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Witaseks Glockenblume

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Campanula witasekiana)

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Witaseks Glockenblume
Datei:Campanula witasekiana PID2000-1.jpg

Witaseks Glockenblume (Campanula witasekiana)

Systematik
Asteriden
Euasteriden II
Ordnung: Asternartige (Asterales)
Familie: Glockenblumengewächse (Campanulaceae)
Gattung: Glockenblumen (Campanula)
Art: Witaseks Glockenblume
Wissenschaftlicher Name
Campanula witasekiana
Vierh.

Witaseks Glockenblume (Campanula witasekiana) ist eine Pflanzenart der Gattung Glockenblumen (Campanula). Sie ist nach der Wiener Botanikerin Johanna Witasek (1865–1910) benannt. Sie wird heute auch als Unterart Campanula scheuchzeri subsp. witasekiana <templatestyles src="Person/styles.css" />(Vierh.) Hayek zu Scheuchzers Glockenblume gestellt.<ref name="Schmeil und Fitschen2024" />

Merkmale

Witaseks Glockenblume ist eine ausdauernde Pflanze, die Wuchshöhen bis 40 Zentimeter erreicht. Sie bildet rübchenförmige Seitenwurzeln aus. Der Stängel ist aufrecht, kantig und meist bis zum Blütenstand beblättert. Die Grundblätter sind rundlich bis nierenförmig und zur Blütezeit nicht mehr vorhanden. Die Stängelblätter sind ungestielt, schmal- bis breit-lanzettlich, ganzrandig und mehr oder weniger kahl. Die oberen Stängelblätter sind alle auffallend schmal linealisch. Der Blütenstand ist locker und mehrblütig. Die Blüten sitzen auf dünnen Stielen und sind nickend wie auch die Blütenknospen. Die Krone ist blau bis blauviolett, glockig bis trichterförmig und 12 bis 16 Millimeter lang. Der Kelch hat kein Anhängsel und schmal dreieckige bis pfriemliche Zipfel.

Die Blütezeit reicht von Juli bis August.

Vorkommen

Witaseks Glockenblume kommt in den Ost- und Südostalpen bis zum Wiener Schneeberg östlich der Etsch sowie im früheren Jugoslawien, in Bulgarien und in Südtirol vor.<ref name="POWO" /><ref name="Schmeil und Fitschen2024" /> Sie wächst vereinzelt oder in kleinen Gruppen auf Bergwiesen und steinigen Weiden in Höhenlagen bis 1800 Meter.

Taxonomie

Witaseks Glockenblume wurde 1906 von Friedrich Vierhapper in Mitt. Naturw. Ver. Univ. Wien Band 4, Seite 72 als Campanula witasekiana erstbeschrieben. Ein Synonym ist Campanula scheuchzeri subsp. witasekiana <templatestyles src="Person/styles.css" />(Vierh.) Hayek.

Literatur

  • Xaver Finkenzeller, Jürke Grau: Alpenblumen (Steinbachs Naturführer). Mosaik Verlag GmbH, München 1996, ISBN 3-576-10558-1.
  • Brigitta Keinzel, Wissenschafterinnen in und aus Österreich: Leben – Werk – Wirken. Böhlau Verlag Wien, 2002, ISBN 3-205-99467-1.

Einzelnachweise

<references> <ref name="Schmeil und Fitschen2024">Gerald Parolly: Campanulaceae. In: Schmeil-Fitschen: Die Flora Deutschlands und angrenzender Länder. 98. Auflage. Verlag Quelle & Meyer, Wiebelsheim 2024. ISBN 978-3-494-01943-7. S. 744.</ref> <ref name="POWO">Campanula witasekiana. In: POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew ScienceVorlage:Abrufdatum</ref> </references>

Weblinks

  • Thomas Meyer, Michael Hassler: Mittelmeer- und Alpenflora. [1]