name=deutsch/> (Caragana sinica) ist eine Art (Biologie)Pflanzenart aus der Gattung Erbsensträucher (Caragana) in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae). Das natürliche Verbreitungsgebiet der liegt im nördlichen China. Er wird manchmal als Zierstrauch verwendet.
Beschreibung
Vegetative Merkmale
Der Chinesische Erbsenstrauch ist ein kleinwüchsiger, sparriger Strauch, der Wuchshöhen von 1 bis 2 Meter erreicht. Die Borke ist dunkel-braun. Die Rinde der Zweige ist gelb-braun und kahl.
Die Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Blattstiel und Blattspindel sind 0,7 bis 1,5, selten bis 2,5 Zentimeter lang, verdornend, bleibend oder abfallend. Die Blattspreite ist gefiedert oder manchmal gefingert. Die vier Fiederblättchen sind bei einer Länge von 1 bis 3,5 Zentimetern sowie einer Breite von 0,5 bis 1,5 Zentimetern verkehrt-eiförmig bis länglich verkehrt-eiförmig mit gerundetem oder stacheligem oberen Ende. Beide Seiten sind dunkel-grün. Die Nebenblätter verdornen.<ref name=FoC/><ref name=FdG/>
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von April bis Mai. Die Blüten stehen einzeln. Der Blütenstiel ist 1 Zentimeter lang.
Die zwittrige Blüte ist zygomorph mit doppelter Blütenhülle. Der Blütenkelch ist 1,2 bis 1,4 Zentimeter lang und glockenförmig. Die hell-gelben Kronblätter stehen in Form der Schmetterlingsblüten zusammen und die Blütenkrone 2,8 bis 3,0 Zentimeter breit. Die Fahne ist schmal verkehrt-eiförmig, mit kurzem Nagel. Die Flügel haben Öhrchen, der Nagel ist etwa so groß wie die Platte. Das Schiffchen ist stumpf. Der Fruchtknoten ist kahl.
Die Hülsenfrüchte sind bei einer Länge von 3 bis 3,5 Zentimeter zylindrisch. Die Früchte reifen im Juli.<ref name=FoC/><ref name=FdG/>
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 16 oder 2n = 24.<ref name=FoC/>
Vorkommen
Das natürliche Verbreitungsgebiet liegt in den chinesischen Provinzen Fujian, Guangxi, Guizhou, Hebei, Henan, Hubei, Hunan, Jiangsu, Jiangxi, Shaanxi, Sichuan, Yunnan und Zhejiang.<ref name=GRIN/> In Japan wurde er eingeführt und ist verwildert.<ref name=FoC/>
Der Chinesische Erbsenstrauch wächst in Steppen und Trockenwäldern in 400 bis 1800 Metern Höhe<ref name=FoC/> auf trockenen bis frischen, schwach sauren bis stark alkalischen, sandigen, sandig-kiesigen oder sandig-lehmigen Böden an sonnigen bis lichtschattigen Standorten. Die Art ist nässeempfindlich, wärmeliebend und meist frosthart.<ref name=FdG/>
Systematik
Der Chinesische Erbsenstrauch (Caragana sinica) ist eine Art aus der Gattung der Erbsensträucher (Caragana) in der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Dort wird sie der Tribus Hedysareae in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae) zugeordnet. Pierre Joseph Buc’hoz hat die Art 1784 als Robinia sinica (Basionym) in Plantes Nouvellement Decouvertes Seite 24, Tafel 22 erstbeschrieben und sie damit der Gattung der Robinien (Robinia) zugeordnet.<ref name=GRIN_bas/> Alfred Rehder stellte sie 1941 in Journal of the Arnold Arboretum Band 22 Teil 4, Seite 576 als Caragana sinica <templatestyles src="Person/styles.css" />(Buc'hoz) Rehder in die Gattung der Erbsensträucher (Caragana).<ref name=GRIN/> Das Artepitheton sinica stammt aus dem Griechischen und bedeutet „chinesisch“.<ref name=Gen_Art/>
Verwendung
Der Chinesische Erbsenstrauch wird selten aufgrund der dekorativen Blüten als Zierstrauch verwendet.<ref name=FdG/>
Nachweise
Literatur
- Andreas Roloff, Andreas Bärtels: Flora der Gehölze. Bestimmung, Eigenschaften und Verwendung. Mit einem Winterschlüssel von Bernd Schulz. 3., korrigierte Auflage. Eugen Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 2008, ISBN 978-3-8001-5614-6, S. 158.
- Jost Fitschen: Gehölzflora. 12., überarbeitete und ergänzte Auflage. Quelle & Meyer, Wiebelsheim 2007, ISBN 3-494-01422-1, S. 386.
- Helmut Genaust: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen. 3., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Nikol, Hamburg 2005, ISBN 3-937872-16-7 (Nachdruck von 1996).
Einzelnachweise
<references> <ref name=deutsch>Deutscher Name nach Roloff et al.: Flora der Gehölze, S. 158 und Fitschen: Gehölzflora , S. 386</ref> <ref name=FdG>Roloff et al.: Flora der Gehölze, S. 158</ref> <ref name=FoC> Mei-chen Chang, Lien-ching Chiu, Zhi Wei, Peter S. Green: Caragana sinica. In: </ref> <ref name=GRIN>Caragana sinica. In: Germplasm Resources Information Network (GRIN). United States Department of Agriculture, abgerufen am 10. April 2012 (englisch).</ref> <ref name=GRIN_bas>Robinia sinica. In: Germplasm Resources Information Network (GRIN). United States Department of Agriculture, abgerufen am 10. April 2012 (englisch).</ref> <ref name=Gen_Art>Genaust: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen, S. 587–588</ref> </references>